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Merkur-Ostseehalle

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(Weitergeleitet von Ostseehalle Kiel)
Ostseehalle
Merkur-Ostseehalle

Datei:Wunderino Arena.jpg
Ostansicht der Halle
Sponsorenname(n)
  • Sparkassen-Arena (2008–2020)
  • Wunderino-Arena (2020–2026)
  • Merkur-Ostseehalle (seit April 2026)
Daten
Ort Europaplatz 1
Deutschland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: 24103 Kiel, Deutschland
Koordinaten 54° 19′ 14,8″ N, 10° 7′ 49,8″ OKoordinaten: 54° 19′ 14,8″ N, 10° 7′ 49,8″ O
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Eigentümer Kieler Nachrichten, Citti Handelsgesellschaft
Betreiber Konzert- und Veranstaltungsgesellschaft mbH Kiel
Baubeginn 10. November 1950<ref name="Chronik der Sparkassen-Arena-Kiel"/>
Eröffnung 1. März 1952<ref name="Chronik der Sparkassen-Arena-Kiel"/>
Renovierungen 1974–1978
2000–2001<ref name="Chronik der Sparkassen-Arena-Kiel"/>
Oberfläche Beton
Parkett
PVC-Bodenbelag
Kapazität 13.500 Plätze (Konzert)<ref>Die Arena. In: sparkassen-arena-kiel.de. Abgerufen am 15. Februar 2018.</ref>
10.285 Plätze (Handball)<ref>Halle – Sparkassen-Arena-Kiel. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 19. August 2014; abgerufen am 15. Februar 2018.</ref>
Heimspielbetrieb
Veranstaltungen
Lage

Die Merkur-Ostseehalle, vom Baubeginn 1950 bis Ende 2007 und im Sprachgebrauch bis heute oft Ostseehalle, in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt Kiel ist eine der größten Mehrzweckhallen in Deutschland. Durch einen Vertrag mit den Eigentümern ist die Merkur Group seit dem 1. April 2026 Namenssponsor der Halle. Sie liegt in Kiel-Vorstadt zwischen dem Exerzierplatz und dem Europaplatz zentrumsnah in Sichtweite des Rathauses.

Geschichte

Der Bau der Ostseehalle wurde 1950 von der Kieler Ratsversammlung beschlossen und der Architekt Wilhelm Neveling mit ihrer Errichtung beauftragt. Als Standort wurde im stark kriegszerstörten Kiel das zentrumsnahe Areal des ehemalig kleinteilig bebauten Kuhbergviertels gewählt. Für die Hallenkonstruktion wurden Teile ausgedienter Flugzeughangars des Fliegerhorstes auf der Insel Sylt wiederverwendet, mit denen der Bau innerhalb kurzer Zeit entstehen konnte: Nach Baubeginn im Dezember 1950 wurde die Halle am 17. Juni 1951 zur Kieler Woche eingeweiht und 1952 fertiggestellt.<ref>Manfred Jessen-Klingenberg: Die Ostseehalle: Aus Schwertern werden Pflugscharen. In: Begegnungen mit Kiel. Gabe der Christian-Albrechts-Universität zur 750-Jahr-Feier der Stadt. Hrsg. v. Werner Paravicini. Wachholtz, Neumünster 1992, S. 320.</ref>

Im Laufe der Jahrzehnte wurde die Halle mehrfach saniert und ausgebaut. Der umfangreiche Umbau im Jahr 2000 wurde von dem Architekten-Büro Schnittger kreiert.<ref>Ulrich Höhns: Umbau der Ostseehalle in Kiel. In: Bauwelt 93 (2002), Heft 14, S. 2.</ref> Seit dem September 2001 ist die Halle in einem Zustand, der die Ostseehalle nach Meinung der Betreiber, der Konzert- und Veranstaltungsgesellschaft mbH Kiel, „für die nächsten 50 Jahre gerüstet“ erscheinen lässt.

Daten und Fakten

Die Halle bietet Platz für bis zu 13.500 Besucher, 10.250 Plätze in den Rängen und optional 2.250 auf dem Spielfeld, sowie 10 V.I.P.-Logen. Die Merkur-Ostseehalle ist heute vor allem Veranstaltungsort für Konzerte sowie Austragungsort von Handballspielen des THW Kiel. Weiterhin finden in der Halle Kongresse, Verkaufsmessen, Reit- (Baltic Horse Show) und Box-Veranstaltungen, sowie politische Großkundgebungen statt. In den 1950er und 1960er Jahren wurden in der Ostseehalle mehrfach die Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften durchgeführt.

Außergewöhnliche Veranstaltungen

Namenssponsoring

Am 1. Januar 2008 wurde die Sparkassen-Finanzgruppe Namenssponsor. Seitdem hieß die Halle offiziell Sparkassen-Arena.<ref name="Chronik der Sparkassen-Arena-Kiel">Von der Vision zum Schmuckstück. Chronik der Sparkassen-Arena-Kiel. In: sparkassen-arena-kiel.de. Sparkassen-Arena-Kiel, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 11. Dezember 2014; abgerufen am 15. Februar 2018.</ref> Zum 1. Juli 2020 wurde das Online-Casino Wunderino neuer Namenssponsor, woraufhin die Halle in Wunderino-Arena umbenannt wurde. Der Vertrag lief bis zum 31. März 2025 und beinhaltete eine Option zur Verlängerung bis zum 30. Juni 2030.<ref>Kieler Sparkassen-Arena bekommt neuen Namen. 28. April 2020, abgerufen am 28. April 2020.</ref> Im März 2026 wurde bekannt, dass die Merkur Group ab April 2026 für zehn Jahre Sponsor der Merkur Ostseehalle werde.<ref>Merkur Ostseehalle in Kiel: Der traditionsreiche Name kehrt zurück. In: kn-online.de. 13. März 2026, abgerufen am 13. März 2026.</ref>

Literatur

  • Manfred Jessen-Klingenberg: Die Ostseehalle: Aus Schwertern werden Pflugscharen. In: Begegnungen mit Kiel. Gabe der Christian-Albrechts-Universität zur 750-Jahr-Feier der Stadt. Hrsg. v. Werner Paravicini. Wachholtz, Neumünster 1992, ISBN 3-529-02722-7, S. 320–322.
  • Ulrich Höhns: Umbau der Ostseehalle in Kiel. In: Bauwelt 93 (2002), Heft 14, S. 2.

Weblinks

Commons: Merkur-Ostseehalle – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Buderus Arena Wetzlar (HSG Wetzlar) | EWS Arena (Frisch Auf Göppingen) | GETEC Arena (SC Magdeburg) | GP JOULE Arena (SG Flensburg-Handewitt) | Kampa-Halle (GWD Minden) | Max-Schmeling-Halle (Füchse Berlin) | Phoenix Contact Arena (TBV Lemgo) | Porsche-Arena (TVB 1898 Stuttgart) | PSD Bank Nürnberg Arena (HC Erlangen) | Quarterback Immobilien Arena (SC DHfK Leipzig Handball) | Rothenbach-Halle / Probonio Arena (MT Melsungen) | SAP Arena / SNP Dome (Rhein-Neckar Löwen) | Schwalbe-Arena (VfL Gummersbach) | Sporthalle Hamburg / Barclays Arena (Handball Sport Verein Hamburg) | Uni-Halle / Mitsubishi Electric Halle (Bergischer HC) | Werner-Aßmann-Halle (ThSV Eisenach) | Merkur-Ostseehalle (THW Kiel) | ZAG-Arena / Swiss Life Hall (TSV Hannover-Burgdorf) Vorlage:Klappleiste/Ende