Rabe Agrartechnik
| Rabe Agrartechnik GmbH
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| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Rabe Logo.png | |
| Rechtsform | GmbH |
| Gründung | 1889 |
| Sitz | Bad Essen, Deutschland |
| Leitung | Tim-Randy Sia |
| Mitarbeiterzahl | 140 (2011) |
| Umsatz | 60 Mio. EUR (2010) |
| Branche | Landtechnik |
| Website | rabe-agrartechnik.de |
Die Rabe Agrartechnik GmbH ist ein Hersteller landwirtschaftlicher Maschinen und Geräte mit Sitz im niedersächsischen Bad Essen. Schwerpunkt der wirtschaftlichen Aktivitäten ist die Weiter- und Neuentwicklung von Bodenbearbeitungsgeräte der Marke Rabe.
Geschichte
Das Unternehmen wurde im Jahr 1889 von J. F. Klausing<ref>Klaus Dreyer: Klausing. Abgerufen am 30. Januar 2017.</ref> gegründet und stellte im Wesentlichen Pflüge, aber auch andere Geräte für die landwirtschaftliche Bodenbearbeitung her. 1938 wurde das heutige Stammwerk im Bad Essener Ortsteil Linne als „Rabewerk“ von Heinrich Klausing erbaut, dem 1976 der Bau eines Zweigwerkes in Frankreich folgte. Mit der Produktion von Sämaschinen wurde 1989 begonnen und das ehemalige Saxonia-Werk in Bernburg im Jahre 1992 erworben.
Nach wirtschaftlich schwierigen Zeiten infolge eines Generationskonflikts wurde im Jahr 2001 ein Neuanfang unter Führung von Herrn von Allwörden gewagt und die Rabe Agrarsysteme GmbH & Co. KG gegründet. Im April 2006 fand erneut ein Eigentümerwechsel statt. Unter Führung von Stephanie Andrea Egerland übernahm ihre Familie das Unternehmen, das nun unter dem Namen Rabe Agri GmbH firmierte. Nach nur vier Jahren und Millionen Verlusten (operativ −11,5 Mio. Euro; bilanziell −16,8 Mio. Euro) musste am 21. März 2011 die Alleingeschäftsführerin beim zuständigen Amtsgericht in Osnabrück einen Insolvenzantrag wegen Zahlungsunfähigkeit stellen. Ein Antrag auf Insolvenz in Eigenverantwortung wurde abgelehnt. Am 1. Juli 2011 wurde das Insolvenzverfahren eröffnet.<ref>Bericht zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens am 1. Juli 2011</ref>
Im September 2011 wurde Rabe Agri von Grégoire-Besson übernommen<ref>profi.de über die Übernahme durch Grégoire-Besson</ref> und eine neue Geschäftsleitung ernannt. Rabe Agri GmbH wurde in Grégoire-Besson GmbH umbenannt.
Im Juli 2019 wurde bekannt, dass die Geschäftsführung der Grégoire Besson GmbH einen Insolvenzantrag in Eigenverwaltung gestellt hat.<ref name="agrarheu-556022">agrarheute: Grégoire Besson GmbH (Rabe) ist insolvent. In: agrarheute.com. 31. Juli 2019, abgerufen am 2. November 2019.</ref> Ziel sei der Erhalt der Betriebsstätte und der Arbeitsplätze in Bad Essen.<ref name="rabe-gb-54">Grégoire Besson schließt Investorenprozess in Eigenverwaltung ab. – Rabe. In: rabe-gb.de. 29. Juli 2019, abgerufen am 2. November 2019.</ref>
Im Mai 2020 erwarb Zoomlion, Chinas führender Baumaschinenhersteller, der neben Baggern, Kränen und anderen Baugeräten auch Traktoren und Erntemaschinen produziert, die insolvente Grégoire Besson GmbH in Bad Essen. Dies war der Neustart der „Rabe Agrartechnik Vertriebsgesellschaft mbH.“ Durch diesen Erwerb hat sich Zoomlion einen deutschen Hersteller gesichert, um in den Bereich der Bodenbearbeitungsgeräte einzusteigen.<ref>Zoomlion übernimmt Rabe Werk, auf www.agrarheute.com, abgerufen am 22. November 2020</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
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