Oberaufseß
Oberaufseß Gemeinde Aufseß
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(19)&title=Oberaufse%C3%9F 49° 54′ N, 11° 13′ O
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| Höhe: | 420 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 19 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91347 | |||||
| Vorwahl: | 09198 | |||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Oberaufseß (oberfränkisch: Oba-Aufsees<ref>D. Fastnacht: Ebermannstadt, S. 15. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „òbɐ’aufsḗs“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Aufseß im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Heckenhof liegt in der Gemarkung Aufseß.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 20. Februar 2025.</ref>
Geografie
Der Ort besteht aus der Burg Oberaufseß und einem aus fünf Wohngebäuden bestehenden Weiler. Beide liegen am westlichen Rand des Aufseßtals. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Staatsstraße 2189 (0,1 km nordöstlich) bzw. nach Aufseß (0,9 km südlich). Auf dem Weg nach Aufseß befinden sich eine Linde, die als Naturdenkmal ausgezeichnet ist, und das Geotop und Naturdenkmal Schloßparkhöhle.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 20. Februar 2025 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Name Oberaufseß wurde erstmals in einer Urkunde aus dem Jahr 1326 erwähnt. Dabei bezieht sich der Name jedoch nicht auf eine Burg, sondern nur auf das Gebiet, das vom Bamberger Bischof Heinrich an Otto von Aufseß zu Lehen aufgetragen wurde. 1472 gehörten zu „Obernaufses“ drei Höfe, vier Sölden und eine Mühle.<ref name="F15">D. Fastnacht: Ebermannstadt, S. 15.</ref> Im 18. Jahrhundert galt Oberaufseß als großes, reichsritterschaftliches Dorf im Kanton Gebirg. Das Hochgericht stand dem bambergischen Amt Hollfeld zu.<ref>G. P. Hönn: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises, S. 41.</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken., Bd. 4, Sp. 154.</ref>
Mit dem Gemeindeedikt wurde Oberaufseß dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Aufseß und der Ruralgemeinde Aufseß zugewiesen.<ref>D. Fastnacht: Ebermannstadt, S. 16.</ref><ref>Aufseß > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 20. Februar 2025.</ref>
Baudenkmäler
- Burg Oberaufseß, ein aus dem Jahr 1690 stammender, um 1780 umgebauter dreigeschossiger Halbwalmdachbau.
- Rund 500 Meter westlich der Burg liegt der Hugoturm, zu dem eine Lindenallee führt. Der von Hugo von Aufseß erbaute Rundturm mit einst überdachter hölzerner Aussichtsplattform stammt aus den 1880er Jahren.<ref name="BOöaSiT">Burg Oberaufseß öffnet am Sonntag ihre Tore</ref>
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Einwohnerentwicklung
| Jahr | 1819 | 1861 | 1871 | 1885 | 1900 | 1925 | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | <templatestyles src="FN/styles.css" /> * | <templatestyles src="FN/styles.css" /> * | <templatestyles src="FN/styles.css" /> * | <templatestyles src="FN/styles.css" /> * | <templatestyles src="FN/styles.css" /> * | 11 | 58 | 21 | 20 | 19 |
| Häuser<ref>Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet.</ref> | <templatestyles src="FN/styles.css" /> * | <templatestyles src="FN/styles.css" /> * | 2 | 6 | 6 | 5 | ||||
| Quelle | <ref>Vorlage:Ober-Mainkreis 1820</ref> | <ref>Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 861, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).</ref> | <ref>Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1033, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).</ref> | <ref>K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 979 (Digitalisat).</ref> | <ref>K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 1025 (Digitalisat).</ref> | <ref name="OV 1925">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1059 (Digitalisat).
</ref> || <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 907 (Digitalisat).</ref> || <ref name="OV 1961">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 667 (Digitalisat).</ref> || <ref name="OV 1970">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 148 (Digitalisat).</ref> || <ref name="OV 1987">Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 292 (Digitalisat).</ref> |
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Religion
Oberaufseß ist seit der Reformation gemischt konfessionell. Die Protestanten sind nach Aufseß gepfarrt, die Katholiken gehörten zur Kuratie St. Matthäus (Neuhaus).<ref name="F15"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Oberaufsees. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 154 (Digitalisat).
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3769697014 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Oberaufseß in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Oberaufseß im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Aufseß | Dörnhof | Heckenhof | Hochstahl | Hundshof | Kobelsberg | Neuhaus | Oberaufseß | Sachsendorf | Zochenreuth
Sonstiger Wohnplatz: Neuhausermühle