Preiļi
| Preiļi (dt. Prely) | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Wappen von Preiļi | ||||||
| Basisdaten | ||||||
| Staat: | Datei:Flag of Latvia.svg Lettland | |||||
| Verwaltungsbezirk: | Preiļu novads | |||||
| Koordinaten: | Vorlage:Infobox Ort in Lettland/Region zu ISO-Code_type:city 56° 18′ N, 26° 43′ O keine Zahl: Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LV
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| Einwohner: | Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LV (Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“) | |||||
| Fläche: | 5,24 km² | |||||
| Bevölkerungsdichte: | Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ Einwohner je km² | |||||
| Stadtrecht: | seit 1928 | |||||
| Webseite: | www.preili.lv | |||||
Preiļi (deutsch Prely) ist eine Stadt in Latgale, Lettland, 204 Kilometer südöstlich von Riga und 55 Kilometer nördlich von Daugavpils gelegen. Sie ist Hauptort des nach ihr benannten Bezirks (lettisch: Preiļu novads). Durch die Stadt fließt die Preiļupe. Im Jahre [[:V zählte Preiļi Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LV Einwohner.<ref>Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LV</ref>
Geschichte
Im Gebiet des heutigen Ortes befanden sich lettgallische Siedlungen. 1250 wurde Preiļi erstmals schriftlich erwähnt.
1897 hatte der Ort 2104 Einwohner. Wegen des Ersten Weltkriegs und Migration sank die Einwohnerzahl bis 1935 auf 1662, mit einem Anteil von 51 % Juden.
Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte durch Ansiedlung von Industrie sowie Anwerbung aus anderen Sowjetrepubliken eine Vergrößerung. 1991 waren 9421 Einwohner registriert. Die Bevölkerung setzte sich 1999 aus folgenden Gruppen zusammen: Letten (54,4 %); Russen (39,6 %); Polen (1,9 %); Belarussen (1,5 %); Zigeuner (1,2 %).
Sehenswürdigkeiten
- Katholische Kirche der Heiligen Jungfrau Maria in Preiļi, erbaut 1886 im neugotischen Stil
- Herrenhaus Preiļi (lettisch: Preiļu muiža) aus dem frühen 19. Jahrhundert, von 1860 bis 1865 im neugotischen Stil erneuert, durch Feuer im Februar 1978 zerstört, von 2017 bis 2025 wiederaufgebaut und restauriert. Jetzt Museum für Geschichte und Angewandte Kunst Preiļi
- Mausoleum des Adelsgeschlechts Von der Borch-Lubeschütz, den seinerzeitigen Eigentümern des Guts, erbaut 1817 im klassizistischen Stil
- Museum des kulturellen Erbes (lettisch: Preiļu kultūrmantojuma muzejs)<ref>Ilze Būmane: Latvijas 99 privātie muzeji un kolekcijas. Lauku Avīze Izdevniecība, Riga 2014, ISBN 978-9984-878-93-5, S. 186–187: Preiļu kultūrmantojuma muzejs (lettisch).</ref>
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Katholische Kirche
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Herrenhaus Prely
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Mausoleum Von der Borch
Sonstiges
Nach einer Verwaltungsreform bildeten 2009 die Stadt und vier Landgemeinden einen Bezirk (novads). Es lebten hier im Jahr 2010 11.764 Einwohner.
Personen
- Julijans Vaivods (1895–1990), Apostolischer Administrator von Riga
- Andreas Jawlensky (1902–1984), Maler
- Jānis Ivanovs (1906–1983), Komponist
- Kristiāns Pelšs (1992–2013), Eishockeyspieler
- Artur Karwazki (* 1996), belarussischer Handballspieler
Literatur
- Astrīda Iltnere (Red.): Latvijas Pagasti, Enciklopēdija. Preses Nams, Riga 2002, ISBN 9984-00-436-8.
Einzelnachweise
<references />