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Preiļi

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Preiļi (dt. Prely)
Wappen von Preiļi
Preiļi (Lettland)
Preiļi (Lettland)
Einwohner Zahlenformat
Basisdaten
Staat: LettlandDatei:Flag of Latvia.svg Lettland
Verwaltungsbezirk: Preiļu novads
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Lettland/Region zu ISO-Code_type:city 56° 18′ N, 26° 43′ O keine Zahl: Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LVKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Lettland/Region zu ISO-Code_type:city 56° 18′ 0″ N, 26° 43′ 0″ O
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Einwohner: Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LV (Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“)
Fläche: 5,24 km²
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ Einwohner je km²
Stadtrecht: seit 1928
Webseite: www.preili.lv
Datei:Фонтан - panoramio (84).jpg
Fontäne im Stadtpark von Preiļi

Preiļi (deutsch Prely) ist eine Stadt in Latgale, Lettland, 204 Kilometer südöstlich von Riga und 55 Kilometer nördlich von Daugavpils gelegen. Sie ist Hauptort des nach ihr benannten Bezirks (lettisch: Preiļu novads). Durch die Stadt fließt die Preiļupe. Im Jahre [[:V zählte Preiļi Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LV Einwohner.<ref>Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LV</ref>

Geschichte

Im Gebiet des heutigen Ortes befanden sich lettgallische Siedlungen. 1250 wurde Preiļi erstmals schriftlich erwähnt.

1897 hatte der Ort 2104 Einwohner. Wegen des Ersten Weltkriegs und Migration sank die Einwohnerzahl bis 1935 auf 1662, mit einem Anteil von 51 % Juden.

Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte durch Ansiedlung von Industrie sowie Anwerbung aus anderen Sowjetrepubliken eine Vergrößerung. 1991 waren 9421 Einwohner registriert. Die Bevölkerung setzte sich 1999 aus folgenden Gruppen zusammen: Letten (54,4 %); Russen (39,6 %); Polen (1,9 %); Belarussen (1,5 %); Zigeuner (1,2 %).

Sehenswürdigkeiten

  • Katholische Kirche der Heiligen Jungfrau Maria in Preiļi, erbaut 1886 im neugotischen Stil
  • Herrenhaus Preiļi (lettisch: Preiļu muiža) aus dem frühen 19. Jahrhundert, von 1860 bis 1865 im neugotischen Stil erneuert, durch Feuer im Februar 1978 zerstört, von 2017 bis 2025 wiederaufgebaut und restauriert. Jetzt Museum für Geschichte und Angewandte Kunst Preiļi
  • Mausoleum des Adelsgeschlechts Von der Borch-Lubeschütz, den seinerzeitigen Eigentümern des Guts, erbaut 1817 im klassizistischen Stil
  • Museum des kulturellen Erbes (lettisch: Preiļu kultūrmantojuma muzejs)<ref>Ilze Būmane: Latvijas 99 privātie muzeji un kolekcijas. Lauku Avīze Izdevniecība, Riga 2014, ISBN 978-9984-878-93-5, S. 186–187: Preiļu kultūrmantojuma muzejs (lettisch).</ref>

Sonstiges

Nach einer Verwaltungsreform bildeten 2009 die Stadt und vier Landgemeinden einen Bezirk (novads). Es lebten hier im Jahr 2010 11.764 Einwohner.

Personen

Literatur

  • Astrīda Iltnere (Red.): Latvijas Pagasti, Enciklopēdija. Preses Nams, Riga 2002, ISBN 9984-00-436-8.

Einzelnachweise

<references />