Proud like a God
| Proud Like a God | ||||
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| Studioalbum von Guano Apes | ||||
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Veröffent- |
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Super Sonic | ||||
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Format(e) |
CD | |||
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Titel (Anzahl) |
12 | |||
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51:45 | ||||
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Besetzung |
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Studio(s) |
Horus Sound Studios, Hannover (Deutschland) | |||
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Proud Like a God (englisch für ‚Stolz wie ein Gott‘) ist das Debütalbum der deutschen Rockband Guano Apes. In Deutschland erreichte es Platin-, in Österreich und der Schweiz Gold-Status.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Auf dem Weg zum Weltruhm! ( vom 4. Dezember 2010 im Internet Archive) In: Metal Hammer 8/1999, guanoapes.org; abgerufen am 11. November 2008.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Tierische Sandra. ( vom 28. September 2007 im Internet Archive) In: FOCUS, 14/1999; guanoapes.org; abgerufen am 11. November 2008.</ref> 1999 wurde das Album von RCA auch in den Vereinigten Staaten veröffentlicht.<ref name="AMG" />
Entstehung
1996 gewann Guano Apes den von Radio ffn und VIVA veranstalteten Nachwuchswettbewerb „Local Heroes“.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Presseinfo 98 ( vom 21. August 2008 im Internet Archive) auf guanoapes.com</ref> Mit dem Preisgeld von 70.000 DM konnten sie ein Studio finanzieren und ihr Debütalbum selbst produzieren.<ref>Auf „Offline-Festival-Tour 2018“ am 13. Juli beim Honberg-Sommer: Guano Apes. In: tuttlingen.de. 15. Juni 2018, abgerufen am 18. März 2024.</ref> Zudem wurde durch den Sieg bei Local Heroes die Contra Promotion GmbH auf die Band aufmerksam und verschaffte ihr als neues Management einen Plattenvertrag beim BMG-Sublabel Gun Records.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Firmenhistorie Contra Promotion GmbH ( vom 21. November 2008 im Internet Archive) auf contrapromotion.com</ref> Das Album wurde im Horus Sound Studio in Hannover aufgenommen<ref>Discogs-Eintrag für „Proud like a God“</ref>, von dem Gitarrist Henning Rümenapp 1999 Geschäftsführer und Teilhaber wurde.<ref>Horus-Website</ref>
Stil
Das Album reiht sich in den Mitte der 1990er in Deutschland sehr erfolgreichen Stil des Crossovers ein. Dabei stellt besonders die Stimme der Sängerin Sandra Nasić ein herausragendes Merkmal für den Sound von Proud Like a God dar. Im Vergleich zu späteren Alben ist Proud Like a God sehr viel experimentierfreudiger. Die Guano Apes decken auf diesem Album das Spektrum zwischen sowohl härteren energischen Songs als auch melodischeren Balladen ab. Diese Mischung zieht sich durch das ganze Album. Beispiele für härtere Songs auf Proud Like a God sind Open Your Eyes und Lords of the Boards. Als Balladen sind zum Beispiel Maria und Rain zu nennen, bei denen Nasićs Stimme mehr in den Vordergrund rückt.
Titelliste
Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found Alle Titel wurden von Guano Apes geschrieben.
- Open Your Eyes – 3:09
- Maria – 3:46
- Rain – 4:37
- Lords of the Boards – 3:44
- Crossing the Deadline – 3:26
- We Use the Pain – 2:32
- Never Born – 5:18
- Wash It Down – 3:06
- Scapegoat – 3:23
- Get Busy – 3:23
- Suzie – 2:56
- Tribute – 9:12
Das Lied Lords of the Boards war bei der ersten Auflage des Albums noch nicht vorhanden und wurde erst Ende 1997 hinzugefügt. Nach dem letzten Stück folgen fünf jeweils vier Sekunden lange Leertracks und dann das Bonusstück Move a Little Closer.<ref name="Amazon">Rezension auf amazon.de</ref>
Singles
Open Your Eyes
Open Your Eyes war die erste Singleauskopplung von Proud like a God und wurde am 22. August 1997 veröffentlicht. Durch eine Platzierung auf Teil 6 der erfolgreichen „Crossing all over“-Reihe ihres Labels kurz vor Veröffentlichung des Albums wurde erstmals eine größere Zielgruppe auf Song und Band aufmerksam.<ref>Rezension von Don’t Give Me Names auf Plattentests.de</ref> Dank massiver Ausstrahlung des Videos durch VIVA<ref name="AMG">Biographie im Allmusic Guide (englisch)</ref> erreichte die Single ein halbes Jahr später in Deutschland Platz 5, in Österreich Platz 10 und in der Schweiz Platz 11. In Deutschland verblieb der Song 30 Wochen in den Charts<ref name="AMG" /> und erreichte mit über 250.000 verkauften Exemplaren im April 2008 Gold-Status.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Artist Profile – Guano Apes ( vom 17. November 2008 im Internet Archive) auf emimusicpub.com (englisch)</ref> In den amerikanischen Alternative Charts belegte der Song Platz 4.<ref name="musicline Bio"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Biographie ( vom 21. November 2007 im Internet Archive) auf musicline.de</ref> Plattentests.de bezeichnete den Song rückblickend als den „nach wie vor erfolgreichste[n] und beste[n] Song“ der Band,<ref>Rezension von Live auf Plattentests.de</ref> laut rock.de handelt es sich um einen „Kracher“.<ref name="rock.de">Rezension von Planet of the Apes (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot auf rock.de</ref> Als Zusatzsongs befinden sich auf der Single We Use the Pain und Wash It Down. Die ursprüngliche Version erschien 1995 auf einem 4-Spur-Kassettendemo.
Lords of the Boards
Die zweite Single des Albums war Lords of the Boards und wurde am 12. Dezember 1997 veröffentlicht. Die höchste Chartplatzierung in Deutschland war Platz 10. Als Zusatzsongs befinden sich auf der Single Crossing the Deadline und Suzie. Dieser Song wurde für die Snowboardweltmeisterschaft in Fieberbrunn, Österreich geschrieben, weswegen er von der Band selbst als „Auftragsarbeit“ empfunden wurde.<ref name="GQ">Sophia-Therese Fielhauer: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Guano Apes ( vom 17. Mai 2006 im Internet Archive) in: GQ, September 1998 (zitiert nach guanoapes.org)</ref> Obwohl die Band selbst selten auf dem Snowboard stand,<ref name="GQ" /> gilt der Song als „Boarder-Hymne“,<ref>Rezension von Planet of the Apes auf vampster.com</ref> wurde aber auch als „ausgeflippte Skaterhymne“<ref name="Plattentests" /> bezeichnet.
Rain
Die dritte Single ist Rain, die am 15. Januar 1998 veröffentlicht wurde. Die höchste Chartposition in Deutschland war Platz 76. Als Zusatzsongs befinden sich auf der Single 360 Degrees Aliendrop und Rain (Album Version). Plattentests.de bezeichnet Rain als „eigentlich recht niedliche Ballade“,<ref name="Plattentests">Rezension von Planet of the Apes auf Plattentests.de</ref> während rock.de den Song als „allenfalls mediokre Ballade“ kritisiert.<ref name="rock.de" />
Rezeption
Rezensionen
Laut EMP stellt das Album eine Mischung aus harten Klängen mit eingängigen Melodien und einer beeindruckenden Stimme dar.<ref>Rezension von Proud like a God (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot auf emp.de</ref> Claus Böhm von punksite.de beschrieb Proud Like a God als „Karrierestart nach Maß“.<ref>Audio CD: Proud like a God. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot punksite.de</ref> laut.de bemängelte an der Platte, dass auf ihr „so manche Klopperei [nerve], die den an sich guten Song in viele kleine Scheiben zerhackstückelte“ (<templatestyles src="Person/styles.css" />Alexander Cordas<ref>Rezension zu Don’t Give Me Names auf laut.de</ref>)
Preise
- Comet für Proud like a God<ref name="musicline Bio" />
- Echo Pop für das Musikvideo zu Lords of the Boards<ref name="musicline Bio" />
Auszeichnungen für Musikverkäufe
Proud Like a God gilt als „das bestverkaufte englischsprachige Debüt einer deutschen Rockband aller Zeiten“.<ref name="musicline Bio" /> Weltweit wurden über drei Millionen Kopien abgesetzt,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Sie sind zurück: die „Lords of the boards“ brettern übers DEICHBRAND!. ( vom 9. September 2011 im Internet Archive) deichbrand.de, abgerufen am 22. November 2020.</ref> selbst in den Vereinigten Staaten konnten sechsstellige Verkaufszahlen erreicht werden.<ref name="musicline Bio" />
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Einzelnachweise
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