Pfeifferhütte
Pfeifferhütte Gemeinde Schwarzenbruck
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(575)&title=Pfeifferh%C3%BCtte 49° 20′ N, 11° 18′ O
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| Höhe: | 397–427 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 575 (1. Aug. 2023)<ref>https://schwarzenbruck.de/zahlen-fakten/</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 90592 | |||||
| Vorwahl: | 09183 | |||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Pfeifferhütte ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Schwarzenbruck im Landkreis Nürnberger Land (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Pfeifferhütte liegt teils in der Gemarkung Oberferrieden, teils in der Gemarkung Lindelburg.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 5. November 2024.</ref>
Geografische Lage
Das Dorf ist weitestgehend von Wald umgeben und liegt am Ludwig-Donau-Main-Kanal mit denkmalgeschützten Schleusen und an der Bundesstraße 8. Jene führt nach Schwarzenbruck (3,7 km nordwestlich) bzw. nach von Oberferrieden führt (2,8 km südöstlich). Die Kreisstraße LAU 31 verläuft nach Unterferrieden (1,4 km südlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Oberlindelburg (1 km südwestlich).
Geschichte
Der Ursprung<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geschichte Pfeifferhütte ( des Vorlage:IconExternal vom 4. März 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 23 kB)</ref> von Pfeifferhütte liegt im Jahre 1714. Durch die Genehmigung des markgräflichen Oberamtmanns von Burgthann konnte der blinde Michael Götz unterhalb von Lindelburg eine Bettelhütte errichten. Sich und seine Familie ernährte er dadurch, dass er „irdene Tabakspfeifen“ fertigte. Zusätzlich befasste er sich mit der Herstellung von Kienöl und Wagenschmiere. Deswegen wurde für den Ort auch der Name Pechhütte verwendet. Später siedelten sich Handwerker, Bauern und ein Wirt an. Für die Landwirtschaft war der Boden zu unfruchtbar. Heute bewohnen hauptsächlich Pendler die Ortschaft mit dem mittlerweile geschlossenen Schullandheim Pfeifferhütte<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schullandheim Pfeifferhütte ( des Vorlage:IconExternal vom 4. Juli 2013 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> und dem Pfeifferhütter Schützenverein<ref>Schützenverein Pfeifferhütte</ref>, aus dem schon deutsche Meister hervorgegangen sind.
Der 1835 bis 1846 erbaute Ludwig-Donau-Main-Kanal führt durch Pfeifferhütte und es gab dort eine Ladestelle (Anlände) für den Güterumschlag und drei Schleusen. Die Wasserstraße diente hauptsächlich für den Export von Forst- und Agrarerzeugnissen und dem Import von Kohle und Baustoffen. 1950 wurde der Ludwigskanal wieder aufgelassen, die Anlegestelle fiel ruinös und steht heute ebenso wie die im Gemeindegebiet erhalten Schleusen 36–43 und dem Mühlbachdamm unter Denkmalschutz.
Pfeifferhütte wurde 1959 von der Gemeinde Burgthann zur Gemeinde Lindelburg umgegliedert,<ref name="HistGV87">Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Die Gemeinden Bayerns nach dem Gebietsstand 25. Mai 1987. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns und die Änderungen im Besitzstand und Gebiet von 1840 bis 1987 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 451). München 1991, DNB 920240593, OCLC 75242522, S. 105–106, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00070717-7 (Digitalisat – Landkreis Nürnberger Land; Fußnoten 3 und 21). </ref> die am 1. Januar 1972 nach Schwarzenbruck eingemeindet wurde.<ref></ref>
Einwohnerentwicklung
| Jahr | 1987<ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 346 (Digitalisat).</ref> | 2013 | 2017<ref name="Einwohnerzahl"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />www.schwarzenbruck.de, Einwohnerzahlen 2017 ( des Vorlage:IconExternal vom 6. August 2017 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (Abgerufen am 20. August 2017)</ref> | 2023 |
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| Einwohnerzahl | 413 | 561 | 553 | 575 |
Wirtschaft und Infrastruktur
In Pfeifferhütte gibt es einen Gasthof, einen Bäcker und ein Hotel.
Kultur
2022 kaufte der Verein Laissez-Faire in Pfeifferhütte ein altes Haus, das in der Nazi-Zeit von Hermann Göring und später als Schullandheim genutzt wurde. Der Verein baut es seitdem zu einer Kultur- und Begegnungsstätte mit dem Namen "Villa Flaire" aus.<ref>Neues Flair für Nazi-Villa, taz vom 9. Juli 2022, abgerufen am 18. Oktober 2022</ref> Vorher hatte der Verein ein ehemaliges Schleusenhaus am Alten Kanal angemietet.
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Pfeiferhütten. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 338 (Digitalisat).
- Vorlage:Gebessler Landkreis Nürnberg
Weblinks
- Ortsteile > Pfeifferhütte. In: schwarzenbruck.de. Abgerufen am 5. November 2024.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Pfeifferhütte in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Pfeifferhütte im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />