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Plansee SE

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Plansee SE

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Plansee SE logo.svg
Rechtsform Societas Europaea (SE)
Gründung 24. Juni 1921<ref name="tirol.ORF.at 2021">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Plansee Group feiert 100-jähriges Bestehen.] In: tirol.ORF.at. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. Juli 2022.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Sitz Reutte, Österreich
Leitung Ulrich Lausecker, Andreas Feichtinger
Mitarbeiterzahl 3.500
Umsatz 933 Mio. EUR
Branche Metallherstellung und Metallverarbeitung
Website www.plansee.com
Stand: 21. Juli 2023

Koordinaten: 47° 29′ 39,4″ N, 10° 44′ 26,2″ O

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Die Plansee SE ist eine Europäische Gesellschaft mit Sitz in Reutte in Österreich und ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Plansee Group. Das privat geführte Unternehmen wurde 1921 von Paul Schwarzkopf gegründet und ist ein Hersteller von pulvermetallurgisch hergestellten Hochleistungswerkstoffen (HLW) aus hochschmelzenden Metallen wie Molybdän, Wolfram, Tantal, Niob und Chrom und deren Legierungen. Anwendungsgebiete sind die Elektronik-, Automobil- und Lichtindustrie, Medizin- und Beschichtungstechnik, Energieübertragung und -verteilung sowie der Anlagen- und Ofenbau.

Standorte

Datei:Hauptsitz der Plansee SE in Reutte.png
Hauptsitz der Plansee SE in Reutte, Österreich

Die Plansee SE unterhält Standorte in 28 Ländern,<ref name="chemie.de">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Plansee SE - Reutte in Tirol, Österreich.] In: chemie.de. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. Juli 2022.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> davon sind 12 auch Produktionsstandorte, die sich in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Japan, den USA, Frankreich, Indien, Südkorea, China und Bulgarien befinden.<ref name="Plansee1">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Produktionsstandorte.] In: Plansee. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. Juli 2022.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Firmengeschichte

Von der Gründung bis zur Enteignung

Die Plansee SE wurde am 24. Juni 1921 als Metallwerk Plansee Ges.m.b.H. durch den aus Prag stammenden jüdischen Chemiker Paul Schwarzkopf und dessen Geschäftspartner Richard Kurtz in Reutte gegründet. Das Unternehmen hatte anfangs 15 Mitarbeiter.<ref name="tirol.ORF.at 2021" /> Schwarzkopf hatte bereits 1911 beim italienischen Leuchtmittelhersteller Lampada Zeta ein Verfahren zur Herstellung für Wolframdrähte entwickelt und unmittelbar vor dem Ersten Weltkrieg ein Unternehmen für die Wolframdrahtherstellung in Berlin gegründet, das 1914 rund 400 Mitarbeiter hatte. Auch Plansee stellte zunächst Wolframdrähte her. Der Standort in Reutte hatte sich dafür wegen der geringen Kosten für elektrische Energie als besonders günstig erwiesen.<ref name="Mari Miguel Nebel 2014" details="S. 15">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Auf die Wolframdrähte folgten 1923 Drähte aus Molybdän und ab Ende der 1920er-Jahre auch die Herstellung des Hartmetalls Titanit.<ref name="Mari Miguel Nebel 2014" details="S. 16" /> 1928 wurden die Geschäftsanteile der Plansee Ges.m.b.H. an die niederländische Holdinggesellschaft Naamlooze Vennootschap Molybdenum Company – Maatschappij tot verkoop en vervaardiging van Molybdeenproducten (N.V.M.C.) übertragen, die dadurch zur Alleingesellschafterin wurde. Schwarzkopf hielt zunächst 98 %, später 100 % der Aktien der N.V.M.C.<ref name="Schreiber 2018" details="S. 282" /> 1930 stellte Plansee den Chemiker Richard Kieffer ein, der zwischen 1932 und 1934 Leiter der Hartmetallabteilung wurde<ref name="Mari Miguel Nebel 2014" details="S. 16" /> und an der Entwicklung der Pulvermetallurgie mitwirkte.<ref name="Danninger Weinberger 2015" details="S. 35" /> Dadurch, dass die Metallwerke Plansee Ges.m.b.H. rund 400 Arbeitsplätze in Reutte schuf, genoss sie ein hohes Ansehen in der Bevölkerung und ihre jüdischen Mitarbeiter blieben bis Anfang 1938 trotz dem Aufkommen des Nationalsozialismus vor antisemitischen Angriffen verschont.<ref name="Albrich-Falch 2014" details="S. 86">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Jüdisches Leben in Nord- und Südtirol von Herbst 1918 bis Frühjahr 1938: Jüdisches Leben im historischen Tirol. Hrsg.: Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name. Haymon Verlag, Vorlage:Cite book/Date, ISBN 978-3-7099-7343-1, [ ] (Vorlage:Cite book/URL [abgerufen am -05-]).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Zeit des Nationalsozialismus bis zur Restitution

Kurz nach der Annexion Österreichs durch den NS-Staat versuchte Schwarzkopf das Unternehmen am 15. März 1938 mit Hilfe von Richard Hamburger an die Julius Pintsch AG zu verkaufen. Der Verkauf wurde durch die Nationalsozialisten verhindert,<ref name="Schreiber 2018" details="S. 283" /> die Schwarzkopfs Vermögen durch sogenannte „Arisierung“ enteigneten.<ref name="Albrich-Falch 2014" details="S. 87" /><ref name="The National Cyclopaedia of American Biography: Current volume 1960 p. ">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Heinz Gehm, Vorstand der Deutsche Edelstahlwerke AG, ließ sich am 29. April 1938 als Geschäftsführer ins Handelsregister eintragen,<ref name="Schreiber 2018" details="S. 284" /> woraufhin am 21. Mai 1938 der Verkauf an die Deutsche Edelstahlwerke AG für einen Kaufpreis von 120.000 Schilling erzwungen wurde.<ref name="Schreiber 2018" details="S. 283" /> Der Enteignungsprozess war im Juni 1939 endgültig abgeschlossen.<ref name="Schreiber 2018" details="S. 284" /> In der Zeit der Naziherrschaft wurde Plansee von Richard Kieffer geleitet. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges besetzten französische Truppen das Plansee-Werk in der Absicht, es als Reparationsleistung zu demontieren. Richard Kieffer konnte die Demontage abwenden, dennoch gelangte Plansee-Technologie zum französischen Unternehmen Ugicarb.<ref name="Mari Miguel Nebel 2014" details="S. 16" /> Paul Schwarzkopf, der dem Holocaust durch Flucht in die USA entgangen war,<ref name="Schreiber 2018" details="S. 282" /><ref name="Albrich-Falch 2014" details="S. 87" /> kehrte 1947 nach Reutte zurück. Er erhielt die Metallwerke Plansee Ges.m.b.H. erst 1952 nach einer mehrjährigen juristischen Auseinandersetzung mit der Deutsche Edelstahlwerke AG und der Republik Österreich im Rahmen einer Restitution zurück.<ref name="Schreiber 2018" details="S. 285">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Nach der Restitution

1952 rief Paul Schwarzkopf das Plansee-Seminar ins Leben, eine vierjährlich stattfindende Tagung über Materialwissenschaft und Werkstofftechnik.<ref name="Upadhyaya 2011" details="S. 108" /> Sie wurde bis in die 1980er-Jahre hinein vom Werkstofftechniker F. Benezowski organisiert<ref name="Upadhyaya 2011" details="S. 109" /> und zuletzt zum 20. Mal zwischen Ende Mai und Anfang Juni 2022 in Reutte veranstaltet. Der zugehörige Tagungsband Plansee Proceedings wurde zwischen 1969 und 1981 vom Springer-Verlag veröffentlicht.<ref name="Upadhyaya 2011" details="S. 110">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="WorldCat.org">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Plansee Seminar = (Proceedings of the Plansee seminar) = (Séminaire Plansee) (Journal, magazine, 1969) [WorldCat.org].] In: WorldCat.org. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. Juli 2022.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

1958 trat der damals 27-jährige Walter Schwarzkopf, Sohn des Firmengründers, in die Unternehmensleitung ein.<ref name="American Powder Metallurgy Institute 1981 p. 332">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Richard Kieffer wurde 1960 zum Honorarprofessor der Universität Wien ernannt und schied im selben Jahr aus der Metallwerke Plansee Ges.m.b.H. aus;<ref name="Danninger Weinberger 2015" details="S. 36">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Die Fakultät für Technische Chemie/The Faculty of Technical Chemistry. Hrsg.: Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name (= Die Fakultät für Technische Chemie/The Faculty of Technical Chemistry). Bd. 10 Auflage. Böhlau Verlag Wien, Vorlage:Cite book/Date, ISBN 978-3-205-20117-5, [ ] (Vorlage:Cite book/URL [abgerufen am -05-]).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> 1964 wurde er ordentlicher Hochschulprofessor an der damaligen TH Wien.<ref name="Danninger Weinberger 2015" details="S. 35" />

Firmengründer Paul Schwarzkopf starb am 27. Dezember 1970 in Innsbruck.<ref name="Albrich-Falch 2014" details="S. 87" />

Expansion ab den 1970er-Jahren

Nach Walter Schwarzkopfs Tod 1978 übernahm dessen Witwe Hilde Schwarzkopf die Unternehmensführung.<ref name="Alexander 2007 p. 176">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Unter ihrer Führung begann die Plansee Ges.m.b.H., mehrere ausländische Vertriebsgesellschaften zu gründen. Sie entstanden in Japan (1978),<ref name="Powder Metallurgy Review 2020" /> Deutschland (1979), Großbritannien (1980), Frankreich (1981), der Schweiz (1987), den Niederlanden (1992), Indien (1995), Taiwan (2001), Schweden (2002), Brasilien (2002), Hongkong, China und Südkorea (2004) sowie in Italien und Mexiko (2007).

1987 Übernahm Plansee die Elektro-Metall AG (heute PLANSEE Powertech AG) in Seon in der Schweiz.<ref name="Breitenwang Brandner 1994 p. 275">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Im Folgejahr beschäftigte die Plansee Ges.m.b.H. 3000 Mitarbeiter.<ref name="Whiteside Wilson Blackburn Hörnig 1990 p. 33">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Von 1996 bis 2017 leitete Michael Schwarzkopf, Sohn von Walter Schwarzkopf, das Unternehmen. Anschließend wechselte er in den Aufsichtsrat.<ref>Die Grande Dame der Tiroler Industrie ist tot, Tiroler Tageszeitung, 25. Jänner 2015, abgerufen am 22. Juli 2022 (im Webarchiv)</ref><ref name="Die Presse 2017">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig „Da will ich nicht im Weg stehn“ Plansee-Chef zieht...] In: Die Presse. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 22. Juli 2022.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

21. Jahrhundert

2003 erfolgte die Übernahme der POLESE Company, Inc. in San Diego, USA (später in Plansee Thermal Management Solutions umbenannt und 2012 veräußert<ref name="Powder Metallurgy Review 2012">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Plansee Thermal Management Solutions sold to private investor group and renamed Santier.] In: Powder Metallurgy Review. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. Juli 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>).<ref name="Metal Powder Industries Federation American Powder Metallurgy Institute APMI International 2003 p. 6">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Die Umsatzerlöse betrugen in diesem Jahr 528 Mio. EUR.<ref name="American Powder Metallurgy Institute 2003 p. 15">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> 2006 wurde Plansee in eine SE umgewandelt.<ref name="Komo 2008 p. 46">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Grenzüberschreitende Zusammenschlüsse britischer und deutscher Unternehmen. Hrsg.: Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name (= Frankfurter wirtschaftsrechtliche Studien). P. Lang, Vorlage:Cite book/Date, ISBN 978-3-631-57651-9, [ ], S. 46 (Vorlage:Cite book/URL [abgerufen am -05-]).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

2007 wurde die E/G Electrograph Inc. mit Sitz in San Diego, USA übernommen. Die letzten Übernahmen erfolgten 2010 mit der Wolfra-Tech Pvt. Ltd. in Mysore, Indien<ref name="glassonweb.com 2010">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Acquisition Of Wolfra-Tech: PLANSEE Strengthens Activities In India.] In: glassonweb.com. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. Juli 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> und 2011 mit der TCB Korea Co., Ltd. in Südkorea.<ref name="tirol.ORF.at 2011">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Plansee expandiert nach Südkorea.] In: tirol.ORF.at. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. Juli 2022.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Zwischen 2014 und 2016 errichtete die Plansee SE ein weiteres südkoreanisches Werk in Gyeonggi-do.<ref name="Tiroler Tageszeitung Online 2014">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Tiroler Plansee baut neues Werk in Südkorea.] In: Tiroler Tageszeitung Online. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. Juli 2022.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Ab 2017 begann Plansee, seinen Standort Reutte zu modernisieren. Dazu wurden 2017 eine neue Produktionslinie für Medizinprodukte<ref name="Mittermayr 2017">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Kern in Reutte: Über die Leichtigkeit einer Kanzlervisite.] In: Tiroler Tageszeitung Online. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. Juli 2022.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> und 2019 eine neue Sinterei eröffnet.<ref name="Mittermayer 2019">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig „Sparen Energie und Material ein“: Plansee baut neue Sinterei.] In: Tiroler Tageszeitung Online. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. Juli 2022.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Im März 2020 weihte Plansee eine neue Produktionsanlage mit 5000 m² Fläche in Esashi, Japan ein.<ref name="Powder Metallurgy Review 2020">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Plansee Japan opens new production hall at its manufacturing plant in Esashi.] In: Powder Metallurgy Review. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 11. Juli 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Am 21. Juni 2021 feierte das Unternehmen sein 100-jähriges Bestehen.

Plansee USA mit Sitz in Franklin, MA, hat im Jahr 2022 ein Schulungszentrums mit Schwerpunkt CNC-Fertigung eröffnet.<ref>Plansee USA opens state-of-the-art Manufacturing Training Center. In: pm-review.com. Inovar Communications Ltd, 7. Dezember 2022, abgerufen am 21. Juli 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im November 2022 übernahm Plansee das US-Unternehmen Mi-Tech Tungsten Metals in Indianapolis, USA.<ref>Günther Reichel: Plansee übernimmt US-Unternehmen Mi-Tech. In: MeinBezirk.at. RegionalMedien Tirol GmbH, 17. November 2022, abgerufen am 21. Juli 2023.</ref>

Der Firmengründer Paul Schwarzkopf war am 21. Juni 1921 das erste Mal nach Reutte gekommen.<ref name="tirol.ORF.at 2021" />

Produkte

Datei:Halbleiterbasisplatten.jpg
Halbleiterbasisplatten
Datei:Ausgleichsgewichte aus Densimet.jpg
Ausgleichsgewichte aus Densimet
Datei:Draht fuer Lichtindustrie.jpg
Drähte für die Lichtindustrie
Datei:Drehanoden.jpg
Drehanoden für Röntgenkomponenten
Datei:Elektroden für das Plasmaspritzen.jpg
Elektroden für das Plasmaspritzen

Werkstoffe

Plansee verarbeitet Refraktärmetalle wie Molybdän, Wolfram, Tantal, Niob und Chrom,<ref name="Capus 1997 pp. 27–29">Joseph M. Capus: Refractory metals at the Plansee seminar. In: Advanced Materials & Processes. Band 152, Nr. 6, 1. Dezember 1997, ISSN 0882-7958, S. 27–29.</ref> deren Legierungen und daraus hergestellte Verbundwerkstoffe<ref name="Kieffer Hotop 1948 p. 324">R. Kieffer, W. Hotop: Pulvermetallurgie und Sinterwerkstoffe (= Reine und angewandte Metallkunde in Einzeldarstellungen). Springer Berlin Heidelberg, Berlin Göttingen Heidelberg 1948, ISBN 3-642-94557-0, S. 324.</ref> wie Metallmatrix-Verbundwerkstoffe (MMC) auf Basis von Wolfram (Wolfram-Schwermetalle, Wolframkupferverbunde, Wolframsilberverbunde<ref name="Kieffer Jangg Ettmayer" details="S. 335">Richard Kieffer, Gerhard Jangg, Peter Ettmayer: Sondermetalle : Metallurgie/Herstellung/Anwendung. Springer, Wien 1971, ISBN 3-7091-3387-4.</ref>) sowie Sinterlegierungen,<ref name="Schatt Wieters Kieback p. 312"></ref> Kupferchrom, Chromaluminium, Titanaluminium, Wolframkarbidsilber und Wolframkarbidkupfer. Die Metalle werden aus Pulvern pulvermetallurgisch unter hohem Druck zu Formkörpern gepresst und anschließend gesintert.<ref name="Kieffer Hotop 1948 p. 324" /> Anwendungsgebiete sind die Licht- und Elektronikindustrie, Medizin- und Beschichtungstechnik, die Energieübertragung und -verteilung sowie der Anlagen- und Ofenbau.

Plansee stellte bereits in den 1960er-Jahren Anoden für Röntgenröhren,<ref name="Kieffer Jangg Ettmayer" details="S. 347" /> Drahtheizkörper für Öfen, Strahlenschutzschirme und Raketendüsen aus Molybdän her.<ref name="Kieffer Jangg Ettmayer" details="S. 348" /> Wolfram wird in ähnlichen Anwendungen wie Molybdän verwendet, hat jedoch einen noch höheren Schmelzpunkt und eine noch höhere Warmfestigkeit.<ref name="Kieffer Jangg Ettmayer" details="S. 351" /> Plansee stellte daraus Produkte wie Formstücke, Glühschiffchen, Drehanoden,<ref name="Kieffer Jangg Ettmayer" details="S. 353" /> Heizelemente für Öfen<ref name="Kieffer Jangg Ettmayer" details="S. 352" /> Raketendüsen<ref name="Kieffer Jangg Ettmayer" details="S. 354" /> und Spezialkühlkörper her.<ref name="Brookes 2005 pp. 18–21">Ken Brookes: Refractory metals look to a lighter fusion future. In: Metal Powder Report. Band 60, Nr. 9. Mark Allen Group, 2005, ISSN 0026-0657, S. 21, doi:10.1016/s0026-0657(05)70478-1.</ref>

Übersicht

Produkte für die Elektronik-Industrie
Produkte für die Automobilindustrie
  • Ausgleichsgewichte für Antriebssysteme
  • Elektroden für das Plasmaspritzen und Widerstandsschweißen
  • Wolframfeindraht für Scheibenheizungen
Produkte für die Medizintechnik
Produkte für die Beschichtungstechnik
Produkte für die Lichttechnik
Produkte für die Energieübertragung und -verteilung
  • Schaltkontaktsysteme und -komponenten aus Wolfram-Kupfer, Kupfer-Chrom und Wolframkarbid-Silber und Wolframkarbid-Kupfer
Produkte für die Thermoprozesstechnik (Ofenbau)
  • Komponenten für Hochtemperaturöfen der Glas- und Stahlverarbeitung
  • Heizeinsätze, Heizleiter, HIP-Zylinder
  • Wanneneinbauten, Tiegel, Glasschmelzelektroden für die Glasproduktion
Produkte für den Anlagenbau

Weblinks

Commons: Plansee group – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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