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Diphosphorsäure

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Pyrophosphorsäure)
Strukturformel
Strukturformel von Diphosphorsäure
Allgemeines
Name Diphosphorsäure
Andere Namen

Pyrophosphorsäure

Summenformel H4P2O7
Kurzbeschreibung

farbloser Feststoff<ref name="Sigma" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 219-574-0
ECHA-InfoCard 100.017.795
PubChem 1023
ChemSpider 996
DrugBank DB04160
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 177,98 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

61–63 °C<ref name="Sigma" />

pKS-Wert
Löslichkeit
  • sehr gut in Wasser (7090 g·l−1 bei 23 °C)<ref name="Werner Baumann">Werner Baumann, Bettina Herberg-Liedtke: Chemikalien in der Metallbearbeitung. Springer Berlin Heidelberg, 2013, ISBN 978-3-642-61004-2, S. 836 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
  • löslich in Ethanol und Diethylether<ref name="Werner Baumann" />
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>
Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 302​‐​314
P: 280​‐​305+351+338​‐​310<ref name="Sigma" />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Diphosphorsäure (auch Pyrophosphorsäure) ist eine Oxosäure des Phosphors und gehört zu den anorganischen Säuren.

Die Salze und Ester der Diphosphorsäure werden Diphosphate oder Pyrophosphate genannt.

Gewinnung und Darstellung

Sie leitet sich von der Phosphorsäure ab und lässt sich als Zusammenlagerung zweier Phosphorsäuremoleküle unter Abspaltung von Wasser darstellen.

<math>\mathrm{2 \ H_3PO_4 \ \xrightarrow{\triangle} \ H_4P_2O_7 + H_2O}</math>

Diphosphorsäure wird entsprechend obiger Formel durch Dehydratisierung von Phosphorsäure bei 200–300 °C hergestellt.<ref>Eintrag zu Diphosphorsäure. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref> Reine Diphosphorsäure entsteht aus Phosphorsäure und Phosphoroxychlorid:<ref>Georg Brauer (Hrsg.): Handbook of Preparative Inorganic Chemistry. 2nd edition. Volume 1. Academic Press, New York u. a. 1963, S. 546–547.</ref>

<math>\mathrm{5 \ H_3PO_4 + POCl_3 \longrightarrow 3 \ H_4P_2O_7 + 3 \ HCl}</math>

Eigenschaften

Diphosphorsäure ist stark hygroskopisch und eine mittelstarke anorganische Säure. Mit Wasser hydrolysiert Diphosphorsäure exotherm zu Phosphorsäure.

Die Pyrophosphorsäure ist die einzige von den linearen Polyphosphorsäuren, die leicht in kristalliner Form erhalten werden kann. Sie besitzt einen theoretischen Diphosphorpentoxid-Gehalt von 79,8 %. Bringt man eine flüssige Säure mit dieser Konzentration zum kristallisieren, erhält man Pyrophosphorsäure (Form I), die gewöhnliche Form (Schmelztemperatur 54,3 °C), als weißen Festkörper. Wird die kristalline Form I in einem abgeschlossenen Rohr mehrere Stunden auf 50 °C erhitzt, dann erfolgt eine Umwandlung in eine Form II (Schmelztemperatur 71,5 °C), die bei Raumtemperatur die stabile Form ist.<ref name="E. Schwarzmann">E. Schwarzmann: Hydroxide, Oxidhydrate und Oxide Neue Entwicklungen. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-87024-8, S. 55 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Einzelnachweise

<references />