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Libanon-Eiche

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(Weitergeleitet von Quercus libani)

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Libanon-Eiche
Datei:Quercus libani port.jpg

Libanon-Eiche (Quercus libani)

Systematik
Rosiden
Eurosiden I
Ordnung: Buchenartige (Fagales)
Familie: Buchengewächse (Fagaceae)
Gattung: Eichen (Quercus)
Art: Libanon-Eiche
Wissenschaftlicher Name
Quercus libani
Olivier
Datei:Quercus libani.jpg
Blätter und junge Früchte

Die Libanon-Eiche (Quercus libani) ist eine Laubbaum-Art aus der Gattung der Eichen (Quercus) in der Familie der Buchengewächse.

Beschreibung

Datei:Quercus libani Libanon-Eichel.png
Eicheln der Libanon-Eiche

Die laubabwerfende bis halbimmergrüne Libanon-Eiche erreicht eine Wuchshöhe von etwa 20 Metern, selten bis über 25 Metern.<ref>Quercus libani bei Trees and Shrubs Online.</ref> Der Stammdurchmesser erreicht über 60 Zentimeter, selten bis über 1,3 Meter. Sie bildet eine offene, rundliche bis eiförmige Baumkrone. Die Rinde ist relativ glatt und braun-grau mit orangen Rissen bis gräulich-braun und rissig bis feinfurchig. Die Zweige sind olivbraun, die Knospen orangebraun.

Die wechselständigen und kurz gestielten Laubblätter sind eiförmig, -lanzettlich bis verkehrt-eiförmig, -eilanzettlich geformt. Sie sind leicht ledrig, meist spitz bis zugespitzt, stachelspitzig, 10 bis 12 cm lang und etwa bis 3,5 cm breit, sie haben 10 bis 12 Nervenpaare und sind meist gröber bis feiner, teils geschweift, stachel- bis grannenspitzig gesägt. Die Basis ist abgerundet bis leicht herzförmig oder spitz. Die unterseits helleren und verkahlenden Blätter sind auf der Oberseite glänzend dunkelgrün.

Die gestutzten bis abgerundeten, eiförmigen Eicheln sitzen auf einem dicken, kurzen Stiel und sie sind etwa 2–3 cm lang. Sie sind etwa zu 2/3 vom Fruchtbecher mit fein behaarten Schuppen umgeben.

Verbreitung

Die Libanon-Eiche ist in Syrien und Kleinasien beheimatet. In Mitteleuropa ist sie nur selten in botanischen Sammlungen (Arboretum) zu sehen, etwa im Botanischen Garten von Halle oder im Tertiärwald des Cottbusser Spreeauenparks.

Systematik

Die Erstbeschreibung durch den französischen Zoologen Guillaume Antoine Olivier ist 1801 veröffentlicht worden.<ref>Voy. emp. Othoman. 2:290, atlas t. 32. 1801. Siehe Eintrag bei GRIN Taxonomy for Plants.</ref> Stellenweise kommt es in der Türkei zu einem natürlichen Hybriden mit der Zerr-Eiche, genannt Quercus ×libanerris.<ref>Quercus ×libanerris bei Trees and Shrubs Online.</ref>

Quellen

  • Alan Mitchell, übersetzt und bearbeitet von Gerd Krüssmann: Die Wald- und Parkbäume Europas: Ein Bestimmungsbuch für Dendrologen und Naturfreunde. Paul Parey, Hamburg und Berlin 1975, ISBN 3-490-05918-2.
  • Leopold Dippel: Handbuch der Laubholzkunde. Zweiter Teil, Parey, 1892, S. 100 f.

Weblinks

Commons: Libanon-Eiche (Quercus libani) – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />