Pülfringen
Pülfringen Gemeinde Königheim
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(426)&title=P%C3%BClfringen 49° 35′ N, 9° 32′ O
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| Einwohner: | 426 (Dez. 2023)<ref>Einwohner - Königheim. Abgerufen am 21. Februar 2026.</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 31. Dezember 1973 | |||||
| Postleitzahl: | 97953 | |||||
| Vorwahl: | 09340 | |||||
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Pülfringen ist ein Ortsteil der Gemeinde Königheim im Main-Tauber-Kreis in Baden-Württemberg.<ref name="Ortsteil">Gemeinde Königheim: Pülfringen auf der Website der Gemeinde Königheim. Online unter www.koenigheim.de. Abgerufen am 15. Februar 2017.</ref>
Geographie
Vorlage:Hinweis Seiten-Koordinaten
Zur ehemaligen Gemeinde Pülfringen gehören das Dorf Pülfringen (⊙
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}}), die Haid-Siedlung (⊙
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}}) und die Weiler Hof Birkenfeld (⊙
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}}) und Hoffeld (⊙
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}}).<ref>Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg. Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1, S. 351–354.</ref>
Geschichte
Bereits 788 wurde Pülfringen im Lorscher Codex erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Minst, Karl Josef [Übers.]: Lorscher Codex (Band 4), Urkunde 2894 2. Juni 788 – Reg. 2035. In: Heidelberger historische Bestände – digital. Universitätsbibliothek Heidelberg, S. 258, abgerufen am 14. Februar 2017.</ref> Es ist damit der älteste der heutigen Teilorte. Ab etwa 1050 unterstand es dem Ortsadel der Ritter von Bilversheim bzw. Pülfringen,<ref>Geschichte von Pülfringen auf www.koenigheim.de.</ref> über die es an das Hochstift Würzburg kam. Eine bemerkenswerte Karriere für dieses Ministerialengeschlecht gelang Heinrich I. von Bilversheim durch die Wahl zum Bischof von Bamberg (1242–1257). Von 1287 bis 1597 unterstand Pülfringen den Grafen von Wertheim und fiel danach an Würzburg zurück. Im Rahmen der Säkularisation kam der Ort 1803 an das Fürstentum Leiningen und schließlich 1806 an das Großherzogtum Baden.<ref name="Ortsteil" /> Am 31. Dezember 1973 wurde er in die Gemeinde Königheim eingegliedert.<ref></ref>
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Kulturdenkmale
Pfarrkirche St. Kilian
In der Ortsmitte steht die römisch-katholische Pfarrkirche St. Kilian von 1846. Im Kirchhof befindet sich eine Lourdesgrotte.<ref name="KilianPülfringen">Kath. Kirche St. Kilian (Dorfstraße 10, Königheim). Online unter www.leo-bw.de. Abgerufen am 10. September 2019.</ref>
Kreuzweg
Im Friedhof befindet sich ein Kreuzweg aus dem Jahr 1888.<ref name="Ortsteil" />
Korbfest
Das sogenannte „Korbfest“ ist ein seit 2017 jährlich stattfindendes Dorffest in Pülfringen. Das zu Ehren des Korbes stattfindende Fest, welcher eine lange Tradition in diesem Teil Baden-Württembergs besitzt, wurde von einer Gruppe junger Pülfringerinnen ins Leben gerufen.<ref>Korbfest Instagram-Seite. Abgerufen am 8. Mai 2023.</ref><ref>flechten. 8. September 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 8. September 2011; abgerufen am 8. Mai 2023. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Wirtschaft und Infrastruktur
Solarpark Pülfringen
Im Januar 2020 wurden Pläne für die Photovoltaik-Freiflächenanlage „Solarpark Pülfringen“ mit einer Leistung von zirka zehn Megawatt-Peak (MWp) vorgestellt. Der Solarpark solle auf einer rund zwölf Hektar großen Fläche südlich des Brehmer Gäu entstehen. Das Areal sei von bebauten Flächen aus nicht einsehbar.<ref>Mehrheit für Solarpark in Weikerstetten – Fränkische Nachrichten. In: fnweb.de. Abgerufen am 17. Mai 2020.</ref>
Verkehr
Persönlichkeiten
Literatur
- Franz Gehrig, Otto Haberkorn: 1200 Jahre Pülfringen 788–1988. Eigenverlag der Gemeinde Königheim, (1988)
Weblinks
- Pülfringen auf der Website der Gemeinde Königheim unter koenigheim.de
- Pülfringen auf der Website leo-bw.de
Einzelnachweise
<references />
Brehmen | Gissigheim mit Hof Esselbrunn | Königheim mit Weikerstetten | Pülfringen mit Hof Birkenfeld und Hoffeld