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Primmelwitz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Primmelwitz
Gemeinde Treben
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(68)&title=Primmelwitz 51° 3′ N, 12° 27′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(68) 51° 2′ 38″ N, 12° 27′ 28″ O
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Höhe: 160 (157–162) m ü. NN
Fläche: 1,05 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Primmelwitz, Gemeinde Treben. In: GEOindex. Abgerufen im Dezember 2025.</ref>
Einwohner: ca. 68 (2011)<ref name="Gindex" />
Bevölkerungsdichte: 65 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Mai 1950
Postleitzahl: 04617
Vorwahl: 034343
Lage von Primmelwitz in Thüringen
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Primmelwitz ist ein Ortsteil von Treben im Landkreis Altenburger Land in Thüringen.

Geografie

Der Weiler Primmelwitz befindet sich im Altenburg-Zeitzer Lößhügelland. Die Pleiße führt östlich an dem Ort vorbei. Südöstlich erodierte sie einen Prallhang, wodurch das dort liegende Gestein sichtbar wurde. An dieser Stelle befindet sich heute die Talsperre Windischleuba. Außerdem befindet sich im Süden des Ortes der 171,2 m hohe Zelbenberg. Angrenzende Orte sind im Norden Treben, im Nordosten Fockendorf und dessen Ortslage Kleintreben sowie im Süden Zschaschelwitz. Die nächstgelegene Stadt ist die Kreisstadt Altenburg in 7 km Entfernung.

Geschichte

Am 1. November 1291 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 224</ref> Trotz der späten urkundlichen Ersterwähnung ist der Ort sorbischen Ursprungs, was sich neben dem Ortsnamen noch an der Dorfform eines Rundlings erkennen lässt, welcher heute nahezu unverändert erhalten geblieben ist. Im Jahr 1445 bestand der Ort aus 5 Höfen, 1880 aus 3 Bauern- und 4 Handgütern sowie 4 weiteren Häusern. Im Jahr 2014 bestand Primmelwitz aus 6 Höfen und 9 weiteren Wohnhäusern.

Primmelwitz gehörte zum wettinischen Amt Altenburg,<ref>Das Amt Altenburg im Buch „Geographie für alle Stände“, ab S. 201</ref><ref>Die Orte des Amts Altenburg ab S. 83</ref> welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender Ernestinischer Herzogtümer stand: Herzogtum Sachsen (1554 bis 1572), Herzogtum Sachsen-Weimar (1572 bis 1603), Herzogtum Sachsen-Altenburg (1603 bis 1672), Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte er bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900)<ref>Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. April 2023; abgerufen am 29. Juli 2025.</ref> bzw. zum Landratsamt Altenburg (ab 1900).<ref>Das Landratsamt Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Juli 2022; abgerufen am 23. Juli 2025.</ref> Das Dorf gehörte ab 1918 zum Freistaat Sachsen-Altenburg, der 1920 im Land Thüringen aufging. 1922 kam es zum Landkreis Altenburg.

Am 1. Mai 1950 wurde Primmelwitz nach Treben eingemeindet. Durch Scherbenfunde am Zelbenberg konnte eine Wüstung lokalisiert werden. Sie wurde 1278 Celuben und 1374 Zcelluben geschrieben. Bereits Ende des 14. Jahrhunderts wird sie als wüst bezeichnet. Von ihr hat der Berg seinen Namen.<ref name="wuh">Das Altenburger Land. (Werte unserer Heimat. Band 23). 1. Auflage. Akademie Verlag, Berlin 1973</ref>

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl von 1580 bis 1946:

  • 1580: 068<ref name="wuh" />
  • 1672: 054<ref name="wuh" />
  • 1833: 067<ref name="wuh" />
  • 1871: 068<ref name="wuh" />
  • 1900: 086<ref>Ernst Amende: Landeskunde des Herzogtums Sachsen-Altenburg, Alfred Tittel´s Verlag, Altenburg 1902</ref>

Wirtschaft

In Primmelwitz ist ein Hersteller von Echtholzhäusern, die Honka Blockhaus GmbH und ein Sanitärinstallateur ansässig.

Verkehr

Der Ort liegt direkt an der Bundesstraße 93, die Altenburg mit Leipzig verbindet. Ungefähr 1 km westlich des Ortes in Trebanz befindet sich der Bahnhof Treben-Lehma an der Bahnstrecke Leipzig–Hof, der von der S-Bahn Mitteldeutschland bedient wird.

Trivia

Aufgrund der orthografischen Ähnlichkeit von Primmel und Pimmel geschieht es immer wieder, dass an Ortseingangsschildern oder Hinweisschildern das r abgekratzt oder überklebt wird.

Weblinks

Commons: Primmelwitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Plottendorf | Primmelwitz | Serbitz | Lehma | Trebanz | Treben Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein