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Pępowo

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Vorlage:Infobox Ort in Polen Pępowo (Vorlage:DeS Pempowo, 1939–1945 Waldeneck)<ref name="Forum"/> ist ein Dorf und Sitz der gleichnamigen Landgemeinde in Polen. Der Ort liegt im Powiat Gostyński der Wojewodschaft Großpolen.

Geschichte

Pępowo wurde erstmals 1136 schriftlich erwähnt, das Dorf gehörte damals zum Besitz des Bischofs von Gnesen. Zu dieser Zeit wurde wahrscheinlich die erste Andreaskirche gebaut.

1815–1848 gehörte Pępowo zum Großherzogtum Posen. Nach der Volkszählung von 1837 hatte das Dorf 164 Einwohner, die in 20 Häusern lebten. 1876 wurde das Anwesen an den geadelten Adolph von Hansemann verkauft, den Vater vom Erben Ferdinand von Hansemann, der zusammen mit Hermann Kennemann und Heinrich von Tiedemann den Ostmarkenverein begründete.

In Pempowo gab es schon vor 1890 eine Eisenbahnstation, die von allen Kreisen und Schichten der Bevölkerung genutzt wurde<ref>Reichstags-Bureau (Hrsg.): Amtliches Reichstags-Handbuch. Achte Legislaturperiode 1890/95. Trowitzsch & Sohn, Berlin April 1890, S. 157.</ref> und der Direktion Posen unterstand, Bahnstrecke Lissa-Ostrowo,<ref>Verein Deutscher Eisenbahn-Verwaltungen (Hrsg.): Zeitung des Vereins Deutscher Eisenbahnverwaltungen. XLV. Jahrgang, Nr. 2, Verlag Julius Springer, Berlin, 7. Januar 1905, S. 30.</ref> Kilometer 45,69.<ref>W. Koch: Handbuch für den Eisen-Bahn-Güter-Verkehr. I: Eisenbahn-Stations-Verzeichniss. 27. Auflage, Verlag W. Barthel & Co. (W. Lobeck), Berlin 1896, S. 110.</ref>

Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs war Pępowo durch die Erbfolge der ältesten Tochter Ottilie (1886–1970) der Familie des Ferdinand von Hansemann im Besitz der Familie von Oertzen, sie heiratete 1908 in Pempowo den Offizier und späteren Major Joachim von Oertzen (1877–1950). Gutsbesitzerin war bis 1945 Ottilie von Oertzen, respektive folgend ihr Sohn Gert von Oertzen-Schorbus.<ref>Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Zugleich Adelsmatrikel der D.A.G. Teil A (Uradel). 1941. Jg. 40, Justus Perthes, Gotha 1940, S. 356. Siehe: FamilySearch (Kostenfrei).</ref> Die Familie von Oertzen lebte nach der Enteignung in Hessen, zuerst in Gießen, dann in Bad Homburg.<ref>Walter von Hueck, Erik Amburger, Detlev Schwennicke, u. a.: Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser. B (Briefadel). 1985. Band XVI, Band 86 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke-Verlag, Limburg/Lahn 1985, Vorlage:ISSN, S. 239 f.</ref>

1975–1988 gehörte Pępowo zur Woiwodschaft Leszno.

Gemeinde

Datei:Pepowo wojewodztwo wielkopolskie - palac.jpg
Schloss

Zur Landgemeinde Pępowo gehören 13 Ortsteile (deutsche Namen bis 1945)<ref>Vorlage:GOV</ref> mit einem Schulzenamt:

  • Babkowice (Frauendorf)<ref name="Forum">Vgl. Forum Ahnenforschung - deutsche Ortsnamen im Wartheland.</ref>
  • Czeluścin (Czeluscin, 1939–1945 Deutschrode)<ref name="Forum"/>
  • Gębice (Luckenau, 1939–1945 Deutschrode)<ref name="Forum"/>
  • Kościuszkowo (Waldeck, 1939–1945 Deutschrode)<ref name="Forum"/>
  • Krzekotowice
  • Krzyżanki (Krzyzanski, 1939–1945 Scharfeneck)<ref name="Forum"/>
  • Ludwinowo (Ludwinowo, 1939–1945 Langmeil)<ref name="Forum"/>
  • Magdalenki (Magdalenowo, 1939–1945 Klein Huben)<ref name="Forum"/>
  • Pasierby (Pasierby, 1939–1945 Waisenort)<ref name="Forum"/>
  • Pępowo (Pempowo, 1939–1945 Waldeneck)<ref name="Forum"/>
  • Siedlec (Siedlec, 1939–1945 Schädlitz)<ref name="Forum"/>
  • Skoraszewice (Skoraszewice, 1939–1945 Baldenau)<ref name="Forum"/>
  • Wilkonice

Eine weitere Ortschaft der Gemeinde ist Czeluścinek.

Literatur

  • Pempowo., In: Kgl. Stat. Bureau: Gemeindelexikon für das Königreich Preußen. Stand Volkszählung 2. Dezember 1895. V.: Provinz Posen. Regierungsbezirk Posen. Kreis Gostyn. Selbstverlag, Berlin 1898, S. 128–129.

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Normdaten