Epiphyllum thomasianum
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| Epiphyllum thomasianum | ||||||||||||
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| Datei:Epiphyllum thomasianum (as Phyllocactus thomasianus) 1.41.jpg
Epiphyllum thomasianum | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Epiphyllum thomasianum | ||||||||||||
| (K.Schum.) Britton & Rose |
Epiphyllum thomasianum ist eine Pflanzenart in der Gattung Epiphyllum aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton thomasianum ehrt den deutschen Kakteenliebhaber Fritz Thomas.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 239.</ref>
Beschreibung
Epiphyllum thomasianum wächst buschig aufstrebend und erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 4 Metern. Die aufrechten, übergebogenen oder hängenden Haupttriebe sind an der Basis für 30 Zentimeter drehrund, kantig oder geflügelt, darüber abgeflacht. Der abgeflachte Teil ist 20 bis 75 Zentimeter lang und 8 bis 12,5 Zentimeter breit. Die grünen lanzettlich bis elliptischen Seitentriebe erscheinen aus dem unteren Teil der Haupttriebe. Sie erscheinen in 2 bis 6 Reihen, sind an der Basis drehrund, darüber abgeflacht. Ihre Ränder sind gekerbt. Die wolligen Areolen können lange Haare tragen.
Die stielteller- bis trichterförmigen, cremefarbenen Blüten erscheinen aus den abgeflachten Teilen der Seitentriebe und sind 28 bis 34 Zentimeter lang. Die eiförmigen bis länglichen, glatten Früchte sind rot oder mehr oder weniger purpurrot.
Verbreitung, Systematik und Gefährdung
Epiphyllum thomasianum ist im Süden Mexikos sowie in Guatemala und Nicaragua in Höhenlagen von 1000 bis 2000 Metern verbreitet.
Die Erstbeschreibung als Phyllocactus thomasianus wurde 1895 von Karl Moritz Schumann veröffentlicht.<ref>K. Schumann: Phyllocactus Thomasianus K. Sch. In: Monatsschrift für Kakteenkunde. Band 5, Nr. 1, 1895, S. 6 (online).</ref> Nathaniel Lord Britton und Joseph Nelson Rose stellten die Art 1913 in die Gattung Epiphyllum.<ref>N. L. Britton, J. N. Rose: The genus Epiphyllum and its allies. In: Contributions from the United States National Herbarium. Band 16, 1913, S. 259 (online).</ref> Ein weiteres nomenklatorisches Synonym ist Epiphyllum macropterum var. thomasianum <templatestyles src="Person/styles.css" />(K.Schum.) Borg (1937).
Es werden folgende Unterarten unterschieden:<ref>Nadja Korotkova, David Aquino, Salvador Arias, Urs Eggli, Alan Franck, Carlos Gómez-Hinostrosa, Pablo C. Guerrero, Héctor M. Hernández, Andreas Kohlbecker, Matias Köhler, Katja Luther, Lucas C. Majure, Andreas Müller, Detlev Metzing, Reto Nyffeler, Daniel Sánchez, Boris Schlumpberger, Walter G. Berendsohn: Cactaceae at Caryophyllales.org – a dynamic online species-level taxonomic backbone for the family – Electronic supplement. In: Willdenowia. Band 51, Nr. 2, 2021, S. 111 (doi:10.3372/wi.51.51208).</ref>
- Epiphyllum thomasianum subsp. thomasianum
- Epiphyllum thomasianum subsp. costaricense <templatestyles src="Person/styles.css" />(F.A.C.Weber) Ralf Bauer
In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Hammel, B., 2009. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
Nachweise
Literatur
- Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 252.
Einzelnachweise
<references />