Opération Licorne
Die Opération Licorne (deutsch: Operation Einhorn) war eine militärische Unterstützungsmission Frankreichs in der Elfenbeinküste. Sie wurde kurz nach dem Bürgerkrieg 2002–2007 ins Leben gerufen. Die Hauptmissionsziele sind das Bereitstellen von Unterstützung für die UNO-Mission Opération des Nations Unies en Côte d’Ivoire (ONUCI) und die Gewährleistung der Sicherheit französischer Bürger, die sich in der Elfenbeinküste aufhalten. Sie bestand am 1. April 2011 aus circa 600 französischen Elitesoldaten.<ref name="Entscheidungsschlacht">Entscheidungsschlacht um Abidjan. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 1. April 2011, abgerufen am 5. April 2011.</ref> Anderen Berichten zufolge wurden am 3. April 2011 300 Soldaten entsandt die die Einheit auf eine Mannstärke von 1400 Soldaten brachten.<ref name="Massaker">Thomas Scheen: Brutale Kämpfe und Massaker. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 3. April 2011, abgerufen am 6. April 2011.</ref><ref name="FRMassaker">Johannes Dieterich: Massaker in der Elfenbeinküste. In: Frankfurter Rundschau. 3. April 2011, abgerufen am 7. April 2011.</ref> Am 21. Januar 2015 wurde die Mission offiziell beendet.<ref>Côte d’Ivoire: fin de l'opération Licorne. 21. Januar 2015, abgerufen am 7. Mai 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Der Stützpunkt der Opération Licorne befand sich in Port-Bouët,<ref name="ZeitUnruhen">Unruhen an der Elfenbeinküste. In: Die Zeit. 4. Dezember 2010, abgerufen am 6. Mai 2011.</ref> einem Stadtteil von Abidjan, in direkter Nachbarschaft zum Flughafen Abidjan.<ref name="Massaker" />
Die Koordinierung mit der UNO-Mission ONUCI war in der Resolution 1609 des UN-Sicherheitsrates geregelt.
Geschichte
Am 8. März 2011 verhängte Laurent Gbagbo, im Zuge der Regierungskrise, ein Flugverbot für Flugzeuge der Opération Licorne und der ONUCI über ivorischen Gebiet.<ref name="Flugverbot">Regierung verhängt Flugverbot gegen UNO. In: ORF. 9. März 2011, abgerufen am 31. März 2011.</ref> Am 31. März 2011 patrouillierten laut einer Korrespondentin des TV-Senders BFM TV in Abidjan französische Soldaten, vermutlich von der Opération Licorne, und waren an strategischen Punkten postiert.<ref name="Tage">„Stunden, vielleicht Tage“ bis zum Sturz. In: ORF. 1. April 2011, abgerufen am 5. April 2011.</ref> Am 3. April übernahmen Soldaten der Opération Licorne die Kontrolle über den Flughafen Abidjan. In dem Stützpunkt der Opération Licorne befanden sich zu dem Zeitpunkt 1700 Ausländer, darunter 800 Franzosen.<ref name="Massaker" /> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Einzelnachweise
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