Paul Bürde
Paul Eduard Maximilian Bürde (* 1819 in Rogen, Oberschlesien<ref>Gero Seelig: Bürde, Paul. In: Allgemeines Künstlerlexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker (AKL). Band 15, Saur, München u. a. 1996, ISBN 3-598-22755-8, S. 49.</ref> oder 28. November 1830;<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Genealogie von Paul Bürde ( des Vorlage:IconExternal vom 3. Februar 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. im Portal gedbas.genealogy.net (Verein für Computergenealogie), abgerufen am 18. Januar 2014</ref> † 23. Mai 1874 in Berlin) war ein deutscher Maler und Illustrator.
Leben
Bürde war fünftes Kind des Rittergutsbesitzers und Groß Strehlitzer Landrats Ernst Bürde (1794–1869) und seiner Frau Pauline, geb. Rambach (1798–1855). Er wuchs in Rosniontau (Oberschlesien) auf.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Genealogie von Ernst Bürde ( des Vorlage:IconExternal vom 3. Februar 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. im Portal gedbas.genealogy.net (Verein für Computergenealogie), abgerufen am 18. Januar 2014</ref> Sein Onkel war der Berliner Akademieprofessor und Tiermaler Friedrich Leopold Bürde,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Genealogie von Friedrich Bürde ( des Vorlage:IconExternal vom 3. Februar 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. im Portal gedbas.genealogy.net (Verein für Computergenealogie), abgerufen am 18. Januar 2014</ref> Gemahl der Sängerin und Pianistin Jeanette Milder-Bürde (* 1799). Ein weiterer Onkel war der bei Karl Friedrich Schinkel wirkende Baurat Georg Heinrich Bürde (1796–1865),<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Genealogie von Heinrich Bürde ( des Vorlage:IconExternal vom 3. Februar 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. im Portal gedbas.genealogy.net (Verein für Computergenealogie), abgerufen am 18. Januar 2014</ref> dessen Schwiegertochter, die Sängerin Jenny Bürde-Ney (1824–1886), Paul Bürde porträtierte.<ref>Meldung in der Leipziger Zeitung, Jg. 1856, Wissenschaftliche Beilage Nr. 26 zu Ausgabe Nr. 76 vom 30. März 1856 (online)</ref> Paul Bürdes Großvater war der Dichter und Hofrat Samuel Gottlieb Bürde (1753–1831). Am 28. November 1856 heiratete er seine Cousine Katarina (1837–1917), die Tochter seines Onkels Georg Heinrich, die ihm die Kinder Alfred (* 1859), Anna (* 1860), Klara (* 1863) und Wanda (* 1865) gebar.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Genealogie von Katarina Bürde ( des Vorlage:IconExternal vom 3. Februar 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. im Portal gedbas.genealogy.net (Verein für Computergenealogie), abgerufen am 18. Januar 2014</ref>
An der Preußischen Akademie der Künste in Berlin porträtierte er 1846 seinen Lehrer Eduard Daege.<ref>Künstlerdatenbank im Portal van-ham.com; abgerufen am 18. Januar 2014</ref> Bekannt ist sein Bild Diskussion im Frankfurter Parlament, in dem Bürde als Augenzeuge der Parlamentssitzungen zahlreiche bedeutende Politiker aus der Zeit der Deutschen Revolution 1848/1849 porträtierte. Ein bekanntes Bild ist ferner Die Huldigung an Kaiser Wilhelm I. (1871), durch das Bürde Wilhelm I. wegen der Reichsgründung in eine Reihe mit Martin Luther, Friedrich dem Großen und Feldmarschall Blücher stellte und damit die borussische Geschichtsschreibung Heinrich von Treitschkes malerisch wiedergab.<ref>Erläuterung zu Paul Bürde, Die Huldigung Wilhelms I. (1871) im Portal germanhistorydocs.ghi-dc.org (Deutsches Historisches Institut Washington), abgerufen am 18. Januar 2014</ref><ref>Berlin, 1871. Bild und Beschreibung bei dhm.de</ref> In Berlin betätigte sich Bürde bis zu seinem Tod als Genremaler und Porträtmaler Berliner Persönlichkeiten sowie als Illustrator der Zeitschrift Die Gartenlaube. Der Maler Ludwig Pietsch hob Bürde auch als „Maler von Aquarellbildern offizieller Vorgänge am königlichen Hof und in der königlichen Familie“ hervor.<ref>Ludwig Pietsch: Aus der Heimat und der Fremde. Erlebtes und Gesehenes. Originalausgabe 1903; Nachdruck 2012, Unikum, ISBN 978-3-8457-4551-0, S. 26 (books.google.de)</ref>
Literatur
- H. V.: Bürde, Paul. In: Ulrich Thieme (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 5: Brewer–Carlingen. E. A. Seemann, Leipzig 1911, S. Vorlage:VonBis (Textarchiv – Internet Archive).
- Gero Seelig: Bürde, Paul. In: Allgemeines Künstlerlexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker (AKL). Band 15, Saur, München u. a. 1996, ISBN 3-598-22755-8, S. 49.
- Paul Bürde. In: Die Gartenlaube. Heft 24, 1874, S. 394 (Volltext [Wikisource]).
- Friedensengel, Ausstellungskatalog des Stadtmuseums München, 1999, Abb. 88, S. 105
Weblinks
- Auktionsresultate auf artnet.de
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bürde, Paul |
| ALTERNATIVNAMEN | Bürde, Paul Eduard Maximilian (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Maler und Illustrator |
| GEBURTSDATUM | 1819 oder 28. November 1830 |
| GEBURTSORT | Rogen, Oberschlesien |
| STERBEDATUM | 23. Mai 1874 |
| STERBEORT | Berlin |