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Rainer Küchl

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Rainer Küchl (2019)

Rainer Küchl (* 25. August 1950 in Waidhofen an der Ybbs<ref name=":0">Rainer Küchl. Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 15. Oktober 2019; abgerufen am 22. Januar 2026.</ref>) ist ein österreichischer Violinist. Er war bis 2016 Erster Konzertmeister der Wiener Philharmoniker und des Staatsopernorchesters und ist emeritierter Professor der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.<ref>Lehrende des Fritz Kreisler Instituts für Konzertfach Streichinstrumente, Gitarre und Harfe. Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, 2025, abgerufen am 6. Juli 2025.</ref>

Leben und Wirken

Rainer Küchl begann sein Violinstudium im Alter von 11 Jahren. Von 1964 bis 1970 studierte er bei Franz Samohyl an der Musikhochschule Wien.<ref name=":1">Küchl Rainer. In: db.musicaustria.at. Abgerufen am 9. Dezember 2022.</ref> Nach einem Probespiel im Jahr 1970 wurde er mit Wirkung zum 1. Jänner 1971 zum Konzertmeister des Orchesters der Wiener Staatsoper sowie der Wiener Philharmoniker ernannt. Diese Position bekleidete er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2016. Ab 1972 war Küchl zudem Konzertmeister der Wiener Hofmusikkapelle.<ref name=":0" />

Als Solist trat Küchl international mit Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, der Sächsischen Staatskapelle Dresden oder dem NHK-Symphony Orchestra auf – unter der Leitung von Dirigenten wie Claudio Abbado, Leonard Bernstein, Karl Böhm, Herbert Blomstedt, Zubin Mehta, Riccardo Muti und Christian Thielemann.<ref name=":0" /><ref>International educational Pacific Music Festival Sapporo: Rainer Küchl. Abgerufen am 9. Dezember 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

1973 erfolgte die Gründung des Küchl-Quartetts (international als Wiener-Musikverein-Quartett bekannt), von 1976 bis 2021 trat das Küchl-Quartett im Rahmen seines eigenen Konzertzyklus im Brahmssaal des Wiener Musikvereins auf.<ref name=":0" /><ref name=":1" /> Seit 1985 leitet das Wiener Ring Ensemble, das sich hauptsächlich auf die Walzermusik in der Tradition der Wiener Philharmoniker konzentriert.

Von 1989 bis 2016 spielte Küchl auf der Stradivari „Chaconne“ von 1775, die ihm von der Österreichischen Nationalbank zur Verfügung gestellt wurde.

Seither konzertiert er als Solist und Gastkonzertmeister im In- und Ausland.

Er unterrichtet weiterhin Violine und Kammermusik.

Privates

Sein älterer Bruder ist der Komponist Ulrich Küchl.<ref name=":1" /> Seit 1975 ist Rainer Küchl mit einer Japanerin verheiratet. Gemeinsam haben sie zwei Töchter.

Auszeichnungen

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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