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Peter Brügge

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Peter Brügge (* 18. März 1928; † 1. Dezember 2019 in München<ref>Ernst Hess, 91. Der Spiegel, abgerufen am 25. Dezember 2019.</ref>) war ein deutscher Journalist.

Leben

Brügge wurde als Ernst Hess geboren. Er war von 1961 bis 1994<ref>Peter Brügge: Ein Champion im Schattenboxen – Peter Brügge über Hellmuth Karaseks Roman „Das Magazin“. In: Der Spiegel. Nr. 38, 1998, S. 214–219 (online).</ref> Spiegel-Reporter und schrieb unter dem Pseudonym Peter Brügge. Damit war er neben Rudolf Augstein (Pseudonym Jens Daniel) einer der wenigen Spiegel-Autoren, die nicht unter ihrem Namen schrieben.

1966 wurde er mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet. Für seine Arbeit „Herr Meier, wo Blumen, wo Sommer?“ im Spiegel<ref>Peter Brügge: „Herr Meier, wo Blumen, wo Sommer?“ In: Der Spiegel. Nr. 30, 1980, S. 36–46 (online).</ref> wurde er 1980 mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis ausgezeichnet.<ref>Alle Preisträger im Überblick. In: stern.de. Abgerufen am 25. September 2019.</ref> Die Reportage über vietnamesische Flüchtlinge, die in einem oberbayerischen Dorf Zuflucht finden, beschäftigt sich mit der allmählichen Stimmungsveränderung unter den „Einheimischen“ zu Ungunsten der Flüchtlinge. Anfang Dezember 2019 starb Peter Brügge im Alter von 91 Jahren in München.

Werke

  • Schlachtfest für Führungskräfte – Die sechziger Jahre der Republik. Bertelsmann, München 1989, ISBN 3-570-02690-6.
  • Die Anthroposophen – Waldorfschule, biodynamischer Landbau, Ganzheitsmedizin, kosmische Heilslehre. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1984, ISBN 3-499-33050-4.
  • Die Reichen in Deutschland. Bärmeier und Nikel, Frankfurt am Main 1966.

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

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