Oberrheinischer Reichskreis
Der Oberrheinische Reichskreis war einer der zehn Reichskreise, in welche unter König Maximilian I. das Heilige Römische Reich eingeteilt wurde. Der oberrheinische Reichskreis entstand in der ersten Gründungsphase im Jahr 1500. Der Reichskreis wurde durch die Kriege mit Frankreich, aber auch durch konfessionelle Konflikte stark geschwächt und existierte lange Zeit ohne größere Wirkung bis zum Ende des Alten Reiches.
Gebiet und Bevölkerung
Das Gebiet des Reichskreises war extrem zersplittert. Es umfasste Gebiete von Savoyen im Süden bis Hessen-Kassel im Norden. Insgesamt lag er zwischen Frankreich, dem burgundischen und dem westfälischen Reichskreis im Westen sowie dem schwäbischen und fränkischen Reichskreis im Osten. Er wurde entlang des Mittelrheins unterbrochen vom Kurrheinischen Reichskreis ; dieser bestand aus der Kurpfalz und den geistlichen Kurfürstentümern. Hinzu kamen zahlreiche kleine Gebiete von Reichsrittern innerhalb der Außengrenzen des Kreises, die aber nicht zu diesem gehörten. Die Grundidee bei der Schaffung dieses Reichskreises schien der Schutzgedanke der Westgrenze des Reiches gegen Frankreich gewesen zu sein, jedoch zeigte die Realität von Anbeginn an, dass der Kreis hierzu nicht in der Lage war.<ref name="dotzauer">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Nach innen war der Kreis stark differenziert und umfasste anfangs 72 Mitglieder. Davon blieben im 18. Jahrhundert immerhin noch 42 übrig. Die Bevölkerungszahl lag im 18. Jahrhundert bei etwa 1,45 Millionen Einwohnern. Davon waren etwa 74 % Protestanten, Katholiken 25 % und Juden 1 %<ref name="Peter Claus Hartmann 1997">Peter Claus Hartmann: Regionen in der Frühen Neuzeit. Der Kurrheinische und der Oberrheinische Reichskreis. In: Michael Matheus (Hrsg.): Regionen und Föderalismus. Stuttgart 1997, S. 39</ref>.
Relativ rasch wurde der Kreis durch Verluste an Mitgliedern geschwächt. Die Bischöfe von Genf, Lausanne und Sitten (Sion) sowie Besançon (Bisanz) blieben von Anbeginn an dem Kreis fern (Sitten nahm nur einmal – 1544 – an einem Kreistag teil). Im Jahr 1552 wurden die Hochstifte in Lothringen (Metz, Toul, Verdun) aufgrund der französischen Unterstützung des protestantischen Fürstenaufstandes gegen Kaiser Karl V. (Vertrag von Chambord) dauerhaft von Frankreich besetzt, auch wenn sie bis zum Westfälischen Frieden formal Reichsgebiet blieben. Der Herzog von Lothringen, der sich im Vertrag von Nürnberg 1542 größere Freiheiten ausgehandelt hatte, verweigerte sich der Teilnahme an den Kreistagen und Kreisbeiträge, trotz ausdrücklich reduzierter Beitragsbestimmungen.<ref name="dotzauer"/> In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts gingen dem Kreis große Teile des Elsasses mit der finanzkräftigen Reichsstadt Straßburg an Frankreich verloren.
Organisation
Das geistliche Direktorat lag bei den Bischöfen von Worms. Dieser war auch kreisausschreibender Fürst. Das Wormser Bistum wurde lange Zeit in Personalunion mit dem Kurfürstentum Mainz oder Trier regiert. Das weltliche Direktorat lag bei den Pfalzgrafen. Insofern gab es auf dieser Ebene enge Beziehungen zum kurrheinischen Reichskreis.
Der Übergang vom protestantischen Pfalz-Simmern zum katholischen Pfalz-Neuburg verschärfte die konfessionellen Konflikte. Verschiedene protestantische Stände wie vor allem Nassau und Hessen-Kassel beteiligten sich wegen der beschädigten konfessionellen Parität kaum noch am Reichskreis, sondern folgten eigenen Zielen. Infolge des spanischen Erbfolgekrieges wurden protestantische Kodirektoren geschaffen. Gleichwohl blieb Hessen-Kassel den Kreistagen weiterhin meist fern.
Das Kreisarchiv und die Kreiskanzlei befand sich in Worms oder der jeweiligen fürstbischöflichen Residenz. Die Kreistage fanden zunächst in Worms und später in Frankfurt am Main statt. Der Oberrheinische Kreistag war in vier Bänke gegliedert. Die erste Bank war den geistlichen Territorien vorbehalten, es folgten die Fürsten, dann die Grafen und Herren und schließlich die Städte. In späterer Zeit kamen nur noch wenige Abgesandte der Stände in einem engeren Kreiskonvent zusammen, der aus jeweils vier Deputierten der beiden Konfessionsgruppen bestand.<ref name="Peter Claus Hartmann 1997"/>
Der Kreis war mit dem Niederrheinisch-Westfälischen und dem Kurrheinischen Reichskreis in einem Münzzirkel vereinigt. Allerdings war diesem Zusammenschluss wenig Erfolg beschieden. Besonders eng war die Beziehung zum Kurrheinischen Kreis. Die gemeinsame Kasse der Kreise befand sich in Frankfurt am Main. Es kam bereits 1651 zu einer ersten Assoziation der beiden Kreise. Das Gebiet gehörte später der Verteidigungsallianz der Vorderen Reichskreise an.
Kreisobristen
Die Reichskreise bestimmten Kreisobristen, die sowohl zivile als auch militärisch Aufgaben übernahmen. Erstmals wurde 1531 Philipp von Daun durch den Kreis als Befehlshaber der Kreistruppen im Kampf gegen die Türken zum Hauptmann ernannt. Der Kreis stattete aus Angst vor zu viel Machtfülle das Amt des Kreisobristen finanziell schlecht aus und machte es damit für Fürsten uninteressant, so dass lange Zeit die Grafen von Solms das Amt innehatten.
Das Amt des Kreisobristen wechselte später. Zwar beanspruchte die Pfalz das Amt für sich, konnte sich damit aber nicht immer durchsetzen. Weitere Kreisobristen waren ab 1591 der Herzog von Pfalz-Simmern, ab 1673 die Kurfürsten von der Pfalz. Ab 1679 hatten vor allem die Landgrafen von Hessen-Kassel das Amt inne. Im Gegensatz zu den meisten anderen Reichskreisen kam es auch im 18. Jahrhundert noch zur Ernennung von Kreisobristen. Dieses war ab 1722 in der Hand der Landgrafen von Hessen-Darmstadt.
Wegen der konfessionellen Unterschiede und der geographischen Gegebenheiten des Kreises erreichte das Amt nie eine große Bedeutung. Während des Spanischen Erbfolgekrieges stand ein vom Kreis ernannter Kreisgeneral an der Spitze der Kreistruppen, dem allerdings alle militärischen Aktionen vom Kreistag vorgeschrieben wurden.
Im Jahr 1681 hatte der Kreis 491 Reiter und 2853 Infanteristen zu stellen, im 18. Jahrhundert mehrere Kreisinfanterie und -kavallerieregimenter.
Mitglieder
Der Kreis umfasste gegen Ende des Reiches (1792) die Herrscher folgender Territorien:
Bank der geistlichen Fürsten
auch im Reichsfürstenrat (geistliche Bank) vertreten:
- Datei:Armoiries Eveche de Worms.svg Hochstift Worms
- Datei:Coat of Arms of the Bishopric of Speyer.svg Hochstift Speyer
- Datei:Wappen Bistum Straßburg.png Hochstift Straßburg
- Datei:D'argent croix de sable.svg Hochstift Fulda
- Datei:Wappen Bistum Basel.png Fürstbistum Basel
- Datei:DEU Heitersheim COA.svg Fürstentum Heitersheim (Johannitermeister/Malteserorden)
- Datei:Blason Wissembourg 67.svg Fürstpropstei Weißenburg
- Datei:DEU Prüm COA.svg Abtei Prüm; Inhaber Kurtrier seit 1576
Bank der weltlichen Fürsten
von Anbeginn dabei und auch im Reichsfürstenrat (weltliche Bank) vertreten:
- Datei:Arms of the Palatinate (Palatinate-Bavaria).svg Herzogtum Pfalz-Lautern; Inhaber Kurpfalz seit 1592
- Datei:Arms of the Palatinate (Palatinate-Bavaria)-Simmern.svg Herzogtum Pfalz-Simmern; Inhaber Kurpfalz seit 1559
- Datei:CoA Veldenz County.svg Herzogtum Pfalz-Veldenz; Inhaber Pfalz-Zweibrücken seit 1694
- Datei:Arms of the Palatinate (Palatinate-Bavaria).svg Herzogtum Pfalz-Zweibrücken
- Datei:Wappen-HD (1736–1804).svg Landgrafschaft Hessen-Darmstadt
- Datei:Wappen-HK (1736-1804).svg Landgrafschaft Hessen-Kassel
- Datei:Blason duche fr Savoie.svg Herzogtum Savoyen
- Datei:Reichsabtei Hersfeld.svg Fürstentum Hersfeld; vor 1606 Reichsabtei (geistliches Fürstentum), ab 1606 hessische Administratoren, ab 1648 weltliches Fürstentum im Besitz der Landgrafen von Hessen-Kassel
- Datei:Blason Nomeny 54.png Markgrafschaft Nomeny; ohne Territorium, 1736 in Nachfolge Lothringens; Inhaber Österreich
keine Reichsstände:
- Datei:Armoiries de Sponheim 1.svg gefürstete Grafschaft Sponheim; von Anbeginn dabei; Inhaber Baden und Pfalzbayern
- Datei:Waldeck (am Edersee).svg gefürstete Grafschaft Waldeck; seit 1712, vorher bei den Grafen und Herren
vormalige Grafen, durch Standeserhebung aufgerückt, im Reichstag aber weiterhin nur Grafen:
- Datei:Armoiries de Salm 2.svg gefürstete Grafschaft Salm (Wild- und Rheingrafen); seit 1623 Reichsfürsten
- Datei:Arms of the house of Salm-Kyrburg.svg gefürstete Grafschaft Salm-Kyrburg (Wild- und Rheingrafen); seit 1743 Reichsfürsten
- Datei:Blason famille de Nassau.svg gefürstete Grafschaft Nassau-Usingen; seit 1688
- Datei:Blason Nassau-Sarrebrück.svg gefürstete Grafschaft Nassau-Saarbrücken; seit 1735
- Datei:Blason famille de Nassau.svg gefürstete Grafschaft Nassau-Weilburg; seit 1739
- Datei:Solms-Braunfels Fuersten Wappen.jpg gefürstete Grafschaft Solms-Braunfels; seit 1742 Reichsfürsten
- Datei:Arms-Isenburg.svg gefürstete Grafschaft Isenburg-Birstein; seit 1744
- Wappen des Fürstenhauses Solms-Hohensolms-Lich gefürstete Grafschaft Solms-Hohensolms-Lich; seit 1792 Reichsfürsten
Rheinische Prälaten
Die Rheinischen Prälaten waren ebenfalls vertreten.
Bank der Grafen und Herren
von Anbeginn dabei und im Reichstag (Stand 1792) zu den Wetterauischen Grafen zählend:
- Datei:Hanau-Muenzenberg.svg Grafschaft Hanau-Münzenberg; seit 1736 Inhaber Hessen-Kassel und nicht mehr im Reichstag
- Wappen Grafschaft Solms-Hohensolms
- Datei:Solms-Lich.JPG Grafschaft Solms-Lich
- Datei:DEU Solms COA.svg Grafschaft Solms-Laubach
- Wappen von Solms-Rödelheim-Assenheim Grafschaft Solms-Rödelheim
- Datei:COA family de von Eppstein.svg Grafschaft Königstein; Inhaber Stolberg-Gedern und Kurmainz
- Datei:Arms-Isenburg.svg Grafschaft Isenburg-Büdingen-Büdingen
- Datei:Armoiries de Salm 6.svg Grafschaft Salm-Grumbach (Wild- und Rheingrafen)
- Datei:Armoiries de Salm 6.svg Grafschaft Salm-Stein-Grehweiler (Wild- und Rheingrafen)
- Datei:Armoiries de Leiningen.svg Grafschaft Leiningen-Hardenburg
- Datei:Leiningen-westerburg.JPG Grafschaft Leiningen-Westerburg
- Datei:Sayn-Wittgenstein-Hohenstein.JPG Grafschaft Sayn-Wittgenstein-Wittgenstein
- Datei:Sayn-Wittgenstein-Berleburg.JPG Grafschaft Sayn-Wittgenstein-Berleburg
- Datei:Wappen Kriechingen.svg Grafschaft Kriechingen; Inhaber Wied-Runkel
von Anbeginn dabei, aber nicht im Reichstag vertreten:
- Datei:Hanau-Lichtenberg.JPG Grafschaft Hanau-Lichtenberg; seit 1736 Inhaber Hessen-Darmstadt und nicht mehr im Reichstag
- Datei:Arms-Isenburg.svg Grafschaft Ysenburg-Büdingen-Meerholz
- Datei:Arms-Isenburg.svg Grafschaft Isenburg-Büdingen-Wächtersbach
- Datei:COA family de Grafen von Solms.svg Grafschaft Salm-Dhaun (Wild- und Rheingrafen)
- Datei:Falkenstein-Wappen.jpg Grafschaft Falkenstein; Inhaber Österreich?
- Datei:CoA Hohenfels County (Rhineland).svg Herrschaft Reipoltskirchen; mehrere Familien als Inhaber
durch Standeserhebung hinzugekommen, nicht im Reichstag:
- [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Grafschaft Wartenberg; seit 1699/1707
- Datei:Herrschaft Bretzenheim.jpg Herrschaft Bretzenheim; seit 1774; Inhaber Heydeck
- Datei:Armoiries de Dagstuhl.svg Herrschaft Dagstuhl; seit 1634?; Inhaber Oettingen-Baldern seit 1691
- Datei:Waldbott von Bassenheim.jpg Herrschaft Olbrück; seit 1720?; Inhaber Waldbott von Bassenheim
- Datei:DEU Hünfelden COA.svg Schloss und Dorf Mensfelden; Inhaber Kurtrier und Nassau-Usingen
Bank der Städte
alle auch im Reichstag (Kollegium der Städte) vertreten
- Datei:DEU Frankfurt am Main COA.svg Reichsstadt Frankfurt am Main
- Datei:DEU Friedberg (Hessen) COA.svg Reichsstadt Friedberg
- Datei:DEU Wetzlar COA.svg Reichsstadt Wetzlar
- Datei:DEU Speyer COA.svg Reichsstadt Speyer
- Datei:DEU Worms COA.svg Reichsstadt Worms
Frühere Mitglieder
Geistliche Reichsfürsten:
- Datei:CoA Besançon Archdiocese.svg Erzstift Besançon; blieb dem Kreis fern
- Datei:Wappen Bistum Sitten.png Hochstift Sitten; blieb dem Kreis fern
- Datei:Wappen Bistum Lausanne.png Hochstift Lausanne; blieb dem Kreis fern
- Datei:Armoiries Comtes Genève.svg Hochstift Genf; blieb dem Kreis fern
- Datei:Blason eveché de Metz.svg Hochstift Metz; 1552 praktisch ausgeschieden
- Datei:Blason Toul 54.svg Hochstift Toul; 1552 praktisch ausgeschieden
- Datei:Coat of arms of the Bishopric of Verdun.svg Hochstift Verdun; 1552 praktisch ausgeschieden
- Datei:Hersfeld-abbey.PNG Fürstabtei Hersfeld; ging 1648 als Fürstentum Hersfeld an das Haus Hessen-Kassel
- Datei:Blason Murbach.svg Fürstabtei Murbach; ging nach 1648 an Frankreich über
Prälaten:
- Datei:DEU Kaufungen COA.png Kloster Kaufungen; 1527/32 aufgehoben und in ein Ritterschaftliches Stift ohne Reichsstandschaft umgewandelt
- [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Abtei Münster im Gregoriental ab 1648 unter französischer Landeshoheit
Weltliche Reichsfürsten:
- Datei:Blason Lorraine.svg Herzogtum Lothringen; hat seiner Mitgliedschaft im Reichskreis widersprochen
- Datei:Arms of the House of Savoy.svg Herzogtum Savoyen; keine aktive Mitgliedschaft
Reichsstädte:
- Datei:FRA Strasbourg (lesser arms) COA.svg Straßburg; 1681/1697 an Frankreich
- Datei:Blason Mulhouse.svg Mülhausen im Elsass, seit 1515 Zugewandter Ort der schweizerischen alten Eidgenossenschaft
- Datei:Blason ville fr Besançon (Doubs).svg Reichsstadt Besançon (Bisanz)
- Städte der elsässischen Dekapolis, im 17. Jahrhundert an Frankreich:
- Datei:Image-Blason Colmar 68.svg Colmar
- Datei:FRA Obernai 67 COA.svg Oberehnheim
- Datei:Blason de la ville de Kaysersberg (68).svg Kaysersberg
- Datei:Blason de la ville de Turckheim (68).svg Turckheim
- Datei:Blason Rosheim 67.svg Rosheim
- Datei:Blason de la ville de Munster (68).svg Stadt Münster im St. Gregorienthal
- Datei:Blason ville fr Sélestat (Alsace).svg Schlettstadt
- Datei:Blason haguenau 67.svg Hagenau
- Datei:Blason Wissembourg 67.svg Weißenburg
- Datei:Wappen Landau Pfalz.svg Landau in der Pfalz; ab 1680 zu Frankreich
Siehe auch
- Liste der Regimenter des oberrheinischen Reichskreises
- Heiliges Römisches Reich
- Reichskreis
- Reichsarmee
- Kreisobrist
Literatur
- Winfried Dotzauer: Die deutschen Reichskreise (1383–1806). Franz Steiner Verlag, Stuttgart 1998. ISBN 3-515-07146-6, Google Books
- Gerhard Köbler: Oberrheinischer Reichskreis. In: Historisches Lexikon der deutschen Länder. Die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwart. 4., vollständig überarbeitete Auflage. C.H. Beck, München 1992. ISBN 3-406-35865-9, S. 431f.
- Michael Müller: Die Entwicklung des Kurrheinischen Reichskreises in seiner Verbindung mit dem Oberrheinischen Kreis im 18. Jahrhundert. Frankfurt am Main 2008.
- Gerhard Taddey (Hrsg.): Lexikon der deutschen Geschichte. Personen, Ereignisse, Institutionen. Von der Zeitwende bis zum Ausgang des 2. Weltkrieges. 2., überarbeitete Auflage. Kröner, Stuttgart 1983. ISBN 3-520-81302-5, S. 902f.
Weblinks
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Übersicht über die Reichskreise 1792 (auf Englisch) ( vom 23. September 2012 im Internet Archive)
- Eintrag auf rheinische-geschichte
Einzelnachweise
<references />
ab 1500: Bayerischer Reichskreis | Fränkischer Reichskreis | Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis | Sächsischer Reichskreis (aufgelöst 1512) | Oberrheinischer Reichskreis | Schwäbischer Reichskreis | ab 1512: Burgundischer Reichskreis | Kurrheinischer Reichskreis | Niedersächsischer Reichskreis | Obersächsischer Reichskreis | Österreichischer Reichskreis | sowie: Nicht eingekreiste zum Heiligen Römischen Reich zugehörige Territorien und Stände
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Bank der geistlichen Fürsten: Hochstift Worms | Hochstift Speyer | Hochstift Straßburg | Fürstbistum Basel | Hochstift Fulda | Fürstabtei Murbach | Fürstentum Heitersheim | Fürstpropstei Weißenburg | Abtei Prüm | Frühere Mitglieder: Erzstift Besançon | Hochstift Sitten | Hochstift Lausanne | Hochstift Genf | Hochstift Metz | Hochstift Toul | Hochstift Verdun | Stift Hersfeld (bis 1606/1648)
Bank der weltlichen Fürsten: Fürstentum Pfalz-Lautern | Fürstentum Pfalz-Simmern | Fürstentum Pfalz-Veldenz | Fürstentum Pfalz-Zweibrücken | Landgrafschaft Hessen-Darmstadt | Landgrafschaft Hessen-Kassel | Herzogtum Savoyen | Fürstentum Hersfeld (ab 1648) | Markgrafschaft Nomeny | gefürstete Grafschaft Sponheim | gefürstete Grafschaft Waldeck | gefürstete Grafschaft Salm (Wild- und Rheingrafen) | gefürstete Grafschaft Salm-Kyrburg (Wild- und Rheingrafen) | gefürstete Grafschaft Nassau-Usingen | gefürstete Grafschaft Nassau-Saarbrücken | gefürstete Grafschaft Nassau-Weilburg | gefürstete Grafschaft Solms-Braunfels | gefürstete Grafschaft Isenburg-Birstein | Frühere Mitglieder: Herzogtum Lothringen | Herzogtum Savoyen
Rheinische Prälaten: Kloster und Ritterstift Odenheim | Frühere Mitglieder: Kloster Kaufungen
Bank der Grafen und Herren: Grafschaft Hanau-Münzenberg | Grafschaft Solms-Hohensolms | Grafschaft Solms-Lich | Grafschaft Solms-Laubach | Grafschaft Solms-Rödelheim | Grafschaft Königstein | Grafschaft Ysenburg-Büdingen-Büdingen | Grafschaft Ysenburg-Büdingen-Meerholz | Grafschaft Ysenburg-Büdingen-Wächtersbach | Grafschaft Salm-Grumbach (Wild- und Rheingrafen) | Grafschaft Salm-Stein-Grehweiler (Wild- und Rheingrafen) | Grafschaft Leiningen-Hardenburg | Grafschaft Leiningen-Westerburg | Grafschaft Sayn-Wittgenstein-Wittgenstein | Grafschaft Sayn-Wittgenstein-Berleburg | Grafschaft Kriechingen | Grafschaft Hanau-Lichtenberg | Grafschaft Salm-Dhaun (Wild- und Rheingrafen) | Grafschaft Falkenstein | Herrschaft Reipoltskirchen | Grafschaft Wartenberg | Herrschaft Bretzenheim | Herrschaft Dagstuhl | Herrschaft Olbrück | Schloss und Dorf Mensfelden | Burggrafschaft Friedberg
Bank der Städte (Reichsstädte): Frankfurt am Main | Friedberg | Gelnhausen | Wetzlar | Speyer | Worms | Frühere Mitglieder: Straßburg (Strasbourg) | Colmar | Oberehnheim (Obernai) | Kaysersberg | Türkheim (Turckheim) | Rosheim | Benfeld | Schlettstadt (Sélestat) | Hagenau (Haguenau) | Weißenburg (Wissembourg) | Münster im Gregoriental | Landau in der Pfalz
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