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Peter Föhn

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Datei:Peter Föhn (2007).jpg
Peter Föhn (2007)

Peter Föhn (* 11. Dezember 1952 in Muotathal; heimatberechtigt ebenda) ist ein Schweizer Unternehmer und ehemaliger Politiker (SVP). Er vertrat den Kanton Schwyz zwischen 1995 und 2011 im Nationalrat sowie von 2011 bis 2019 im Ständerat.

Leben

Föhn ist gelernter Lehrer. Von 1975 bis 1988 war er Primarlehrer, von 1991 bis 2001 arbeitete er als Schulverwalter im Bezirk Schwyz. Seit der Übergabe seiner Firma MAB Möbel AG in Muotathal an seine Söhne steht er als Verwaltungsratspräsident dem Unternehmen in Muotathal vor, das Produkte für den Fachhandel herstellt und im Innenausbau tätig ist. Unter anderem werden Möbel nach Feng-Shui-Prinzipien produziert.<ref>Esther Bollmann: Feng Shui: Tao-Möbel in Harmonie. In: Handelszeitung. 19. April 2006, abgerufen am 10. September 2015.</ref> Föhn ist verheiratet und hat vier Kinder.

Politik

Peter Föhn gehörte von 1995 bis 2011 während 16 Jahren dem Nationalrat an.<ref>René Zeller: Die Muotataler Saftwurzel. In: Neue Zürcher Zeitung. 2. Juli 2011, abgerufen am 26. Oktober 2011.</ref> Am 27. November 2011 wurde er im zweiten Wahlgang in den Ständerat gewählt, nachdem er im ersten Wahlgang noch gar nicht kandidiert, aber Stimmen bekommen hatte.

Nationalrat Föhn war Mitglied der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (1995–1999), der Kommission für öffentliche Bauten (1999–2003) und der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen (1999–2011). Im Ständerat sass er in der Staatspolitischen Kommission (SPK, Präsident 2015–2017), in der Geschäftsprüfungskommission (GPK) und in der Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK). Föhn ist Impfkritiker<ref>Hugo Stamm: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Radikale Impfkritiker rufen zum bewaffneten Widerstand auf (Memento vom 31. Oktober 2009 im Internet Archive). In: Tages-Anzeiger. 28. Oktober 2009, abgerufen am 26. Oktober 2011.</ref> und Abtreibungsgegner.<ref>Ruedi Studer: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />SVP-Föhn wettert gegen Bischöfe (Memento vom 17. Februar 2018 im Internet Archive). In: Blick. 22. November 2012, abgerufen am 21. März 2022.</ref> In Parlamentarier-Ratings schnitt Föhn regelmässig als deutlich rechtester Politiker des konsensorientierten Ständerats ab.<ref>Michael Hermann, Benjamin Schlegel: Der Geist des Konsenses lebt. In: Neue Zürcher Zeitung. 15. September 2015, abgerufen am 31. Mai 2021.</ref>

2013 geriet Föhn unter Verdacht der Vorteilsannahme, als er sich und seine Frau zu einer Übernachtung ins Luxushotel Chedi in Andermatt einladen liess.<ref>Viel Lärm um Nacht im Luxusbett. In: Luzerner Zeitung. 17. Dezember 2013.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

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