Zum Inhalt springen

Preußische P 7

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Preußische P 7
Preußische P 7
Preußische P 7
Preußische P 7
Anzahl: 18
Hersteller: Grafenstaden
Baujahr(e): 1899–1902
Achsfolge: 2'C
Bauart: 2'C n4v
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Länge: 10.600 mm (ohne Tender)
Länge über Puffer: 18.050 mm
Treibraddurchmesser: 1.750 mm
Laufraddurchmesser vorn: 850/1.000 mm
Leermasse: 54,7 t
Dienstmasse: 61,8 t
Reibungsmasse: 44,5 t
Radsatzfahrmasse: 15,1 t
Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h
Kesselüberdruck: 14 bar
Heizrohrlänge: 4.200 mm
Anzahl der Heizrohre: 216
Anzahl der Rauchrohre: 0
Rostfläche: 2,40 m²
Rohrheizfläche: 128,2 m²
Verdampfungsheizfläche: 139,50 m²
Steuerungsart: Heusinger
Zylinderanzahl: 4
Zylinderdurchmesser: 2×350/550 mm
Kolbenhub: 640 mm
Bremse: Druckluftbremse
Tenderbauart: pr 2'2' T 16
Wasservorrat: 16,0 m³

Die Dampflokomotiven der Gattung P 7 der Preußischen Staatseisenbahnen waren Schlepptender-Lokomotiven mit Nassdampf-Verbundtriebwerk für den Personenverkehr.

Entwicklung

Entwickelt wurde diese Lok, nachdem die französischen Eisenbahnen bereits gute Erfahrungen mit Loks der Bauart de Glehn gemacht hatten. Insgesamt wurden allerdings nur 18 Maschinen dieser Baureihe angeschafft.<ref name="ls">Lothar Spielhoff: Länderbahn-Dampflokomotiven. Band 1. Preußen, Mecklenburg, Oldenburg, Sachsen und Elsaß-Lothringen. Weltbild, Augsburg 1995, ISBN 3-89350-819-8, S. 64 (Erstausgabe: Franckh-Kosmos, Stuttgart 1990).</ref>

Die Hochdruckzylinder trieben bei diesem Fahrzeug die zweite Kuppelachse an, während die Niederdruckzylinder die erste antrieben. Zudem hatte sie Ähnlichkeiten mit der Badischen IV e und der ein Jahr zuvor gebauten Elsaß-Lothringischen P 5.<ref name="ls" />

Eingesetzt wurden die Loks auf den Strecken zwischen Köln und Hagen, Köln und Trier und Frankfurt und Bebra. Da man aufgrund der hohen Betriebskosten und der mangelnden Dampfentwicklung sehr unzufrieden war, musterte man die Maschinen während des Ersten Weltkrieges aus. Fünf Maschinen wurden an die belgische Staatsbahn abgegeben.<ref name="ls" />

Als Ersatz auf den Gebirgsstrecken war die Preußische P 6 ungeeignet.<ref>Thomas Samek: Die Baureihe 370–2, EK-Verlag, Freiburg 2006, ISBN 3-88255-126-7, S. 115</ref>

Die Maschinen waren mit Schlepptendern der preußischen Bauart 2’2’ T 16 ausgestattet.<ref name="ls" />

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Deutsche Reichsbahn (1920–1945): Schnellzug-, Personenzug-, Güterzug-, Tender-, Schmalspurlokomotiven

Deutsche Bundesbahn: Schnellzug-, Personenzug-, Güterzug-, Tender-, Schmalspurlokomotiven

Deutsche Reichsbahn (1945–1993): Schnellzug-, Personenzug-, Güterzug-, Tender-, Schmalspurlokomotiven

Länderbahnen: Baden · Bayern · Braunschweig · Mecklenburg · Oldenburg · Pfalz · Preußen · Sachsen · Württemberg · Elsaß-Lothringen Vorlage:Klappleiste/Ende