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Präfekturparlamentswahl in Fukushima 2011

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Die Parlamentswahl 2011 in der japanischen Präfektur Fukushima war ursprünglich zeitgleich mit den einheitlichen Regionalwahlen am 10. April geplant, wurde aber als Folge des Tōhoku-Erdbebens (in Regierungsinstitutionen: Großes Ostjapanisches Erdbeben) verschoben. Sie fand am 20. November 2011 statt, Beginn der offiziellen Wahlperiode war der 10. November.<ref>Wahlaufsichtskommission der Präfektur Fukushima: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ankündigung der Parlamentswahl 2011 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 9. November 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.pref.fukushima.jp</ref> Gleichzeitig fanden mehrere Kommunalwahlen in der Präfektur statt.<ref>Wahlaufsichtskommission der Präfektur Fukushima: @1@2Vorlage:Toter Link/www.pref.fukushima.jpGleichzeitig mit der Parlamentswahl stattfindende Kommunalwahlen (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>

Zur Wahl standen alle 58 Sitze im Parlament in Fukushima durch nicht übertragbare Einzelstimmgebung, nach einer Anpassung der Wahlkreise nun in zwölf Mehrmandats- und sieben Einzelwahlkreisen<ref>Präfekturparlament Fukushima: @1@2Vorlage:Toter Link/wwwcms.pref.fukushima.jpWahlkreiseinteilung für die nächsten allgemeinen Wahlen (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>. Im scheidenden Parlament war die Liberaldemokratische Fraktion mit (Stand: 1. April 2011) 26 Mitgliedern stärkste Kraft, gefolgt von der Demokratisch-Sozialdemokratisch geführten Fraktion kenmin rengō („Bund der Präfekturbürger“) mit 19 Mandaten. Die Fraktionen von Kōmeitō und Kommunistischer Partei Japans hatten je drei Mitglieder.<ref>Präfekturparlament Fukushima: @1@2Vorlage:Toter Link/wwwcms.pref.fukushima.jpAbgeordnete nach Fraktion (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>

Zum Wahlkampfauftakt gab es insgesamt 88 Kandidaten, von denen sieben mangels Gegenkandidaten bereits als Wahlsieger feststanden. Die Liberaldemokratische Partei nominierte 33 Kandidaten (32 Parteikandidaten, eine Wahlempfehlung), die Demokratische Partei 24 (23 Parteikandidaten, eine Wahlempfehlung) – mehr als je zuvor –, die Kōmeitō drei, die Kommunistische Partei Japans sechs, die Sozialdemokratische Partei vier und die erstmals antretende Minna no Tō, die 2011 landesweit in mehrere Präfekturparlamente einziehen konnte, drei.<ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: Kahoku Shimpō. 11. November 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 14. November 2011; abgerufen am 11. November 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>LDP-Präfekturverband Fukushima: @1@2Vorlage:Toter Link/jimin-fukushima.jpKandidaten für die Parlamentswahl 2011 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref><ref>Demokratische Partei: Kandidaten für die Parlamentswahlen 2011 in Miyagi und Fukushima</ref><ref>Kōmeitō: Wahlkalender [von Wahlen mit Kōmeitō-Kandidaten]</ref><ref>Kommunistische Partei Japans: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kandidaten für die Parlamentswahl 2011 in Fukushima (Memento des Vorlage:IconExternal vom 7. Dezember 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.jcp.or.jp</ref><ref>Minna no Tō: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kandidaten für Präfektur- und Kommunalwahlen (Memento des Vorlage:IconExternal vom 22. Juli 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.your-party.jp</ref><ref>SDP-Präfekturverband Fukushima: Erstmals antretende Kandidaten</ref>

Hauptwahlkampfthema waren der Wiederaufbau nach Erdbeben, Tsunami und den Nuklearunfällen in Ōkuma/Futaba, wegen derer viele Gemeinden im Osten der Präfektur evakuiert wurden. Da zahlreiche Wahlberechtigte sich wegen der Evakuierungen oder als indirekte Folge der Katastrophen nicht an ihren gemeldeten Wohnorten oder außerhalb der Präfektur aufhalten, befürchteten die Wahlaufsichtskommissionen der Präfektur und der Gemeinden eine niedrige Wahlbeteiligung und riefen landesweit zur Abstimmung per Briefwahl bzw. an Außenstellen auf.<ref>Wahlaufsichtskommission der Präfektur Fukushima <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hinweise zur Abstimmung bei Abwesenheit (fuzaisha tōhyō) (Memento des Vorlage:IconExternal vom 9. November 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.pref.fukushima.jp</ref><ref>Asahi Shimbun, 28. Oktober 2011: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (Memento vom 28. Oktober 2011 im Internet Archive)</ref> Auch wurde die Öffnung der Wahllokale vielerorts verlängert, in der Stadt Fukushima und in Wahllokalen in Kazo in der Präfektur Saitama, wohin die Stadt Futaba evakuiert wurde, bis 23 Uhr.<ref>Mainichi Shimbun, 3. November 2011: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)@1@2Vorlage:Toter Link/mainichi.jp (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>

Ergebnis

Bei um rund 9,5 Punkte gesunkener Wahlbeteiligung von 47,51 % – ein historisches Tief – konnte die LDP ein Mandat hinzugewinnen und ist mit 27 Sitzen weiter klar stärkste Kraft. Die Demokratische Partei verlor noch einen Sitz auf nun 15 Abgeordnete. Allerdings wurden insgesamt acht Amtsinhaber – davon sieben aus den beiden großen Parteien – abgewählt. Die Minna no Tō zog mit ihrem ersten Abgeordneten ins Parlament ein; die Kommunistische Partei gewann zwei Sitze und ist mit fünf Mandaten nun alleine drittstärkste Kraft. Die Sozialdemokraten fielen auf einen Sitz zurück, alle drei Kōmeitō-Kandidaten wurden gewählt.<ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: Mainichi Shimbun, Tokioter Abendausgabe. 21. November 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 28. November 2011; abgerufen am 21. November 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: MSN/Sankei News. 21. November 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. November 2011; abgerufen am 21. November 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/sankei.jp.msn.com</ref><ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: MSN/Sankei News. 21. November 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. November 2011; abgerufen am 21. November 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/sankei.jp.msn.com</ref>

Einzelnachweise

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Einheitliche Regionalwahlen:  1947 | 1951 | 1955 | 1959 | 1963 | 1967 | 1971 | 1975 | 1979 | 1983 | 1987 | 1991 | 1995 | 1999 | 2003 | 2007 | 2011 | 2015 | 2019 | 2023

Sonstige Gouverneurswahlen:  1947 | 1948 | 1949 | 1950 | 1951 | 1952 | 1953 | 1954 | 1955 | 1956 | 1957 | 1958 | 1959 | 1960 | 1961 | 1962 | 1963 | 1964 | 1965 | 1966 | 1967 | 1968 | 1969 | 1970 | 1971 | 1972 | 1973 | 1974 | 1975 | 1976 | 1977 | 1978 | 1979 | 1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990 | 1991 | 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026

Sonstige Präfekturparlamentswahlen:  Tokio 1965 | 1969 | 1973 | 1977 | 1981 | 1985 | 1989 | 1993 | 1997 | 2001 | 2005 | 2009 | 2013 | 2017 | 2021 | 2025
Ibaraki 1966 | 1970 | 1974 | 1978 | 1982 | 1986 | 1990 | 1994 | 1998 | 2002 | 2006 | 2010 | 2014 | 2018 | 2022
Okinawa 1972 | 1976 | 1980 | 1984 | 1988 | 1992 | 1996 | 2000 | 2004 | 2008 | 2012 | 2016 | 2020 | 2024
Iwate 2011 | 2015 | 2019 | 2023 | Miyagi 2011 | 2015 | 2019 | 2023 | Fukushima 2011 | 2015 | 2019 | 2023

„Großstädte durch Regierungsverordnung“:  Sapporo | Sendai | Saitama | Chiba | Yokohama | Kawasaki | Sagamihara | Niigata | Shizuoka | Hamamatsu | Nagoya | Kyōto | Ōsaka | Sakai | Kōbe | Okayama | Hiroshima | Kitakyūshū | Fukuoka

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