Peja Stojaković
Predrag Stojaković (serbisch: Предраг Стојаковић, griechisch: Πρέντραγκ „Πέτζα“ Στογιάκοβιτς; * 9. Juni 1977 in Požega, Jugoslawien) ist ein ehemaliger serbisch-griechischer Basketballspieler, der zwischen 1992 und 2011 aktiv war, die meiste Zeit davon in der nordamerikanischen Profiliga NBA. Stojaković wurde in seiner Karriere unter anderem dreimal NBA All-Star und gilt als einer der besten Distanzschützen der Liga-Geschichte, mit insgesamt 1.760 verwandelten Dreipunktewürfen.<ref name=":0">NBA & ABA Career Leaders and Records for 3-Pt Field Goals. Abgerufen am 26. April 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Karriere
PAOK (1994–1998)
Ab 1995 spielte Stojaković in der griechischen Liga für PAOK Thessaloniki. Um in europäischen Wettbewerben spielen zu dürfen, nahm er die griechische Staatsbürgerschaft an.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Threat to the crown: Stojakovic's trade demand leaves Kings on verge of breakup ( vom 15. August 2004 im Internet Archive)</ref> Er spielte aber nie für die griechische Basketballnationalmannschaft. Obwohl er bereits 1996 im NBA-Draft an 14. Stelle von den Sacramento Kings ausgewählt wurde, blieb er bis 1998 bei PAOK. 1995 konnte Stojakovic mit PAOK den griechischen Pokal gewinnen. In der Saison 1995–96 erreichte er mit PAOK das Finale des European Cup, wo man dem Taugres aus Spanien unterlag. Zwei Jahre später schaffte PAOK es bis in die Finalserie der griechischen Meisterschaft, nachdem man Olympiakos Piräus im Halbfinale eliminiert hatte.
Sacramento Kings (1998–2006)
Bei den Kings kam er in den ersten zwei Jahren von der Bank, erst ab 2000 war er als Starter gesetzt. Seitdem steigerte er sich kontinuierlich und wurde dreimal ins All-Star Team (2002–2004) berufen. Stojaković war ein ausgezeichneter Distanzschütze. 2001 wurde er Zweiter bei der Wahl zum NBA Most Improved Player (Spieler, der im Laufe einer Saison die beste Entwicklung genommen hat), nachdem er seine Punkteausbeute von 11,9 auf 20,4 Punkte pro Spiel gesteigert hatte.
In der Saison 2003/04 lastete auf ihm die Verantwortung, den verletzungsbedingt ausgefallenen Leistungsträger Chris Webber zu ersetzen. Stojaković meisterte diese Aufgabe souverän. Er erzielte mit 24,2 Punkten pro Spiel den zweitbesten Ligawert und wurde am Ende der Spielzeit Vierter bei der Wahl zum Most Valuable Player (MVP). Er gewann zudem im Rahmen des All-Star-Games den Three-Point Shootout, als er 20 von 25 Dreipunktewürfen traf. Stojaković scheute in Sacramento die Presse und lebt eher zurückgezogen. Als Anerkennung für seine Leistungen zogen die Kings am 16. Dezember 2014 seine Trikotnummer 16 zurück, die seitdem an keinen Spieler mehr vergeben wird.<ref>The Sacramento Kings Retire Peja Stojakovic's Jersey</ref>
Indiana Pacers (2006)
Im Jahre 2005/06 wechselte er im Tausch gegen Ron Artest zu den Indiana Pacers. Er blieb bis zum Ende der Saison bei den Pacers, wo er 19,5 Punkte im Schnitt erzielte.
New Orleans Hornets (2006–2010)
Stojaković unterschrieb 2006 einen Vertrag bei den New Orleans Hornets (damals New Orleans/Oklahoma City Hornets). Im November 2006 stellte Peja einen neuen persönlichen Rekord auf: Er verwertete insgesamt 15 Würfe bei 22 Wurfversuchen und erzielte somit in einem Spiel 42 Punkte. Anders als während seiner Zeit in Sacramento, war Stojaković bei den Hornets nicht mehr der Star der Mannschaft und seine Statistiken gingen langsam zurück. In seinem letzten Jahr für die Hornets erzielte er 12,6 Punkte im Schnitt.
Toronto Raptors (2010–2011)
Am 20. November 2010 wurde Stojaković an die Toronto Raptors abgegeben. Aufgrund einer Knieverletzung kam er nur zweimal zum Einsatz und wurde am 20. Januar 2011 von der Mannschaft entlassen.
Dallas Mavericks (2011)
Im Januar 2011 unterzeichnete Stojaković einen Vertrag bei den Dallas Mavericks, nachdem diese Alexis Ajinça an die Raptors abgegeben hatten.<ref>Peja Stojakovic signs with Mavs</ref> Mit den Mavericks gewann Stojaković 2011 die NBA-Meisterschaft. Nach der Saison beendete er seine Laufbahn.<ref>http://crossover-online.de/NBA/News/Predrag-Stojakovic-beendet-Karriere_10670.html</ref> In seiner NBA-Karriere verwandelte Stojaković insgesamt 1.760 Dreipunktewürfe.<ref name=":0" />
International
Mit der Nationalmannschaft der Bundesrepublik Jugoslawien gewann er 2002 die Basketball-Weltmeisterschaft sowie im Jahr 2001 die Europameisterschaft, bei der er außerdem zum besten Spieler des Turniers gewählt wurde.
Nach der Spielerlaufbahn
Nach seiner Spielerkarriere wurde Stojakovic bei den Sacramento Kings Direktor für Spielerentwicklung und Manager der Ausbildungsmannschaft Sacramentos, der Reno Bighorns<ref>Stojakovic introduced as Bighorns GM</ref> (später Stockton Kings). Zu seinen Aufgaben gehörten unter anderem die Sichtung und Beobachtung von Talenten in den USA und im Ausland.<ref>Peja Stojakovic joins Kings front office. 31. August 2015, abgerufen am 15. Juni 2019.</ref> Im Mai 2018 wechselte er bei den Kings ins Amt des Assistenten von Manager Vlade Divac.<ref>Joseph Zucker: Peja Stojakovic Named Kings Assistant GM to Former Teammate Vlade Divac. Abgerufen am 15. Juni 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Sonstiges
Am 16. Dezember 2014 erklärten die Sacramento Kings, dass Stojakovićs Rückennummer 16 nicht mehr an andere Spieler vergeben wird.<ref>Sacramento Kings to Retire Jersey of Peja Stojakovic. Abgerufen am 26. April 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
- Vorlage:NBA-Stat
- Peja Stojakovic – Spielerprofil auf basketball-reference.com (englisch)
<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />
1988 Nikos Galis | 1989 Nikos Galis | 1990 Nikos Galis | 1991 Nikos Galis | 1992 Nikos Galis | 1993 Theofanis Christodoulou | 1994 Panagiotis Fasoulas | 1995 Panagiotis Fasoulas | 1996 Giorgos Sigalas | 1997 David Rivers | 1998 Peja Stojaković | 1999 Dejan Bodiroga | 2000 Željko Rebrača | 2001 Alphonso Ford | 2002 Dimosthenis Dikoudis | 2003 Fragiskos Alvertis | 2004 Dimitrios Diamantidis | 2005 Vasilios Spanoulis | 2006 Dimitrios Diamantidis / Vasilios Spanoulis | | 2007 Dimitrios Diamantidis | 2008 Dimitrios Diamantidis | 2009 Vasilios Spanoulis | 2010 Michael Batiste | 2011 Dimitrios Diamantidis | 2012 Vasilios Spanoulis | 2013 Stephane Lasme | 2014 Dimitrios Diamantidis | 2015 Sasha Vezenkov | 2016 Vasilios Spanoulis | 2017 Nick Calathes | 2018 Nick Calathes | 2019 Nick Calathes | 2020 Aufgrund von Covid-19 abgesagt | 2021 Ioannis Papapetrou | 2022 Sasha Vezenkov | 2023 Sasha Vezenkov 2024 Kostas Sloukas
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1992: Vaughns | 1993 | 1994: White | 1995: Vranković | 1996: Wilkins | 1997, 1998: Stojaković | 1999: Komazec | 2000: Bodiroga | 2001: Alvertis | 2002: Kutluay | 2003: Diamantopoulos | 2004: Kommatos | 2005: Barlos | 2006, 2010: Schortsanitis | 2007: Hutson | 2008: Massey | 2009: Bourousis | 2011: Fotsis | 2012 | 2013: Petway | 2014: Pappas | 2015–2017 | 2018, 2019: T. Antetokounmpo | 2020: Mitoglou | 2021–2022 | 2023: Vezenkov | 2024: Canaan
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Stojaković, Peja |
| ALTERNATIVNAMEN | Stojaković, Predrag; Предраг Стојаковић (serbisch) |
| KURZBESCHREIBUNG | serbischer Basketballspieler |
| GEBURTSDATUM | 9. Juni 1977 |
| GEBURTSORT | Požega, ehem. Jugoslawien |
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