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Püggen

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Vorlage:Hinweisbaustein

Püggen
Gemeinde Kuhfelde
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(46)&title=P%C3%BCggen 52° 44′ N, 11° 4′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(46) 52° 44′ 2″ N, 11° 3′ 35″ O
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Höhe: 37 m ü. NHN
Fläche: 6,27 km²<ref name="HOB-12" />
Einwohner: 46 (31. Dez. 2023)<ref name="EW-2023" />
Bevölkerungsdichte: 7 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 2009
Postleitzahl: 29416
Vorwahl: 039035
Lage von Püggen in Sachsen-Anhalt
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Püggen ist ein Ortsteil der Gemeinde Kuhfelde der Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf im Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt.

Geographie

Püggen, ein deformiertes Angerdorf mit Kirche, liegt rund 15 Kilometer südwestlich der Kreisstadt Salzwedel zwischen Salzwedel und Wolfsburg. Östlich erhebt sich der etwa 33 Meter hohe Teufelsberg. Ist Osten fließt der Grenzgraben Püggen über die Hartau in die Jeetze.<ref name="HOB-12" /><ref name="DE-ST_SAV">Sachsen-Anhalt-Viewer des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation (Hinweise)</ref>

Nachbarorte sind Groß Bierstedt und Klein Bierstedt im Westen, Hohenlangenbeck im Norden, Siedenlangenbeck und Gischau im Nordosten und Rohrberg im Südwesten.<ref name="DE-ST_SAV">Sachsen-Anhalt-Viewer des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation (Hinweise)</ref>

Geschichte

Mittelalter bis Neuzeit

Im Jahre 1309 wird Hynricus de Puͤckene in Salzwedel erwähnt.<ref name="Vogtei Salzwedel" />

Im Landbuch der Mark Brandenburg von 1375 wird das Dorf als Puͤtken aufgeführt.<ref name="Landbuch" /> Die von dem Knesebeck hatten hier Einnahmen und Rechte, die zum Teil weiterverlehnt waren. Seit 1425 bzw. 1426 war das Dorf im Pfandbesitz der von der Schulenburg später wurde es zwischen den von dem Knesebeck zu Tylsen und den von der Schulenburg geteilt.

Die Großsteingräber bei Püggen wurden im 19. Jahrhundert zerstört.

Die Wüstung Übbesitz liegt etwa ein Kilometer nordwestlich von Püggen am Wege von Groß Bierstedt nach Hohenlangenbeck, südöstlich am Heidberg an einem Ort, wo viele Wege zusammenlaufen. Die Flurbezeichnung „die Hofstellen“ bezeichnet Grundstücke, die die Rundlingsanlage der alten wendischen Siedlung nachweisen. Ein Gebiet im Nordwesten der Gemarkung von Püggen wird jetzt noch „Mark Upsitz“ genannt.<ref name="HOB-12, S. 2264">Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783830522355 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref>

Im Jahre 1955 wurde eine erste Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft vom Typ III, die LPG „Morgenrot“, gegründet.<ref name="HOB-12" />

Bis zum 30. Juni 2009 war Püggen mit 50 Einwohnern (31. Dezember 2007) die kleinste Gemeinde in Sachsen-Anhalt.

Eingemeindungen

Püggen gehörte ursprünglich zum Salzwedelischen Kreis der Mark Brandenburg in der Altmark. Von 1807 bis 1813 lag es im Kanton Beetzendorf auf dem Territorium des napoleonischen Königreichs Westphalen. Nach weiteren Änderungen kam es 1816 in den Kreis Salzwedel, den späteren Landkreis Salzwedel im Regierungsbezirk Magdeburg in der Provinz Sachsen in Preußen.<ref name="HOB-12" />

Am 25. Juli 1952 wurde die Gemeinde Püggen in den Kreis Salzwedel umgegliedert. Am 1. Juli 1994 kam die Gemeinde zum Altmarkkreis Salzwedel.<ref name="Metzler-Poeschel" />

Durch einen Gebietsänderungsvertrag beschlossen die Gemeinderäte der Gemeinden Kuhfelde, Siedenlangenbeck, Valfitz und Püggen, dass ihre Gemeinden aufgelöst und zu einer neuen Gemeinde namens Kuhfelde vereinigt werden. Dieser Vertrag wurde vom Landkreis als unterer Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt und trat am 1. Juli 2009 in Kraft.<ref name="AB-SAW 2009-02" /><ref name="Destatis" />

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1734 076
1774 118
1789 196
1798 122
1801 121
1818 078
Jahr Einwohner
1840 159
1864 163
1871 174
1885 175
1892 [00]158<ref name="Zahn-1928" />
1895 153
Jahr Einwohner
1900 [00]139<ref name="Zahn-1928" />
1905 156
1910 [00]146<ref name="Zahn-1928" />
1925 173
1939 167
1946 240
Jahr Einwohner
1964 144
1971 115
1981 081
1993 069
2006 047
2007 050
Jahr Einwohner
2015 [00]53<ref name="EW-2018" />
2018 [00]51<ref name="EW-2018" />
2020 [00]47<ref name="EW-2021" />
2021 [00]46<ref name="EW-2021" />
2022 [00]50<ref name="EW-2022" />
2023 [0]46<ref name="EW-2023" />

Quelle, wenn nicht angegeben, bis 2006:<ref name="HOB-12" />

Religion

Die evangelische Kirchengemeinde Püggen, die früher zur Pfarrei Rohrberg gehörte,<ref name="Almanach1903" /> gehört seit 2003 zum Kirchspiel Rohrberg. Sie wird heute betreut vom Pfarrbereich Beetzendorf im Kirchenkreis Salzwedel im Bischofssprengel Magdeburg der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.<ref name="Pfarrbereich" />

Politik

Letzte Bürgermeisterin Püggens war Gudrun Ahlfeld.

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Verkehr

Durch Püggen führt die Bundesstraße 248 in Richtung Salzwedel und Wolfsburg. Die in der Nähe liegende Bahnstrecke Oebisfelde–Salzwedel ist stillgelegt.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="AB-SAW 2009-02"> Gebietsänderungsvertrag. Bildung einer neuen Gemeinde aus den Gemeinden Kuhfelde, Siedenlangenbeck, Valfitz und Püggen zum 01.07.2009. In: Altmarkkreis Salzwedel (Hrsg.): Amtsblatt für den Altmarkkreis Salzwedel. 15. Jahrgang, Nr. 2. Salzwedel 18. Februar 2009, S. 28–30 (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />altmarkkreis-salzwedel.de (Memento vom 14. November 2012 im Internet Archive) [abgerufen am 13. Mai 2019]). </ref> <ref name="Almanach1903"> Vorlage:PfarrAlmanachProvinzSachsen1903 </ref> <ref name="Altmarkkirchen"> Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783981403954 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an. </ref> <ref name="Destatis"> StBA: Gebietsänderungen vom 2. Januar bis 31. Dezember 2009 </ref> <ref name="EW-2018"> Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf: Einwohner der Ortsteile am 31. Dezember für die Jahre 2015 und 2018. 6. Juni 2019. </ref> <ref name="EW-2021"> Anke Pelczarski: Nur Wallstawe und Jübar legen zu. In: Klötzer Volksstimme, Klötzer Rundschau (E-Paper). 15. Januar 2022, DNB 1047268213, S. 17. </ref> <ref name="EW-2022"> Anke Pelczarski: Wenn die Männer das Sagen haben. In: Klötzer Volksstimme, Klötzer Rundschau (E-Paper). 14. Januar 2023, DNB 1047268213, S. 17. </ref> <ref name="EW-2023"> Anke Pelczarski: 65 Geburten und 190 Sterbefälle. In: Klötzer Volksstimme, Klötzer Rundschau (E-Paper). 17. Januar 2024, DNB 1047268213, S. 15. </ref>

<ref name="HOB-12"> Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783830522355 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an. </ref> <ref name="Landbuch"> Johannes Schultze: Das Landbuch der Mark Brandenburg von 1375 (= Brandenburgische Landbücher. Band 2). Kommissionsverlag von Gsellius, Berlin 1940, S. 406 (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />uni-potsdam.de (Memento vom 24. März 2018 im Internet Archive)). </ref> <ref name="Metzler-Poeschel"> Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3824603217 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an. </ref> <ref name="Pfarrbereich"> Pfarrbereich Beetzendorf. In: ekmd.de. Abgerufen am 30. Mai 2023. </ref> <ref name="Pfarrerbuch"> Verein für Pfarrerinnen und Pfarrer in der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen e. V. (Hrsg.): Pfarrerbuch der Kirchenprovinz Sachsen (= Series Pastorum. Band 10). Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2009, ISBN 978-3-374-02142-0, S. 576. </ref> <ref name="Vogtei Salzwedel"> Joachim Stephan: Die Vogtei Salzwedel. Land und Leute vom Landesausbau bis zur Zeit der Wirren. (= Quellen, Findbücher und Inventare des Brandenburgischen Landeshauptarchivs, 17). Peter Lang, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-631-54808-7, S. 380 (Open Access). </ref> <ref name="Zahn-1928"> Vorlage:BibOCLC </ref> </references>

Vorlage:Klappleiste/Anfang Hohenlangenbeck | Kuhfelde | Leetze | Püggen | Schieben | Siedenlangenbeck | Valfitz | Vitzke | Wöpel | Wötz Vorlage:Klappleiste/Ende

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