RSE Grundbesitz und Beteiligungs-GmbH
| RSE Grundbesitz und Beteiligungs-GmbH
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| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | RSE AG logo.svg | |
| Rechtsform | Gesellschaft mit beschränkter Haftung |
| Gründung | 1898<ref name="wir">Wir über uns. RSE Grundbesitz und Beteiligungs-GmbH, abgerufen am 30. November 2013.</ref> |
| Sitz | Mülheim an der Ruhr, Deutschland<ref name="wir"/> |
| Leitung | Martin Resch und Rolf Staab (Geschäftsführer)<ref>Impressum. RSE Grundbesitz und Beteiligungs-GmbH, abgerufen am 14. Februar 2024.</ref> |
| Branche | Gewerbeimmobilien |
| Website | www.rse-grundbesitz.de |
Die RSE Grundbesitz und Beteiligungs-GmbH beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Kauf, der Verwaltung und dem Wiederverkauf von Gewerbeimmobilien. Sie ist eine 100-prozentige Tochter der Salzgitter Mannesmann GmbH, die ihrerseits zur Salzgitter-Gruppe gehört.
Geschichte
Die Gesellschaft wurde 1898 als Rinteln-Stadthagener Eisenbahn-Gesellschaft (RStE) gegründet. Zu den Gründern der Aktiengesellschaft zählten der Landkreis Grafschaft Schaumburg, die Städte Rinteln und Obernkirchen und die Westdeutsche Eisenbahn-Gesellschaft (WEG). Das Unternehmen baute und betrieb die Bahnstrecke Rinteln–Stadthagen.
Später gingen die Anteile der WEG über die Allgemeine Deutsche Eisenbahn-Gesellschaft an die AG für Verkehrswesen über, die zuletzt (1982) über 70 % der Aktien innehatte, dagegen der heutige Landkreis Schaumburg nur 6 %. Seit 1948 war die Gesellschaft börsennotiert; sie war zum regulierten Markt an der Deutschen Börse zugelassen.<ref name="wir"/> 1979 änderte sie die Firma in Rinteln-Stadthagener Eisenbahn-Aktiengesellschaft.
1994 verkaufte die RStE den Bahnbetrieb an die Rinteln-Stadthagener Verkehrs-GmbH und wandte sich dem Immobiliengeschäft zu. 1995/1996 verlegte sie ihren Sitz von Frankfurt am Main nach Hamburg. 1998 folgte die Umfirmierung in RSE Grundbesitz und Beteiligungs-Aktiengesellschaft. Das Unternehmen erwarb über Zwischenholdings u. a. Beteiligungen an der Bremischen Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH und der GEHAG AG. 2002 bis 2004 verkaufte die RSE die Mehrheitsbeteiligung an der GEHAG an die Hamburgische Landesbank/HSH Nordbank.<ref>Geschäftsbericht 2003. (PDF) RSE AG, März 2004, S. 5 f., ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 17. März 2009. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref><ref>Geschäftsbericht 2004. (PDF) RSE AG, März 2005, S. 10, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 17. März 2009. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> 2004 erwarb sie 94 % der Kieler Wohnungsbaugesellschaft mbH (KWG) und 34,5 % der Gladbacher Aktienbaugesellschaft. Aufgrund eines Strategiewechsels wurden diese Beteiligungen sowie diejenige an der Bremischen aber noch im selben Jahr an den Finanzinvestor Blackstone Group verkauft.<ref>Geschäftsbericht 2004. (PDF) RSE AG, März 2005, S. 8 f., ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 17. März 2009. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>
Von 1999 bis 2001 erwarb die WCM 99,71 % der Aktien<ref name="übertragungsbericht"/>; die RSE wurde zu einer reinen Subholding der WCM.<ref>Geschäftsbericht 2001. (PDF) RSE AG, März 2002, S. 10, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 17. März 2009. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> 2001 verlegte die RSE ihren Sitz zurück nach Frankfurt. 2002 und 2003 übertrug die WCM 26,60 % der Aktien an ihre Tochter Klöckner-Werke.<ref name="übertragungsbericht">Übertragungsbericht. (PDF) Salzgitter Mannesmann GmbH, 7. November 2007, S. 11 f., 16, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 17. März 2008. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> Nachdem die WCM 2006 insolvent geworden war, verkaufte ihr Insolvenzverwalter im April 2007 die RSE-Aktien an die Salzgitter Mannesmann GmbH. Auch die Klöckner-Werke wurden mehrheitlich an die Salzgitter-Gruppe verkauft.<ref>Jahresabschluss 2007. (PDF) RSE AG, 25. Februar 2008, S. 2, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 17. März 2009. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> Im Dezember 2007 beschloss die Gesellschaft den Ausschluss der Minderheitsaktionäre.<ref>Zwischenmitteilung Q3 2008. (PDF) RSE AG, 13. November 2008, S. 2, abgerufen am 17. März 2009.</ref>
Im Jahre 2012 wurde die RSE in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung umgewandelt und der Sitz nach Mülheim an der Ruhr verlegt.
Literatur
- Gerd Wolff: Deutsche Klein- und Privatbahnen. Band 11: Niedersachsen 3 - Südlich des Mittellandkanals. EK-Verlag, Freiburg 2009, ISBN 978-3-88255-670-4
Einzelnachweise
<references/>
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Infobox Unternehmen/Logoeinbindung
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Weblink offline IABot
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Botmarkierungen 2019-05
- Immobilienunternehmen (Nordrhein-Westfalen)
- Bahngesellschaft (Deutschland)
- Unternehmen (Mülheim an der Ruhr)
- Ehemals börsennotiertes Unternehmen (Deutschland)
- Unternehmensgründung 1898
- Ehemalige Aktiengesellschaft in Deutschland