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Otto-Brenner-Preis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Der Otto-Brenner-Preis (Eigenschreibweise: Otto Brenner Preis) ist ein deutscher Journalistenpreis, der seit 2005 jährlich von der Otto-Brenner-Stiftung (der Wissenschaftsstiftung der IG Metall<ref>frankfurt.de</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />www.b-b-e.de (Memento des Vorlage:IconExternal vom 1. Februar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.b-b-e.de</ref>) vergeben wird. Sowohl die Stiftung als auch der Journalistenpreis sind im Andenken an den langjährigen Gewerkschaftsvorsitzenden Otto Brenner (1907 bis 1971) benannt.

Ziele des Wettbewerbs

Nach Angaben der Otto-Brenner-Stiftung ist das Ziel des Wettbewerbs die „Förderung eines kritischen Journalismus“ durch:

  • gesellschaftlich relevante, aber gemessen an deren Bedeutung nicht ausreichend behandelte Themen in das Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken.
  • Journalisten zu ermutigen, ungeachtet möglicher Konsequenzen unbequeme Fragen zu stellen und Missstände klar zu benennen. Dies schließt eine kritische Neubewertung vermeintlich bekannter Entwicklungen ausdrücklich mit ein.
  • Beiträge zu prämieren, die sich von der breiten Masse durch eine eigenständige und vor allem gründliche Recherche-Leistung positiv absetzen und in Sprache, Stil und Darstellungsweise Maßstäbe setzen.
  • Kritischen Journalismus – „Gründliche Recherche statt bestellter Wahrheiten“ – zu fördern.

Formale Anforderungen für Bewerber

Gefordert wird, dass Medien den preiswürdigen Text in deutscher Sprache nachweisbar in dem Jahreszeitraum publizierten. Die Zugehörigkeit zum Mediensegment, Ressort oder Genre spielt ebenso keine Rolle wie die Länge oder das spezielle Thema des Textes. Um genau gleiche Bedingungen zu gewährleisten, muss der offizielle Bewerbungsbogen ausgefüllt werden. Dies ist nur online auf der offiziellen Website des Brenner Preises möglich. Vorschläge darf jedermann machen, nur der Stichtag muss eingehalten sein.

Die drei Recherche-Stipendien in Höhe von je 5000 Euro werden für überzeugende Beschreibungen der geplanten Arbeit vergeben.

Jury und Dotierung

Unter den sieben Juroren sind bekannte deutsche Journalisten: Volker Lilienthal (Universität Hamburg), Brigitte Baetz, Henriette Löwisch (Deutsche Journalistenschule), Nicole Diekmann (ZDF), Heribert Prantl (SZ), und Harald Schumann (Der Tagesspiegel). Das siebte Jurymitglied, Jörg Hofmann, vertritt die hinter der Otto-Brenner-Stiftung stehende IG Metall.<ref>Aktuelle Jurymitglieder des Otto Brenner Preises</ref>

Ehemalige Jurymitglieder sind Berthold Huber, Bettina Gaus †, Thomas Leif †, Sonia Seymour Mikich, Jürgen Peters, Ines Pohl (DW), Isabel Schayani (WDR) und Detlef Wetzel.<ref>Ehemalige Jurymitglieder des Otto Brenner Preises</ref>

Der Preis ist mit insgesamt 47.000 Euro Preisgeld dotiert, das an mehrere Preisträger aufgeteilt wird: 10.000 an den Ersten Preis, 5.000 an den Zweiten, 3.000 an den Drittplatzierten, 2.000 an den Newcomer-Preisträger und 2.000 für ein „Medienprojekt“. Hinzu kommen drei Recherche-Stipendien mit je 5.000 Euro. Im Jahr 2007 wurde zum ersten Mal der Otto Brenner Preis „Spezial“ für die beste Analyse (Leitartikel, Kommentar, Essay) verliehen. Er ist mit 10.000 Euro dotiert.

Preisträger

2005:

  • 1. Preis: Marcus Rohwetter für Ihr Wort wird Gesetz (Die Zeit vom 6. Oktober 2005)
  • 2. Preis: Nikola Sellmair für Kollege Angst (Der Stern vom 31. März 2005)
  • 3. Preis: Brigitte Baetz für ihren Hörfunkbeitrag „Meinung für Millionen – Wie Interessengruppen die öffentliche Meinung beeinflussen“ (Deutschlandfunk, 26. August 2005)
  • Newcomerpreise: Maximilian Popp für Passauer Neue Mitte (Schülerzeitung Rückenwind März 2005) sowie Andreas Hamann und Gudrun Giese für Schwarzbuch Lidl
  • Recherche-Stipendien: Astrid Geisler und Golineh Atai

2006:

  • 1. Preis: Redaktion Der Tag (hr2-kultur) für ihre Radiobeiträge.
  • 2. Preis: Frank Jansen, Der Tagesspiegel, Berlin, für sein Gesamtwerk.
  • 3. Preis: Zapp – Das Medienmagazin (NDR) für den TV-Beitrag Verdeckt, versteckt, verboten – Schleichwerbung und PR in den Medien, gesendet am 2. November 2005 im NDR
  • Newcomerpreis: Lutz Mükke für seinen Beitrag Der Parlaments-Broker (Medienmagazin Message)<ref>Lutz Mükke: Wie Politiker EU-Korrespondenten beeinflussen in MESSAGE 4/2005</ref>
  • Recherche-Stipendien: Boris Kartheuser und Melanie Zerahn

2007:

2008

  • 1. Preis: Anita Blasberg und Marian Blasberg für Abschiebeflug FHE 6842 (Die Zeit – Magazin Leben)
  • 2. Preis: Jürgen Döschner für „Fire and Forget – Krieg als Geschäft“ (WDR 5)
  • 3. Preis: Steffen Judzikowski und Hans Koberstein für „Das Kartell – Deutschland im Griff der Energiekonzerne“ (ZDF, Frontal21)
  • Otto-Brenner-Preis „Spezial“: Christian Bommarius (Berliner Zeitung)
  • Newcomer-/Medienprojektpreis: Andrea Röpke
  • Recherche-Stipendien: Veronica Frenzel (freie Journalistin), Clemens Hoffmann, Günter Bartsch

2009:

Die Preisverleihung fand am 17. November 2009 in Berlin statt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />OBS-Pressemitteilung vom 20. Oktober 2009 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 28. Mai 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.otto-brenner-preis.de</ref>

2010:

Preisverleihung am 2. November 2010 in Berlin.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.otto-brenner-preis.deotto-brenner-preis.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im August 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>

2011:

Preisverleihung am 22. November 2011 in Berlin.<ref>Informationen zum Otto Brenner Preis 2011. Abgerufen am 6. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

2012:

Preisverleihung am 30. Oktober 2012 in Berlin.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />www.otto-brenner-preis.de (Memento des Vorlage:IconExternal vom 24. September 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.otto-brenner-preis.de</ref>

2013:

Preisverleihung am 12. November 2013 in Berlin (Festrede von Andreas Voßkuhle, Präsident des Bundesverfassungsgerichts)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />www.otto-brenner-preis.de (Memento des Vorlage:IconExternal vom 24. September 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.otto-brenner-preis.de</ref>

  • „Spezial“-Preis: Armin Thurnher, Herausgeber und Chefredakteur der Wiener Wochenzeitung Falter, erhielt den Preis für sein Lebenswerk und seinen Einsatz für ein soziales Europa.
  • 1. Preis: Michael Obert für seine Reportage Im Reich des Todes (Süddeutsche Zeitung, Magazin vom 19. Juli 2013).<ref>sz-magazin.sueddeutsche.de</ref>
  • 2. Preis: John Kantara und Michael Fräntzel für ihre Fernseh-Dokumentation Töten per Joystick<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />www.daserste.de (Memento vom 26. Juli 2013 im Internet Archive)</ref>
  • 3. Preis: Marc Brost, Mark Schieritz und Wolfgang Uchatius (Die Zeit) für ihr Dossier Verrechnet, erschienen in Die Zeit, 27. Juni 2013.
  • Newcomerpreis: Jonas Rest für den Artikel Die Klon-Krieger<ref>berliner-zeitung.de</ref> (Magazin der Berliner Zeitung, 18. Februar 2013).
  • Der Medienprojektpreis geht an die Initiative NSU-Watch, die auf ihrer Onlineplattform den NSU-Prozesses dokumentiert und tägliche Protokolle veröffentlicht.<ref>nsu-watch.info</ref>
  • Recherche-Stipendien: Florian Haenes und Ronald John Mutum (Bereich der transnationalen Migrationskontrolle), Sonja Peteranderl (Recherche zum Thema Internetkriminalität: Schwarzmarkt 2.0) und eine unveröffentlichte Person.

2014:

Preisverleihung am 28. Oktober 2014 in Berlin (Festrede von Bascha Mika, Chefredakteurin der Frankfurter Rundschau)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />www.otto-brenner-preis.de (Memento des Vorlage:IconExternal vom 13. Oktober 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.otto-brenner-preis.de</ref>

  • „Spezial“-Preis: Mathias Greffrath (freier Journalist) erhielt den Preis für sein journalistisches Lebenswerk.
  • 1. Preis: Petra Pinzler, Kerstin Kohlenberg und Wolfgang Uchatius (Die Zeit) für die Reportage Im Namen des Geldes,<ref name="zeit-2014-03-10">Petra Pinzler, Wolfgang Uchatius und Kerstin Kohlenberg: ICSID: Vattenfall gegen Deutschland. In: zeit.de. 10. März 2014, abgerufen am 7. Dezember 2014.</ref> (Die Zeit, Dossier Nr. 10 vom Magazin vom 27. Februar 2014).
  • 2. Preis: Jan Schmitt und Frank Konopatzki für ihre Fernseh-Dokumentation Steuerfrei: Wie Konzerne Europas Kassen plündern<ref>programm.ard.de</ref> (ARD, Die Story im Ersten vom 19. August 2013).
  • 3. Preis: Sebastian Strube (freier Journalist) für sein Hörfunk-Feature Crowdwork. Vom Entstehen der digitalen Arbeiterklasse,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />www.br.de (Memento vom 11. Februar 2014 im Internet Archive)</ref> erschienen auf Bayern 2, Zündfunk Generator, 12. Januar 2014.
  • Newcomerpreis: Eva Achinger (Bayerischer Rundfunk) für den Hörfunk-Beitrag Black Box Psychiatrie<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />www.br.de (Memento vom 4. Juli 2014 im Internet Archive)</ref> (B5 aktuell – Der Funkstreifzug, 9. Februar 2014).
  • Der Medienprojektpreis geht an die Non-Profit-Plattform Dossier.at für das Dossier: Asyl.<ref>dossier.at</ref>
  • Recherche-Stipendien: Martín Steinhagen (Der NSU und Hessen), Frédéric Jaeger (Recherche zum Thema „Filmförderung in Deutschland“) und Martina Janning zusammen mit Beate Krol (Ernstfall EHEC).

2015:

Preisverleihung am 17. November 2015 in Berlin.<ref>OBS-Pressemitteilung vom 16. Oktober 2015</ref>

2016:

Preisverleihung am 15. November 2016 in Berlin.<ref>OBS-Pressemitteilung vom 10. Oktober 2016</ref>

2017:

Preisverleihung am 21. November 2017 in Berlin.<ref>OBS-Pressemitteilung vom 16. Oktober 2017</ref>

2018:

Preisverleihung am 19. November 2018 in Berlin.<ref>OBS-Pressemitteilung vom 18. Oktober 2018</ref>

  • „Spezial“-Preis: Albrecht von Lucke wird „als Streiter für Liberalität, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie“ ausgezeichnet.<ref>blaetter.de</ref>
  • 1. Preis: Pascale Müller und Stefania Prandi erhalten den 1. Preis für ihre Recherchen Vergewaltigt auf Europas Feldern (BuzzFeedNews Deutschland/Correctiv)<ref>buzzfeed.com/de</ref>
  • 2. Preis: Für seine in der Berliner Zeitung veröffentlichte Analyse des Pflegenotstands Station 37 ist überall erhielt Frederik Bombosch den 2. Preis.<ref>berliner-zeitung.de</ref>
  • 3. Preis: Das Team der Kooperative Berlin um Rayk Anders und Patrick Stegemann für die für funk produzierte Dokumentation Lösch Dich! So organisiert ist der Hass im Netz<ref>otto-brenner-preis.de</ref>
  • Newcomerpreis: Den Newcomerperis erhielt Jonah Lemm für seine Recherche Im rechten Netz über die NRW-AfD und ihre Verwobenheit mit der Identitären Bewegung, erschienen im Kölner Stadt-Anzeiger.<ref>torial.de</ref>
  • Medienprojektpreis: Das Medienprojekt Docupy von WDR und bildundtonfabrik erhielt 2018 den Medienprojektpreis.<ref>wdr.de</ref>
  • Recherche-Stipendien: Caitlin Chandler, Petra Sorge und Giacomo Zandonini (Die unsichtbare Grenze). Maria-Mercedes Hering und Miriam Lenz (Zwischen Mitbestimmung und Machtmissbrauch: Verfasste Studierendenschaften in der Krise) und Ralf Hutter (Windstrom für Süddeutschland oder konzernfreundliche europäische Energiepolitik?).<ref>otto-brenner-preis.de</ref>

2019:

Preisverleihung am 19. November 2019 in Berlin.<ref>OBS-Pressemitteilung vom 16. Oktober 2019</ref>

2020:

Preisverleihung am 17. November 2020 in Berlin in geschlossener Gesellschaft.<ref>Die Gewinner der Otto Brenner Preise 2020. Abgerufen am 13. November 2021.</ref>

2021:

Preisverleihung am 22. November 2021 im Hotel Pullman Schweizer Hof in Berlin.<ref>Die Gewinner der Otto Brenner Preise 2021. Abgerufen am 8. Juli 2022.</ref>

2022:

Preisverleihung am 26. November 2022 im main_forum der IG Metall in Frankfurt am Main.<ref>Verleihung der Otto Brenner Preise 2022. Abgerufen am 10. Juni 2023.</ref>

  • „Spezial“-Preis: Tilman Spengler für sein Lebenswerk
  • 1. Preis: Ronen Steinke (Süddeutsche Zeitung) für sein Buch Vor dem Gesetz sind nicht alle gleich (Berlin Verlag)
  • 2. Preis: Martina Rathke für ihre Reportage Wie Sklaven gefühlt (Ostsee-Zeitung)
  • 3. Preis: Benedict Wermter und Tom Costello für ihre ARD-Fernsehdokumentation Die Recyclinglüge
  • Newcomerpreis: David Gutensohn für sein Buch Pflege in der Krise. Applaus ist nicht genug!
  • Medienprojektpreis: Panorama, STRG F und Der Spiegel für Kindesmissbrauch: Warum löscht die Polizei die Bilder nicht?
  • Recherche-Stipendien: Jenny Genzmer und Thomas Reintjes für Affenbildchen-NFTs, DAOs und Crypto, Tim Kalvelage für Tiefseebergbau: Bedrohung für einen unbekannten Lebensraum, Johanna Weinhold für Die lange Reise zum Tod

2023:

Preisverleihung am 23. November 2023 in Berlin.

  • „Spezial“-Preis: Sonja Zekri für ihre Analysen über die großen Konflikte unserer Zeit
  • 1. Preis: Wigbert Löer, Hajo Seppelt, Jörg Winterfeldt und Peter Wozny für ihre Recherche Geheimsache Doping: Dealer. Die Hintermänner des Dopings (Das Erste)
  • 2. Preis: Fritz Schaap für seine Reportage Zwischen den Fronten (Der Spiegel)
  • 3. Preis: Carmen Maiwald und Vanessa Materla für ihre Reportage Das System Zalando (Die Zeit)
  • Newcomerpreis: Tim Morgenstern für sein Dosier Grüne Schale, brauner Kern (Kölner Stadt-Anzeiger)
  • Medienprojektpreis: Das Team des Ehrenamtsprojekts Nordstadtblogger aus Dortmund erhielt für seine antifaschistische Aufklärung
  • Recherche-Stipendien: Achim Nuhr für Millionen für Regimes: Der Passzwang für Schutzbedürftige und seine Folgen, Mariya Merkusheva und Olivia Samnick für Krieg und Arbeit: Systematische Ausbeutung Geflüchteter auf dem deutschen Arbeitsmarkt, Leon Kirschgens für Ist dieser Wasserstoff wirklich grün (und fair)?

2024:

Preisverleihung am 12. November 2024.

  • „Spezial“-Preis: Günter Wallraff für sein Lebenswerk als Investigativ-Journalist
  • 1. Preis: Christian Schweppe für seinen Beitrag Wahnsinn. Eine Riesenscheiße (Die Zeit)
  • 2. Preis: stern Investigativ/RTL-Team um Christian Esser, Manka Heise und Tina Kaiser für die crossmediale Recherche zu #InsideTesla
  • 3. Preis: Jens Sitarek, Harald Zigan und Timo Büchner für ihre kontinuierliche Berichterstattung über die extreme Rechte (Hohenloher Tagblatt)
  • Newcomerpreis: Manuel Biallas erhielt den Newcomerpreis für den Beitrag Erdogans Influencer: Wie sie rechte Propaganda verbreiten (NDR)
  • Medienprojektpreis: Paper trail media für The Gaza Project
  • Recherche-Stipendien: Jan Ole Arps, Paul Dziedzic und Nelli Tügel für Ausbeutung ausländischer Auszubildender – die Schattenseite der Fachkräftesuche, Ruth Eisenreich für Wohin mit dem Kind? Im Zweifel zum Täter, Jonas Seufert für Hätte, hätte, Lieferkette: Die Macht großer Unternehmen über unser Obst und Gemüse

2025:

Keine Preisvergabe.<ref>Kein Otto-Brenner-Preis 2025: „Wir brauchen Zeit für eine Neuaufstellung“. Berliner Zeitung, 17. April 2025, abgerufen am 17. April 2025.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

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