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Paul Fuß

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Datei:Rathaus (Kiel 37.845).jpg
Paul Fuß (1911)

August Paul Fuß (* 29. Juni 1844 in Posen; † 7. Januar 1915 in Charlottenburg)<ref>Joachim Hartig: Klaus Groth auf Capri: die Chronik einer Winterreise in Briefen. Westholsteinische Verlagsanstalt Boyens, Heide in Holstein 1996, ISBN 3-8042-0782-0, S. 195 (books.google.ch).</ref> war von 1888 bis 1912 Oberbürgermeister der Stadt Kiel und Mitglied des Preußischen Herrenhauses.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kieler Stadtarchiv: Kiel wird Großstadt (1867 bis 1918) (Memento vom 23. Februar 2009 im Internet Archive)</ref><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>

Leben

Fuß war zunächst Richter und Staatsanwalt. 1876 wurde er besoldeter Stadtrat in Danzig, 1879 dann Landrat der Provinz Westpreußen.<ref>Dieter Pust: Die ersten Oberbürgermeister in Schleswig-Holstein. 1867 bis 1918. In: Die Heimat. Zeitschrift für Natur- und Landeskunde von Schleswig-Holstein und Hamburg. Bd. 91 (1984), Heft 9/10, September / Oktober 1984, S. 307–311.</ref>

1888 wurde Paul Fuß zum Oberbürgermeister von Kiel gewählt. In seine Amtszeit fiel die Eröffnung des Kaiser-Wilhelm-Kanals 1895, der er beiwohnte.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Universität Kiel: Die Eröffnungsfeier des Kaiser-Wilhelm-Kanals 1895 (Memento vom 14. Juli 2007 im Internet Archive)</ref> Fuß weihte 1909 die Armenküche in der Boninstraße und 1910 die seit 1906 im Bau befindliche Hummelwiesenbrücke, heute Gablenzbrücke, ein.<ref>Kieler Stadtarchiv: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gründung der Volksküche in der Boninstraße (Memento vom 14. Dezember 2012 im Internet Archive) aufgerufen am 29. Mai 2010.</ref><ref>Kieler Stadtarchiv: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Einweihung der Gablenzbrücke (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive) aufgerufen am 29. Mai 2010.</ref> 1912 wollte Paul Fuß das Drei-Klassen-Wahlrecht in Kiel einführen, was vom Stadtverordneten Wilhelm Brecour verhindert wurde.<ref name="shvz66">Schleswig-Holsteinischen Volkszeitung. vom 9. Dezember 1966.</ref>

Paul Fuß starb 1915 im Alter von 70 Jahren in Charlottenburg und wurde auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof in Schöneberg beigesetzt. Das Grab ist nicht erhalten geblieben.<ref>Hans-Jürgen Mende: Lexikon Berliner Grabstätten. Haude & Spener, Berlin 2006. S. 301.</ref>

Nach Paul Fuß wurde eine Straße benannt, die zwischen den Kieler Stadtteilen Ravensberg und Wik verläuft.<ref>Hans-G. Hilscher, Dietrich Bleihöfer: Paul-Fuß-Straße. In: Kieler Straßenlexikon. Fortgeführt seit 2005 durch das Amt für Bauordnung, Vermessung und Geoinformation der Landeshauptstadt Kiel, Stand: Januar 2021 (kiel.de).</ref>

Ehrungen

Literatur

Weblinks

Commons: Paul Fuß – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Heinrich Mölling (1867–1888) | Paul Fuß (1888–1912) | Paul Lindemann (1912–1919) | Emil Lueken (1920–1933) | Walter Behrens (1933–1945) | Max Emcke (1945–1946) | Otto Tschadek (1946) | Willi Koch (1946) | Andreas Gayk (1946–1954) | Hans Müthling (1955–1965) | Günther Bantzer (1965–1980) | Karl Heinz Luckhardt (1980–1992) | Otto Kelling (1992–1996) | Karl-Heinz Zimmer (1996–1997) | Norbert Gansel (1997–2003) | Angelika Volquartz (2003–2009) | Torsten Albig (2009–2012) | Susanne Gaschke (2012–2013) | Ulf Kämpfer (2014–2026) | Samet Yilmaz (seit 2026)

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