Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338 Großmaul-Antennenwelse – WikipediaZum Inhalt springen
Die Fische werden je nach Art 11 bis 80 Zentimeter lang, die Gattung Microglanis lässt schon vom Namen auf kleine Exemplare ahnen, diese erreichen Längen von zwei bis acht Zentimetern. Die Süßwasserfische haben kleine Augen, ein weites Maul und kurze Barteln. Sie sind meist von bräunlicher Farbe, oft mit hellen und dunklen Querbändern. Kleine Arten sind beliebte Aquarienfische.
Systematik
Die Pseudopimelodidae gehörten früher als Unterfamilie zu den Antennenwelsen (Pimelodidae). heute bilden sie zusammen mit den Antennenwelsen, den Heptapteridae, Phreatobiidae und Conorhynchos conirostris die Überfamilie Pimelodoidea in der Ordnung der Welsartigen (Siluriformes).<ref name="Nelson" /><ref name="Schedel" />
Unterfamilie Batrochoglaninae
Drei Synapomorphien: Die vorderen Nasenöffnungen liegen in der Nähe (vs. entfernt) des Mauls; der Vomer fehlt (vs. vorhanden); der vordere und hintere Rand des Brustflossenstachels ist gesägt, wobei die Zacken annähernd gleich groß sind (vs. vordere Zacken kleiner als die hinteren).<ref name="Silva" />
Fünf Synapomorphien: Der Brustflossenstachel ist von einer dicken Haut überzogen (vs. dünne Haut); die Spitze des Brustflossenstachels ist gegabelt (vs. spitz); die Schwimmblase ist klein und hantelförmig (vs. groß und herzförmig); die Öffnung des Pseudotympanon (ein durchscheinender, dreieckiger Bereich in der Schulterregion hinter dem Kiemendeckel, wo die Muskeln fehlen und der vordere Teil der Schwimmblase in direktem Kontakt mit der Haut steht) ist klein (vs. groß); der vorderer Teil des Kleinhirns ist extrem verlängert und ragt über das Mittelhirn hinaus.<ref name="Silva" />
Gattung Rhyacoglanis <templatestyles src="Person/styles.css" />Shibatta & Vari, 2017<ref>Shibatta, O.A. & Vari, R.P. (2017): A new genus of Neotropical rheophilic catfishes, with four new species (Teleostei: Siluriformes: Pseudopimelodidae). Neotropical Ichthyology, 2: Juni 12, 2017.</ref>
Joseph S. Nelson: Fishes of the World. John Wiley & Sons, 2006, ISBN 0-471-25031-7.
Günther Sterba: Süßwasserfische der Welt. Weltbild Verlag., Augsburg 2002, ISBN 3-89350-991-7.
Axel Zarske: Pseudopimelodinae und Pseudopimelodus […]. In: Claus Schaefer, Torsten Schröer (Hrsg.): Das große Lexikon der Aquaristik. Eugen Ulmer, Stuttgart 2004, ISBN 3-8001-7497-9, S. 823–825.
Einzelnachweise
<references>
<ref name="Nelson">
Joseph S. Nelson, Terry C. Grande, Mark V. H. Wilson: Fishes of the World. John Wiley & Sons, 2016, ISBN 978-1-118-34233-6.</ref>
<ref name="Schedel">
Frederic D.B. Schedel, Albert Chakona, Brian L. Sidlauskas, Michael O. Popoola, Nadine Usimesa Wingi, Dirk Neumann, Emmanuel J.W.M.N. Vreven, Ulrich K. Schliewen: New phylogenetic insights into the African catfish families Mochokidae and Austroglanididae. Journal of Fish Biology, Februar 2022. doi: 10.1111/jfb.15014</ref>
<ref name="Silva">
Gabriel S. C. Silva, Bruno F. Melo, Fábio F. Roxo, Luz E. Ochoa, Oscar A. Shibatta, Mark H. Sabaj, Claudio Oliveira: Phylogenomics of the bumblebee catfishes (Siluriformes: Pseudopimelodidae) using ultraconserved elements. Journal of Zoological Systematics and Evolutionary Research, Juli 2021. doi: 10.1111/jzs.12513</ref>
</references>