Zum Inhalt springen

Philippe Bohrer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Philippe Bohrer & Eric Salmon.jpg
Philippe Bohrer (links, 2011)

Philippe Bohrer (* 31. August 1961<ref>Philippe Bohrer : SCI STUBE. Abgerufen am 24. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> in Colmar) ist ein französischer Koch.

Leben

Philippe Bohrer, ein elsässischer Bauernsohn, erlernte den Beruf eines Kochs, unter anderem bei Paul Bocuse, Jacques Lameloise, Bernard Loiseau und Philippe Gaertner. Nach eigener Darstellung war die Unterschätzung durch seine Eltern eine Triebfeder zu späteren Höchstleistungen.<ref name="badische">Badische Zeitung: Philippe Bohrer: Der Eroberer des Crocodil - Elsass. 26. Januar 2011, abgerufen am 3. August 2024.</ref>

Sein Restaurant Philippe Bohrer in Rouffach südlich von Colmar wurde vom Guide Michelin mit einem Stern ausgezeichnet.<ref>Wolf Günthner: Personalia: Neue Chefs im Straßburger Au Crocodile. In: ahgz.de. 6. April 2021, abgerufen am 9. März 2024.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Philippe Bohrer - Ein Restaurant des Guide Michelin in 68250 Rouffach (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive)</ref>

2009 kaufte er das Restaurant Au Crocodile in Straßburg. Mit Gautier Gaschy als Küchenchef wurde die Küche mit einem Stern bewertet.<ref>Au crocodile. Abgerufen am 3. August 2024.</ref><ref>Wolf Günthner: Gastronomie: Crocodile verliert zweiten Stern. In: ahgz.de. 6. April 2021, abgerufen am 9. März 2024.</ref> 2014 verlor sein Restaurant Philippe Bohrer den Guide Michelin-Stern, 2015 sein Restaurant Au Crocodile in Straßburg,<ref>Strasbourg: le chef du "Crocodile" tourne le dos au Michelin. 3. Februar 2015, abgerufen am 3. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> das er dann an Cédric Moulot verkaufte.<ref>Cédric Moulot reprend le Crocodile - Le Chef. 24. Februar 2020, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 3. August 2024.</ref>

Bohrer baute das schlichte Bistro in Rouffach zu einem kleinen Hotel namens Domaine de Rouffach aus, mit 48 Zimmern, einem Gourmetrestaurant und einer Brasserie.<ref>„Philippe Bohrer, un Alsacien à l’Élysée“ auf strasbourg-gourmand.fr, abgerufen am 28. Januar 2020 (fr.)</ref>

Prix Bohrer

Philippe Bohrer initiierte einen nach ihm benannten Literaturpreis, der an Autoren von Büchern über die Küche, die im Jahr der Verleihung erschienen sind, verliehen wird. Der erste Preisträger war 2012 Eric Briffard.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivierte Kopie (Memento vom 3. Dezember 2012 im Internet Archive)</ref> Die Jury vergab einen Spezialpreis an Hugo Desnoyer. Acht weitere namhafte Koch-Autoren nahmen an der Auswahl teil, darunter Paul Bocuse.<ref>Toute la cuisine à petit prix. 1. Juni 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 3. August 2024.</ref>

Veröffentlichungen

  • Philippe Bohrer, Gilles Pudlowski, Maurice Rougement (Fotos): Au Crocodile. Éditions du Chène, Paris 2012, ISBN 978-2812305382.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein