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Proßmarke

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Proßmarke
Gemeinde Hohenbucko
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(215)&title=Pro%C3%9Fmarke 51° 45′ N, 13° 30′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(215) 51° 44′ 30″ N, 13° 29′ 30″ O
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Höhe: 126 m ü. NHN
Fläche: 17,55 km²
Einwohner: 215 (31. Dez. 2016)<ref>Gemeinde- und Ortsteilverzeichnis des Landes Brandenburg. Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (LGB), abgerufen am 22. Juni 2020.</ref>
Bevölkerungsdichte: 12 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 2001
Postleitzahl: 04936
Vorwahl: 035364

Proßmarke ist ein Ortsteil der Gemeinde Hohenbucko im südbrandenburgischen Landkreis Elbe-Elster. Er befindet sich etwa 11 Kilometer nordöstlich der Stadt Schlieben an der Landesstraße 70.

Geschichte

Datei:Prossmarke Kirche.jpg
Kirche
Datei:Landgasthof Proßmarke.JPG
Landgasthof an der Zentralen Kreuzung
Datei:Scheune Proßmarke.JPG
Alte Fachwerkscheune

Das Fichtwalddorf Proßmarke, wo bronzezeitliche Funde auf eine wesentlich frühere Besiedlung hinweisen, wurde urkundlich erstmals im Jahre 1376 als „Provismarke“ erwähnt. Vermutlich erhielt es seinen Ortsnamen durch die grenznahe Lage zur Propstei Schlieben. Schwere Zerstörungen im Ort sind aus den Jahren 1762, 1765 und 1809 bekannt.<ref>Autorenkollektiv des MUG Brandenburg e. V.: Heimatbuch Landkreis Elbe-Elster. Herzberg 1996, S. 102.</ref>

Noch im Jahre 1980 konnten bei Proßmarke die Reste einer untermauerten Bockwindmühle festgestellt werden. Bereits für 1753 wurde eine Windmühle im Ort nachgewiesen, eine Zweite für 1791. Beide Mühlen waren noch in Akten der Jahre 1925/26 vorhanden.<ref>Manfred Woitzik: „Wer zuerst kommt - mahlt zuerst“ eine Kulturgeschichte der Mühlen im Landkreis Elbe-Elster. Hrsg.: Kulturamt des Landkreises Elbe-Elster. Herzberg, S. 203.</ref>

Am 31. Dezember 2001 erfolgte der Zusammenschluss von Proßmarke mit der benachbarten Gemeinde Hohenbucko.<ref name="Amtsblatt" />

Einwohnerentwicklung

Einwohnerentwicklung von Proßmarke seit 1875<ref name="Gemeindeverzeichnis 2005 für Brandenburg">Historisches Gemeindeverzeichnis 2005 für Brandenburg Online als PDF-Datei</ref>
Jahr Einwohner Jahr Einwohner Jahr Einwohner Jahr Einwohner
1875 290 1946 396 1989 249 1995 252
1890 290 1950 398 1990 254 1996 251
1910 280 1964 300 1991 236 1997 251
1925 266 1971 283 1992 242 1998 253
1933 273 1981 265 1993 243 1999 244
1939 249 1985 254 1994 254 2000 248

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Im Zentrum von Proßmarke befindet sich eine Feldsteinkirche aus dem 14. Jahrhundert, die denkmalgeschützt ist.

Außerdem steht in der Hohenbuckoer Straße 4 ein Wohnhaus mit Auszugshaus unter Denkmalschutz.<ref>Denkmalliste des Landes Brandenburg – Landkreis Elbe-Elster vom 31. Dezember 2022. 31. Dezember 2022, abgerufen am 2. Mai 2024.</ref><ref name="Amt Schlieben">Proßmarke auf der Homepage des Amtes Schlieben</ref>

Einzelnachweise

<references> <ref name="Amtsblatt"> Bildung einer neuen Gemeinde Hohenbucko Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 19. Oktober 2001. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, 2001, Nummer 47, Potsdam, den 21. November 2001, S. 786 PDF </ref> </references>

Weblinks

Commons: Proßmarke – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien