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Drei Schluchten

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Der Jangtsekiang im Bereich der Drei Schluchten
Datei:Three gorges dam from space.jpg
Satellitenaufnahme der Drei-Schluchten-Talsperre (im linken Bild-Drittel)

Die Drei-Schluchten-Region (chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin <phonos file="Sanxia pron.ogg">{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)</phonos>/?) ist eine Anreihung von Durchbruchstälern entlang des Jangtsekiang ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) in der Volksrepublik China mit einer Gesamtlänge von 193 km.

Die Westansicht der Drei-Schluchten-Region wurde auf der chinesischen alten 5- und neuen 10-Yuan-Note abgebildet.

Die drei Schluchten sind hauptsächlich für ihren landschaftlichen Charakter bekannt. In Fließrichtung des Jangtsekiang wird das Drei-Schluchten-System von Westen nach Osten durch die Qutang-, die Wu- und die Xiling-Schlucht gebildet.

Qutang-Schlucht

Datei:Kuimen gate.jpg
Kuimen – das Tor zur Qutang-Schlucht

Die Qutang-Schlucht (chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), auch: Kui-Schlucht (chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) genannt, ist mit 8 km die erste und kürzeste der drei Schluchten.<ref>China Reisedienst: Reisebericht Yangtzekreuzfahrt durch die Qutang-Schlucht, vom 16. Mai 2006. Abgerufen am 5. März 2019</ref>

Flussabwärts des Dorfes Baidicheng ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) im Kreis Fengjie fließt der Jangtsekiang zwischen dem Chijia im Norden und dem Baiyan (chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) – „Weißer Salzberg“) im Süden hindurch. Diese Stelle wird Kuimen (chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) – „Kui-Tor“) genannt und ist der Einfluss in die Qutang Schlucht. Die Qutang-Schlucht ist 8 km lang und ist die schmalste der drei Schluchten. Die breiteste Stelle misst nur 150 m. Die Berge zu beiden Seiten sind bis zu 1.200 m hoch. Die Qutang-Schlucht wird aufgrund dieses außergewöhnlichen Charakteristikums oftmals als die schönste der drei Schluchten bezeichnet. Den strömungsreichen, von Sandbänken durchbrochenen Flussabschnitt der Schlucht beschrieb bereits in der Song-Zeit (960–1279) der Dichter Su Dongpo als „Tausend Meere, die in einem Becher fließen“.

In die senkrechten Felswände sind Löcher in der Form eines „Z“ gehauen, die so genannte Meng-Liang-Treppe (chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Sie führt zu einer Plattform auf halber Klippen-Höhe, wo der Legende nach der Song-General Yang Jiye von Verrätern getötet wurde.

Wu-Schlucht

Datei:Spitze-der-Goettin.jpg
"Spitze der Göttin" in der Wu-Schlucht

Die Wu-Schlucht (chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) – „Hexenschlucht“) beginnt an der Einmündung des Daning im Kreis Wushan und hat eine Länge von 44 km.<ref>China Reisedienst: Reisebericht Yangtzekreuzfahrt mit Flussdetail, vom 16. Mai 2006. Abgerufen am 5. März 2019</ref>

Sie fand Eingang in die chinesische Mythologie: Hier bezwangen, der Legende nach, die Göttin Yao Ji und ihre elf Schwestern einige ungebärdige Flussdrachen, bevor sie selbst zu Bergen erstarrten, ihren Standort aber mit Bedacht auswählten, um die Schiffe sicher flussabwärts geleiten zu können.

Unterwegs erscheint die Felsinschrift „Wuxias Gipfel wachsen höher und höher“, die dem herausragenden Strategen während der Zeit der Drei Reiche (220–280 n. Chr.), Zhuge Liang, zugeschrieben wird.

Xiling-Schlucht

Datei:Three-gorges-map.png
Karte der Drei Schluchten

Die Xiling-Schlucht (chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) – „Westhügel-Schlucht“) hat eine Länge von 66 km und ist die östlichste der Schluchten. Sie liegt zwischen Xiangxi im Kreis Zigui und Yichang. An der engsten Stelle hatte sie eine Breite von 80 m.<ref>China Reisedienst: Reisebericht Yangtzekreuzfahrt mit Schluchtbeschreibung, vom 16. Mai 2006. Abgerufen am 5. März 2019</ref>

Reisende aus dem Westen, die diesen Flussabschnitt im 19. Jahrhundert bereisten, berichteten von Sandbänken, die als Barrieren aus dem Fluss hervortraten, gefährlichen Strömungen und bedrohlichen Felsen, sodass die Schiffe von Bootsschleppern mit eisenbeschlagenen Bambusstangen auf Kurs gehalten werden mussten. Heute ist die Passage für den Schiffsverkehr entsprechend baulich umstrukturiert worden und gefahrlos befahrbar.

Drei-Schluchten-Talsperre

Datei:Dreischluchtendamm hauptwall 2006.jpg
Drei-Schluchten-Talsperre

Die Drei-Schluchten-Talsperre (chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) liegt inmitten der Xiling-Schlucht und wurde 2008 in Betrieb genommen. Durch die Flutung des Stausees stieg der Wasserstand in den Schluchten bis 2009 um mehr als 90 m auf ein Niveau von 175 m über Meeresspiegel an (höchstes Stauziel für den Schleusenbetrieb). Der gebildete Stausee erstreckt sich durch alle drei Schluchten bis zurück zur etwa 500 km entfernten Millionenstadt Chongqing. Er erreicht eine Länge von 663 km.

Das Projekt der Talsperre wurde unter anderem verwirklicht, um für die Schifffahrt die Befahrbarkeit des Jangtsekiangs zu erleichtern, den Hochwasserschutz zu verbessern sowie um die Wasserversorgung der anliegenden Regionen zu optimieren. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Projekts war die Erzeugung von dringend benötigter elektrischer Energie. So wurde an der Talsperre das leistungsstärkste Wasserkraftwerk der Welt gebaut. Die Talsperre wird international jedoch vor allem kritisiert, da mit deren Bau und dem Aufstauen des Flusses eine massive Veränderung der Landschaft einherging, durch die zahlreiche endemische Tier- und Pflanzenarten in ihrem Bestand bedroht oder möglicherweise aussterben werden. Um Raum für den Stausee zu schaffen, kam es zudem zu Zwangsumsiedlungen von mehreren Millionen Menschen.

Weblinks

Commons: Drei Schluchten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

Koordinaten: 31° 2′ 34″ N, 109° 33′ 41″ O

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