Heilig-Kreuz-Kirche (Wollersheim)
Die römisch-katholische Pfarrkirche Heilig Kreuz in Nideggen-Wollersheim ist ein denkmalgeschütztes Gebäude in Nordrhein-Westfalen.
Geschichte
Die an der Zehnthofstraße gelegene Backstein-Hallenkirche mit Chor mit 5/10-Schluss und Einturmfassade wurde 1900 bis 1903 nach Plänen des Architekten August Rincklake in der ortsuntypischen Form der norddeutschen Backsteingotik errichtet und am 9. Juni 1904 durch den Kölner Weihbischof Joseph Müller geweiht.<ref>Dürener Zeitung Nr. 114 – Freitag, 20. Mai 1904, Artikel: Lokal- und Kreis-Nachrichten - Kirchliche Nachricht.</ref> Im Zweiten Weltkrieg wurden Kirche und Ausstattung erheblich beschädigt, 1978/1979 die neugotischen Ausstattungsstücke (Hochaltar, Kanzel, Gestühl) restauriert und ab 1981 umfassende Sicherungs- und Erneuerungsarbeiten durchgeführt.
Ausstattung
Orgel
Die Orgel ist ein Werk von Romanus Seifert & Sohn, Kevelaer aus dem Jahr 1953. Das Instrument auf der Empore im hinteren Teil der Kirche verfügt über 17 Register auf zwei Manualen und Pedal.
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- Koppeln: II/I, I-P, II-P
Glocken
Im Turm der Kirche hängen drei Glocken, deren kleinste aus Bronze gefertigt ist und aus dem 19. Jahrhundert stammt. Sie steht seit 1960 unter Denkmalschutz. Die anderen beiden sind Gussstahlglocken aus dem 20. Jahrhundert.
| Glocke | Name | Gussjahr | Gießer | Durchmesser | Schlagton |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | St. Maria | 1924 | Bochumer Verein | 1387 mm | e´ |
| 2 | St. Josef | 1924 | Bochumer Verein | 1170 mm | g´ |
| 3 | St. Medardus | 1877 | Andreas Rodenkirchen | 888 mm | a´ |
Literatur
- Dehio-Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Nordrhein-Westfalen I: Rheinland. Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 2005, S. 1189 f.
Weblinks
- Heilig Kreuz Wollersheim auf der Website des Seelsorgebereichs Zülpich
Einzelnachweise
<references />
Koordinaten: 50° 40′ 15,5″ N, 6° 33′ 56,1″ O
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