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Oberlübbe

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Oberlübbe
Gemeinde Hille
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2094)&title=Oberl%C3%BCbbe 52° 17′ N, 8° 45′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2094) 52° 17′ 11″ N, 8° 44′ 33″ O
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Höhe: 101 (69–251,2) m
Fläche: 7,34 km²
Einwohner: 2094 (31. Dez. 2022)<ref name="Einwo2022">Entwicklung Einwohnerzahlen in Hille – Eickhorst. Abgerufen am 7. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Bevölkerungsdichte: 285 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Postleitzahl: 32479
Vorwahl: 05734
Datei:Hille Ortsteile - Oberlübbe.svg
Karte
Lage von Oberlübbe in Hille

Oberlübbe ist ein Ortsteil der Gemeinde Hille im Kreis Minden-Lübbecke in Nordrhein-Westfalen. Bis zur Kommunalreform von 1973 war Oberlübbe eine eigenständige Gemeinde im Kreis Minden. Am 31. Dezember 2022 zählte Oberlübbe 2094 Einwohner.<ref name="Einwo2022" />

Geographie

Oberlübbe liegt am Nordhang des Wiehengebirges und grenzt im Süden an das Gebiet der Gemeinde Hüllhorst, im Westen an das der Stadt Lübbecke (Nettelstedt) und das zur Gemeinde Hille gehörenden Dorf Eickhorst. Im Norden geht das Siedlungsgebiet in Unterlübbe über. Im Osten liegt der Kurort Rothenuffeln. Im Süden des Ortsgebietes im Wiehengebirge liegt der Oberlübber Bergsee. Die höchste Erhebung ist der Lübber Berg (251,2 m über NN).

Geschichte

Der Ortsname wurde im 12. Jahrhundert von Libbers und Lübbe abgeleitet und seit dem 16. Jahrhundert zur Unterscheidung von Unterlübbe verwendet. Beide Orte wurden oft unter der Gesamtbezeichnung „Lübbe“ zusammengefasst.<ref>Siehe beispielsweise das Standesamts-Lexikon für das Königreich Preussen. Namentliche Nachweisung sämmtlicher Standesamts-Bezirke sowie der zugehörigen Städte, Landgemeinden und Gutsbezirke, mit Angabe des zuständigen Amtsgerichtes und des Postortes. Verlag des Königlich Statistischen Bureaus, Berlin 1884, S. 239 (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek).</ref>

Oberlübbe gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen zur Vogtei Berg und Bruch im Amt Hausberge des Fürstentums Minden. Von 1807 bis 1810 gehörte Oberlübbe zum Kanton Haddenhausen des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort unmittelbar zu Frankreich und dort zur Mairie Bergkirchen im Arrondissement Minden des Departements der Oberen Ems. Oberlübbe fiel 1813 wieder an Preußen und kam 1816 zum neuen Kreis Minden. Im Kreis Minden bildete Oberlübbe eine Gemeinde im Amt Dützen.

Am 1. Januar 1973 wurde Oberlübbe nach Hille eingemeindet.<ref></ref> Zuvor gehörte Oberlübbe zum Amt Dützen.

Ortsvorsteher

Die Bevölkerung von Oberlübbe wird gegenüber Rat und Verwaltung der Gemeinde Hille seit 1973 durch einen Ortsvorsteher vertreten, der aufgrund des Wahlergebnisses vom Rat der Gemeinde Hille gewählt wird.

Ortsvorsteher von Oberlübbe ist seit 2021 Bernd Steinkemeier (CDU).<ref>Carsten Korfesmeyer: Kümmerer im Dorf: Das ist der neue Ortsvorsteher in Oberlübbe. In: Mindener Tageblatt, Ausgabe Hille, 11. Januar 2021, abgerufen am 22. Juli 2023.</ref> Zuvor waren Heinz-Friedel Fabry (CDU),<ref>Gisela Burmester: Bernd Steinkemeier neuer Ortsvorsteher von Oberlübbe. In: Mindener Tageblatt, Ausgabe Hille, 22. September 2012, abgerufen am 22. Juli 2023.</ref> Bernd Steinkemeier (erste Amtszeit), Hans-Dieter Riechmann (SPD) Ortsvorsteher.

Söhne und Töchter des Ortes

  • Helmut Koch (1919–2015), Wirtschaftswissenschaftler und Hochschullehrer
  • Joachim Radkau (* 1943), Historiker und Hochschullehrer

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

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