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Raʿanana

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(Weitergeleitet von Raannana)
Raʿananna
Wappen von Raʿananna [[Datei:{{#property:P41}}|120px|rand|zentriert|Flagge von Raʿananna]]
Raʿananna
Basisdaten
hebräisch: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
arabisch: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)
Staat: IsraelDatei:Flag of Israel.svg Israel
Bezirk: Zentral
Gegründet: 2. April 1922
Koordinaten: 32° 11′ N, 34° 52′ OKoordinaten: 32° 11′ 0″ N, 34° 52′ 0″ O
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Höhe: 40 m
Fläche: 14,928 km²
 
Einwohner: 80.155 (Stand: 2022)<ref>2022 {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value). (XLSX; 119 kB) [Population and households by locality - 2022 Cens​us estimate]. Israelisches Zentralbüro für Statistik, 2025, abgerufen am 31. Januar 2026. </ref>
Bevölkerungsdichte: 5.369 Einwohner je km²
 
Gemeindecode: 8700
Zeitzone: UTC+2
Postleitzahl: 43100 – 43110<ref>Israel Postcode. Abgerufen am 20. September 2014.</ref>
 
Gemeindeart: Stadt
Bürgermeister: Chaim Brojde<ref name="Local_elections2024_marker">תוצאות הבחירות המקומיות 2024. In: www.themarker.com. 3. März 2024, abgerufen am 7. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Website:
Raʿananna (Israel)
Raʿananna (Israel)
Raʿananna

Raʿanana ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), arabisch رعنانا) ist eine Stadt in Zentralisrael. Sie wurde am 2. April 1922 gegründet. Raʿanana grenzt im Osten an die Stadt Kfar Saba und im Südwesten an Herzlia und den Moschav Givat Chen. Der wohlhabende Vorort Tel Avivs ist vor allem auch für seine große Gemeinschaft von Einwanderern aus den Vereinigten Staaten und Europa bekannt.

Geschichte

Die Geschichte Raʿananas beginnt 1912 mit der Gründung des „Ahuza Alef – New York“, einer Organisation, die die jüdische Besiedlung im damaligen Palästina unterstützte. Diese plante eine landwirtschaftliche Siedlung zu gründen, was durch den Ersten Weltkrieg zunächst verhindert wurde. 1922 wurden die Pläne dazu jedoch wieder aufgenommen.

Datei:PikiWiki Israel 930 Achuza street רחוב אחוזה.jpg
Raʿanana im Jahr 1927

Am 2. April 1922 kamen die ersten Menschen mit zwei Waggons aus Tel Aviv, vier Mitglieder der Ahuza-Gruppe, drei Arbeiter und zwei bewaffnete Söldner.

Anfangs hieß die Siedlung Raʿananya, ein Name, den sich die amerikanischen Einwohner ausgedacht hatten. Die arabischen Nachbarsiedlungen nannten die Ortschaft scherzhaft Americaya, weil ein Großteil der Bevölkerung aus den Vereinigten Staaten kam. Schließlich entschied man sich für den Namen Raʿanana (von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), weibliche Form von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)).

1936 wurde die Stadt zu einem lokalen Rat unter der britischen Besatzung. Im Sommer 1955 stießen palästinensische Fedajin<ref>Michel Abitbol: Histoire d’Israël. Hrsg.: Marguerite de Marcillac (= Collection Tempus. Nr. 936). 2. Auflage. Éditions Perrin, Paris 2024, ISBN 978-2-262-10643-0, S. 429.</ref> bis in die Nähe von Raʿanana vor. Als Reaktion darauf griff die eine israelische Fallschirmeinheit die Stadt Chan Yunis im Gazastreifen an und tötete rund 70 ägyptische Soldaten. 1981 bekam Raʿanana den Status einer Stadt.

Die Stadt Raʿanana hat einige Auszeichnungen für herausragende Eigenschaften erhalten – wie z. B. der grünsten Stadt Israels bzw. der Stadt mit der höchsten Lebensqualität.<ref>Dafna Lutsky, Lior Dattel: Raʿanana Best in Urban Quality. In: Haʾaretz.com, 11. November 2008.</ref> Des Weiteren erhielt sie 2005 als erste Stadt im Nahen Osten den Status einer „sicheren Gemeinschaft“ („safe community“) von der Weltgesundheitsorganisation.<ref>Ruth Sinai: Raʿanana Receives WHO Safety Award. In: Haʾaretz.com, 29. September 2005.</ref> Am 3. Juli 2018 erhielt die Stadt Bahnanschluss, als an der Scharonbahn der Tiefbahnhof Raʿanannah-Darom (d. h. Süd) und die ebenerdige Station Raʿanannah-Maʿarav (d. h. West) in Betrieb gingen.<ref name="Railway Gazette International 2018">“Infrastructure: Ha-Sharon Railway extension opens” (3. Juli 2018), auf: Railway Gazette International; abgerufen am 19. März 2022.</ref>

Im Mai 2021 wurde Sagi Rosenbaum, der Direktor der staatlichen religiösen Schule »Amit Kfar Batya« in Raʿanana dabei gefilmt, wie er bei den Ausschreitungen in Lydda/Lod Steine auf Araber warf,<ref>Jeremy Sharon: Ra'anana Jewish school principal filmed throwing rocks at Arabs in Lod Jerusalem Post, 19. Mai 2021; Raʿanana school principal filmed throwing rocks at Arab protestors in Lod riot Times of Israel, 21. Mai 2021.</ref> was zu einer Debatte über die Rolle der getrennten Schulen für Juden und Araber in Israel führte.<ref>Or Kashti: Separate School Systems for Jews and Arabs Are Policy in Israel, Not a ‘Problem’. In: Haʾaretz. 23. Mai 2021.</ref>

Im Mai 2025 stürmten rechtsradikale Aktivisten als Protest gegen die Übertragung einer jüdisch-palästinensischen Gedenkzeremonie die liberale Synagoge Beit Samueli in Raʿanana, attackierten die Besucher und riefen Losungen wie »Tod den Arabern!«, »Dein Dorf soll brennen!«, »Geht doch nach Gaza!« und »Alle Araber sind Hurensöhne!«. Es gab mehrere Verletzte. Synagogenbesucher verglichen den Angriff mit einem Pogrom, und Haʾaretz bezeichnete ihn als Lynchversuch. Drei Angreifer wurden festgenommen, jedoch gleich wieder freigelassen. Stadträtin Racheli Ben Ari Sakat, die Vorsitzende des Likud in Raʿanana, unterstützte den Angriff und schrieb, er sei nur »der erste Schuss« gegen linke Israelis, die sich mit Palästinensern solidarisieren.<ref>Bar Peleg: Far-right Mob Storms Reform Synagogue in Raʿanana Screening Israeli-Palestinian Memorial Day Ceremony. In: Haʾaretz. 29. April 2025; Bar Peleg, Josh Breiner: Likud Official Backs Far-right Mob That Stormed Screening of Palestinian-Israeli Memorial Service. In: Haʾaretz. 30. April 2025; Etan Nechin: From Brooklyn to Ra'anana, Violence Against Jews Is Fine, if It Comes From Right-wing Jews. In: Haʾaretz. 4. Mai 2025.</ref> Die Polizei beschloss, keine Untersuchung gegen Racheli Ben Ari Sakat wegen Volksverhetzung einzuleiten. Insgesamt gab es 18 Anzeigen von Betroffenen bei der Polizei, doch auch vierzig Tage nach den Vorfällen war keiner der rechtsradikalen Angreifer angeklagt worden.<ref>Bar Peleg: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) / No Charges Filed 40 Days After Right-wing Riot Against Israeli-Palestinian Memorial Ceremony. In: Haʾaretz, 9. Juni 2025.</ref>

Bevölkerung

Nach der Volkszählung lebten in Raʿanana im Dezember 2005 71.900 Menschen, wovon die meisten Juden waren. Das Bevölkerungswachstum beträgt ungefähr 2 Prozent. Raʿanana besitzt eine hohe Reputation innerhalb Israels, weswegen ihr das Zentrale Statistikbüro Israels 8 von 10 Punkten vergab. 2003 betrug das durchschnittliche Monatsgehalt hier 9363 Schekel, knapp 3300 Schekel über dem israelischen Durchschnitt. 2022 hatte Raʿanana 80.155 Einwohner.<ref>2022 {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value). (XLSX; 119 kB) [Population and households by locality - 2022 Cens​us estimate]. Israelisches Zentralbüro für Statistik, 2025, abgerufen am 31. Januar 2026.</ref>

Viele der Einwohner sind Einwanderer aus englischsprachigen Ländern, etwa den USA, dem Vereinigten Königreich und Südafrika.

Wirtschaft

Der nördliche Teil der Stadt hat sich zu einem Industrieviertel entwickelt, vor allem für Hersteller von Hochtechnologien wie SAP, Texas Instruments, Hewlett-Packard oder Emblaze. Das am NYSE notierte Unternehmen Amdocs und das Softwareunternehmen NICE-Systems betreiben ebenso Zweigstellen in Raʿanana wie Microsoft sein israelisches Hauptquartier. Bedeutendste einheimische Firma ist der mittlerweile von Universal Communication Systems übernommene Konzern Millennium Electric, der u. a. Solarmodule herstellt.

Sport

Die Stadt beheimatet zwei Fußball-Klubs, den aktuellen Erstligisten HaPoʿel Raʿananna und das niederklassigere Bnei Raʿanana. Bis vor wenigen Jahren hatte Raʿanana eine eigene Basketballmannschaft in der obersten israelischen Liga (Maccabi ʿIroni Raʿanana). Seit der Zusammenschließung mit Bnei Herzlia heißt die Mannschaft Bnei haScharon. Maccabi Raʿanana, eine Handballmannschaft der 2. Liga, ist ebenfalls in Raʿanana beheimatet. Der Stadt steht auch ein Tennis-Zentrum zur Verfügung, in dem gelegentlich israelische Turniere stattfinden. Außerdem gibt es zwei Fußballplätze, ein Bowling-Center, Squad-Plätze und einige Street-Soccerplätze.

Bildung

Raʿanana besitzt 13 Grundschulen, 5 Junior Highschools und 8 Mittelschulen. Die Open University of Israel hat ihren Sitz in Raʿanana.

Bürgermeister der Stadt

  • Baruch Ostrovsky (1931–1960, Pasweig übernahm für ihn die Geschäfte seit 1955)
  • Michael Pasweig (1955–1957, 1959–1960)
  • Datei:Nice building in Raanana03.jpg
    Das moderne Raʿanana
  • Yitzchak Shcolnik (1960–1969)
  • Benyamin Wolfuvich (1969–1989)
  • Zeʾev Bielski (1989–2005, 2013–2018)
  • Nachum Chofri (2005–2013)
  • Eitan Ginzburg (2018–2024)
  • Chaim Brojde (2024–heute)<ref name="Local_elections2024_marker" />
Datei:YLRaanana.jpg
Der Konzertsaal Raʿanannas
Datei:PikiWiki Israel 9824 Raanana Park.jpg
Springbrunnen im Raʿananna-Park

Persönlichkeiten

Städtepartnerschaften

Weblinks

Commons: Raʿananna – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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