Preußische P 7
| Preußische P 7 | |
|---|---|
Preußische P 7
| |
| Anzahl: | 18 |
| Hersteller: | Grafenstaden |
| Baujahr(e): | 1899–1902 |
| Achsfolge: | 2'C |
| Bauart: | 2'C n4v |
| Spurweite: | 1435 mm (Normalspur) |
| Länge: | 10.600 mm (ohne Tender) |
| Länge über Puffer: | 18.050 mm |
| Treibraddurchmesser: | 1.750 mm |
| Laufraddurchmesser vorn: | 850/1.000 mm |
| Leermasse: | 54,7 t |
| Dienstmasse: | 61,8 t |
| Reibungsmasse: | 44,5 t |
| Radsatzfahrmasse: | 15,1 t |
| Höchstgeschwindigkeit: | 90 km/h |
| Kesselüberdruck: | 14 bar |
| Heizrohrlänge: | 4.200 mm |
| Anzahl der Heizrohre: | 216 |
| Anzahl der Rauchrohre: | 0 |
| Rostfläche: | 2,40 m² |
| Rohrheizfläche: | 128,2 m² |
| Verdampfungsheizfläche: | 139,50 m² |
| Steuerungsart: | Heusinger |
| Zylinderanzahl: | 4 |
| Zylinderdurchmesser: | 2×350/550 mm |
| Kolbenhub: | 640 mm |
| Bremse: | Druckluftbremse |
| Tenderbauart: | pr 2'2' T 16 |
| Wasservorrat: | 16,0 m³ |
Die Dampflokomotiven der Gattung P 7 der Preußischen Staatseisenbahnen waren Schlepptender-Lokomotiven mit Nassdampf-Verbundtriebwerk für den Personenverkehr.
Entwicklung
Entwickelt wurde diese Lok, nachdem die französischen Eisenbahnen bereits gute Erfahrungen mit Loks der Bauart de Glehn gemacht hatten. Insgesamt wurden allerdings nur 18 Maschinen dieser Baureihe angeschafft.<ref name="ls">Lothar Spielhoff: Länderbahn-Dampflokomotiven. Band 1. Preußen, Mecklenburg, Oldenburg, Sachsen und Elsaß-Lothringen. Weltbild, Augsburg 1995, ISBN 3-89350-819-8, S. 64 (Erstausgabe: Franckh-Kosmos, Stuttgart 1990).</ref>
Die Hochdruckzylinder trieben bei diesem Fahrzeug die zweite Kuppelachse an, während die Niederdruckzylinder die erste antrieben. Zudem hatte sie Ähnlichkeiten mit der Badischen IV e und der ein Jahr zuvor gebauten Elsaß-Lothringischen P 5.<ref name="ls" />
Eingesetzt wurden die Loks auf den Strecken zwischen Köln und Hagen, Köln und Trier und Frankfurt und Bebra. Da man aufgrund der hohen Betriebskosten und der mangelnden Dampfentwicklung sehr unzufrieden war, musterte man die Maschinen während des Ersten Weltkrieges aus. Fünf Maschinen wurden an die belgische Staatsbahn abgegeben.<ref name="ls" />
Als Ersatz auf den Gebirgsstrecken war die Preußische P 6 ungeeignet.<ref>Thomas Samek: Die Baureihe 370–2, EK-Verlag, Freiburg 2006, ISBN 3-88255-126-7, S. 115</ref>
Die Maschinen waren mit Schlepptendern der preußischen Bauart 2’2’ T 16 ausgestattet.<ref name="ls" />
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Klappleiste/Anfang Deutsche Reichsbahn (1920–1945): Schnellzug-, Personenzug-, Güterzug-, Tender-, Schmalspurlokomotiven
Deutsche Bundesbahn: Schnellzug-, Personenzug-, Güterzug-, Tender-, Schmalspurlokomotiven
Deutsche Reichsbahn (1945–1993): Schnellzug-, Personenzug-, Güterzug-, Tender-, Schmalspurlokomotiven
Länderbahnen: Baden · Bayern · Braunschweig · Mecklenburg · Oldenburg · Pfalz · Preußen · Sachsen · Württemberg · Elsaß-Lothringen Vorlage:Klappleiste/Ende