Zum Inhalt springen

Pomáz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Pomáz
Datei:HUN Pomáz COA.svg
Basisdaten
Staat: UngarnDatei:Flag of Hungary.svg Ungarn
Region: Mittelungarn
Komitat: Pest
Kleingebiet bis 31.12.2012: Szentendre
Koordinaten: 47° 39′ N, 19° 1′ OKoordinaten: 47° 38′ 35″ N, 19° 1′ 10″ O
 {{#coordinates:47,643055555556|19,019444444444|primary
dim=10000 globe= name= region=HU-PE type=city
  }}
Fläche: 49,04 km²
Einwohner: 18.243 (1. Jan. 2025)
Bevölkerungsdichte: 372 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+36) 26
Postleitzahl: 2013
KSH-kód: 06372
Struktur und Verwaltung (Stand: 2019)
Gemeindeart: Stadt
Bürgermeister: István Leidinger (parteilos)
Postanschrift: Kossuth L. u. 23–25
2013 Pomáz
Website:
(Quelle: II. Detailed data of localities In: Detailed Gazetteer of Hungary. Hungarian Central Statistical Office)

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Pomáz (deutsch Paumasch) ist eine Stadt im Komitat Pest in Ungarn. Sie liegt an der S-Bahnstrecke der Helyiérdekű Vasút (HÉV) zwischen Budapest und Szentendre.

Geschichte

Diese Gegend in der Ebene am rechten Donau-Ufer nördlich von Budapest ist seit der Bronzezeit besiedelt. Skythen, Kelten, Römer, Langobarden und Awaren haben hier ihre Spuren hinterlassen. Der Name leitet sich vermutlich vom lateinischen Wort 'Pomosus' (Obstgarten) ab. Die erste schriftliche Erwähnung datiert aus dem Jahr 1138 in einer Urkunde des ungarischen Königs Béla II., genannt Béla der Blinde, (1110–1141). Die Urkunde befindet sich im Besitz einer Abtei.

Sehenswürdigkeiten

Datei:Teleki–Wattay-kastély - 1 - KKriszti.jpg
Das Teleki-Wattay-Schloss, heute auch als Choral-Castle bekannt

Pomáz ist bekannt durch seine serbisch-orthodoxe Kirche. Wie im nahe gelegenen Szentendre gab es auch hier eine serbische Gemeinde seit der Zeit der osmanischen Herrschaft. Neben einer römisch-katholischen gibt es eine reformierte Kirche in der Stadt.<ref>National and historical symbols of Hungary: Pomáz. auf: nemzetijelkepek.hu</ref>

Ein weiteres bedeutsames Bauwerk von Pomáz ist das Teleki-Wattay-Schloss, erbaut 1773 im Barockstil als Sitz der Adelsfamilie Teleki. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde es umfassend renoviert. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es zunächst als Waisenhaus genutzt, anschließend als Einrichtung zur Kinderbetreuung allgemein. Nach 2000 wurde es mit Mitteln der Europäischen Union erneut renoviert. Heute beherbergt es ein Drei-Sterne-Hotel und ist ein Ort für kulturelle Veranstaltungen wie Musik-Projekten, auch bekannt als das Choral-Castle.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hungarian Choral Castle. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 30. August 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.choralcastle.hu</ref>

  • Volkskundliche Sammlung
  • Serbisches Gedenkkreuz
  • Landhaus
  • Radnai-Villa
  • Reformierte Kirche: Klassik
  • römisch-katholische Kirche (Barock) und Pfarrei
  • Teleki-Wattay-Schloss
  • Ethnografische Sammlung
  • Kloster
  • Luppa Mausoleum
  • Radnai-Gabel
  • Serbisch-Orthodoxe Kirche

Persönlichkeiten

Städtepartnerschaften

Weblinks

Commons: Pomáz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kreis Szentendre