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Rachim Ruslanowitsch Tschachkijew

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Rachim Tschachkijew Vorlage:SportPicto
Datei:Rakhim Chakhkiyev, April 2018.jpg
Rachim Tschachkijew (April 2018)
Daten
Geburtsname Rachim Ruslanowitsch Tschachkijew
Geburtstag 11. Januar 1983
Geburtsort Tobolsk
Nationalität RusslandRusslandRussisch
Gewichtsklasse Cruisergewicht
Stil Rechtsauslage
Größe 1,83 m
Kampfstatistik als Profiboxer
Kämpfe 29
Siege 26
K.-o.-Siege 19
Niederlagen 3
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Spiele
Gold 2008 Peking Schwergewicht

Rachim Ruslanowitsch Tschachkijew ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 11. Januar 1983 in Tobolsk, Sowjetunion) ist ein ehemaliger russischer Profiboxer inguschetischer Nationalität. Er war EBU-Europameister und IBO-Weltmeister im Cruisergewicht.

Bei den Amateuren war er 2008 Olympiasieger im Schwergewicht.

Amateurkarriere

Rachim Tschachkijew erreichte 2001 den zweiten Platz bei den russischen Juniorenmeisterschaften<ref>Russische Juniorenmeisterschaft 2001</ref> und gewann noch im selben Jahr die Goldmedaille bei den Junioren-Europameisterschaften in Sarajevo.<ref>Junioren-Europameisterschaften 2001</ref>

Bei den Russischen Meisterschaften 2004 verlor er im Finale gegen Roman Romantschuk und wurde Vizemeister<ref>Russische Meisterschaft 2004</ref>, 2005 schied er im Halbfinale gegen Jewgeni Romanow aus und gewann Bronze.<ref>Russische Meisterschaft 2005</ref>

2006 schied er erneut im Halbfinale gegen Romantschuk aus und gewann dadurch erneut Bronze.<ref>Russische Meisterschaft 2006</ref> Er gewann jedoch die Goldmedaille bei den Militär-Weltmeisterschaften der CISM in Warendorf<ref>Militär-Weltmeisterschaften 2006</ref> und nahm für das russische Team beim Mannschafts-Weltcup 2006 in Baku teil, welches im Finale gegen Kuba ausschied. Tschachkijew hatte jedoch jeden seiner Kämpfe, darunter im Finale gegen Osmay Acosta siegreich beendet und gewann damit die Individualwertung.<ref>Weltcup 2006</ref>

2007 wurde er dann Russischer Meister und bezwang im Finale Roman Romantschuk.<ref>Russische Meisterschaft 2007</ref> Er startete daraufhin bei den Weltmeisterschaften 2007 in Chicago, wo er erst im Finale knapp mit 6:7 gegen Clemente Russo unterlag und Vize-Weltmeister wurde.<ref>Weltmeisterschaften 2007</ref> Er war damit für die Olympischen Spiele 2008 in Peking qualifiziert. Bei Olympia besiegte er Ali Mazaheri, John M’Bumba, Osmay Acosta und diesmal auch Clemente Russo, wodurch er Olympiasieger wurde.<ref>Olympische Spiele 2008</ref>

Profikarriere

Im Juli 2009 unterzeichnete er einen Profivertrag beim deutschen Promoter Universum Box-Promotion, sein Trainer wurde Michael Timm.<ref>Euro Boxing News: Rakhim Chakhkiev Turns Pro</ref><ref>Chakhkiev Turns Pro, Signs With Universum</ref>

Von Oktober 2009 bis November 2012 gewann er jeden seiner 16 Kämpfe, davon 12 vorzeitig, ehe er am 21. Juni 2013 in Moskau beim Kampf um die WBC-Weltmeisterschaft im Cruisergewicht, nach Punkten in Führung liegend, durch TKO in der achten Runde gegen den polnischen Titelträger Krzysztof Włodarczyk verlor. Der Ringrichter hatte den Kampf nach zwei Niederschlägen des Russen abgebrochen.<ref>Krzysztof Wlodarczyk vs. Rakhim Chakhkiev</ref>

Am 24. Oktober 2014 schlug er Giacobbe Fragomeni durch KO in der vierten Runde und wurde dadurch EBU-Europameister im Cruisergewicht, zudem besiegte er am 22. Mai 2015 den US-Amerikaner Junior Wright durch KO in der achten Runde und wurde Weltmeister der IBO.

Im November 2015 verlor er überraschend durch KO gegen Ola Afolabi und im Dezember 2016 durch TKO gegen Maxim Wlassow.

Im September 2017 erklärte er seinen Rücktritt vom Boxen.<ref>Rakhim Chakhkiev, 34, Announces Retirement From Boxing</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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1904: Vereinigte Staaten 45Datei:Flag of the United States (1896-1908).svg Samuel Berger | 1908: Vereinigtes Konigreich 1801Datei:Flag of the United Kingdom.svg Albert Oldman | 1920: Vereinigtes Konigreich 1801Datei:Flag of the United Kingdom.svg Ronald Rawson | 1924: NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Otto von Porat | 1928: ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Arturo Rodríguez | 1932: ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Santiago Lovell | 1936: Deutsches Reich NSDatei:Flag of the German Reich (1935–1945).svg Herbert Runge | 1948: ArgentinienDatei:Flag of Argentina.svg Rafael Iglesias | 1952: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Hayes Edward Sanders | 1956: Vereinigte Staaten 48Datei:Flag of the United States (1912-1959).svg Pete Rademacher | 1960: Vorlage:ITA-1946 Franco De Piccoli | 1964: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Joe Frazier | 1968: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten George Foreman | 1972: KubaDatei:Flag of Cuba.svg Teófilo Stevenson | 1976: KubaDatei:Flag of Cuba.svg Teófilo Stevenson | 1980: KubaDatei:Flag of Cuba.svg Teófilo Stevenson | 1984: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Henry Tillman | 1988: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Ray Mercer | 1992: KubaDatei:Flag of Cuba.svg Félix Savón | 1996: KubaDatei:Flag of Cuba.svg Félix Savón | 2000: KubaDatei:Flag of Cuba.svg Félix Savón | 2004: KubaDatei:Flag of Cuba.svg Odlanier Solís | 2008: RusslandRussland Rachim Tschachkijew | 2012: UkraineUkraine Oleksandr Ussyk | 2016: RusslandRussland Jewgeni Tischtschenko | 2020: KubaDatei:Flag of Cuba.svg Julio César La Cruz | 2024: UsbekistanDatei:Flag of Uzbekistan.svg Lazizbek Mullajonov

Liste der Olympiasieger im Boxen

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