Peter Bräth
Peter Bräth (* 9. Mai 1956 in Bad Bevensen; † 3. September 2018<ref>Traueranzeige Peter Bräth. Abgerufen am 6. September 2018.</ref>) war ein deutscher Jurist und Ministerialbeamter. Vom 19. Februar 2013 bis zum 31. Juli 2015 war er Staatssekretär im Niedersächsischen Kultusministerium.
Ausbildung und Beruf
Nach der Ausbildung für den gehobenen allgemeinen Verwaltungsdienst des Landes Niedersachsen beim Regierungspräsidenten in Lüneburg (1972–1977) war Peter Bräth bis 1981 bei der Bezirksregierung Hannover tätig.<ref name="Bräth_Lebenslauf_MK"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Staatssekretär Peter Bräth - Lebenslauf ( vom 17. Juli 2015 im Internet Archive) Webseite des Niedersächsischen Kultusministeriums</ref> Anschließend studierte er an der Universität Hannover Rechtswissenschaften und schloss 1988 das Staatsexamen mit der Befähigung zum Richteramt ab.<ref name="Bräth_Lebenslauf_MK"/>
Von 1988 bis 1990 war er als Referent bei der Freien und Hansestadt Hamburg tätig und wechselte anschließend, zunächst als Referent, an das Niedersächsische Kultusministerium, wo er bis 2013 Referatsleiter des Referats Schulrecht, Eltern- und Schülervertretung, Schulträger, Ganztagsschulen, Landesschulbeirat<ref>Organisationsplan des Niedersächsischen Kultusministeriums. (PDF; 25 kB) Abgerufen am 3. März 2013. Webseite des Niedersächsischen Kultusministeriums</ref> und stellvertretender Abteilungsleiter der Abteilung Allgemein bildende Schulen, Kindertagesstätten des Niedersächsischen Kultusministeriums war.<ref name="Bräth_Lebenslauf_MK"/>
Von 2003 bis 2012 war er Mitherausgeber der Zeitschrift „Schulverwaltung – Ausgabe Niedersachsen (SchVw NI)“ (Wolters Kluwer Deutschland, Carl Link, ISSN 1865-2050).
Am 19. Februar 2013 wurde er zum Staatssekretär im Niedersächsischen Kultusministerium im Kabinett Weil I ernannt.<ref name="Bräth_Lebenslauf_MK"/> Am 10. Juli 2015 gab er bekannt, das Amt aus gesundheitlichen Gründen nicht fortführen zu können.<ref>Pressemitteilung zum Staatssekretärswechsel. Niedersächsisches Kultusministerium, abgerufen am 13. Juli 2015.</ref> Daraufhin schied er am 31. Juli 2015 aus dem Amt, trat am nächsten Tag in den vorläufigen Ruhestand und wurde als Staatssekretär von Erika Huxhold abgelöst.<ref>Pressemitteilung: Erika Huxhold neue Staatssekretärin im Niedersächsischen Kultusministerium. Niedersächsisches Kultusministerium, abgerufen am 14. September 2015.</ref> Bräth war Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands.<ref>Neue Staatssekretäre in Niedersachsen | politik&kommunikation. 4. April 2013, abgerufen am 25. Oktober 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Privates
Peter Bräth war verheiratet und hat einen Sohn.<ref name="Bräth_Lebenslauf_MK"/>
Schriften
- Herbert Woltering, Peter Bräth: Niedersächsisches Schulgesetz - Handkommentar. 4. Auflage. Boorberg, Stuttgart 1998, ISBN 3-415-02424-5, S. 490.
- Peter Bräth, Manfred Eickmann, Dieter Galas: Niedersächsisches Schulgesetz. 8. Auflage. Luchterhand (Hermann), 2014, ISBN 978-3-556-06453-5, S. 635.
- Peter Bräth, Gerald Nolte, Karl-Heinz Ulrich: Dienstrecht für Schulen in Niedersachsen: Vorschriftensammlung mit Einführung. 1. Auflage. Link, 2012, ISBN 3-556-06214-3, S. 315.
- Peter Bräth, Gerald Nolte,: Art. 4 Recht auf Bildung, Schulwesen; Art. 4a Schutz und Erziehung von Kindern und Jugendlichen; in: Volker Epping und Hermann Butzer u. a.: Hannoverscher Kommentar zur Niedersächsischen Verfassung. 1. Auflage. Nomos, Baden-Baden 2012, ISBN 978-3-8329-6005-6.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bräth, Peter |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Jurist, Ministerialbeamter, Staatssekretär |
| GEBURTSDATUM | 9. Mai 1956 |
| GEBURTSORT | Bevensen |
| STERBEDATUM | 3. September 2018 |