Nītaure
| Nītaure (dt. Nitau) | ||||||
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| Wappen fehlt Hilfe zu Wappen |
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| Basisdaten | ||||||
| Staat: | Datei:Flag of Latvia.svg Lettland | |||||
| Verwaltungsbezirk: | Bezirk Cēsis | |||||
| Koordinaten: | Vorlage:Infobox Ort in Lettland/Region zu ISO-Code_type:city(419) 57° 4′ N, 25° 12′ O
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| Einwohner: | 419 | |||||
Nītaure ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Ort in Lettland, gelegen an der Mergupe in Vidzeme, dem historischen Livland, etwa 70 km ostnordöstlich von Riga. Der Rigaische Meerbusen ist in nordwestlicher Richtung etwa 50 km entfernt. Im Jahr 2023 zählte Nītaure 419 Einwohner.<ref>Vietvārdu datubāze, abgerufen am 23. Oktober 2024.</ref>
Geschichte
Im Jahr 1277 wurde die Burg Nitau des Livländischen Ordens errichtet, die im 17. Jahrhundert verfiel und von der nur noch ein 49 Meter langes und 1,5 Meter breites Fragment der Nordmauer entlang der Mergupe erhalten geblieben ist, das das Grundstück der Kirche begrenzt. 1759 schenkte Kaiserin Elisabeth dem deutschbaltischen Grafen Wilhelm von Fermor unter anderem das Rittergut Nitau.<ref>Jānis Zilgalvis: Cultural and historical research of Nītaure manor. In: Landscape Architecture and Art, Jg. 23 (2023), S. 82–86, hier S. 82.</ref>
Die heutige Ortschaft entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als der Besitzer des örtlichen Gutes Bauplätze verteilte. 1897 hatte Nītaure 560 Einwohner, im 2007 waren es 450.
Das 1890 im neubarocken Stil neuerrichtete Schloss Nitau wurde während der Russischen Revolution 1905 zerstört und in den 1920er Jahren als Schule wiederaufgebaut.<ref>https://amata.lv/nitaures-muiza-un-parks/</ref> Das Gut war 1920 anlässlich der lettischen Agrarreform verstaatlicht worden; letzter deutschbaltischer Eigentümer war bis dahin Graf Wilhelm Konstantin Stenbock-Fermor.<ref>Jānis Zilgalvis: Cultural and historical research of Nītaure manor. In: Landscape Architecture and Art, Jg. 23 (2023), S. 82–86, hier S. 84.</ref>
Sehenswürdigkeiten
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Lutherische Kirche Nītaure, 1762–1770 errichtet
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Orthodoxe Geburtskirche Nītaure, erbaut 1875–1877, Architekt: Jānis Frīdrihs Baumanis
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Schloss Nitau
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Mauerrest der Ordensburg Nitau
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Wassermühle in Nītaure
Persönlichkeiten
- Wilhelm Graf von Fermor (1702–1771), General der russischen Armee
- Karl Schilling (1865–1905), Pastor und evangelischer Märtyrer
- Alexander Graf Stenbock-Fermor (1902–1972), Autor und Widerstandskämpfer in der Zeit des Nationalsozialismus
- Nils Graf Stenbock-Fermor (1904–1969), Zeichner, Maler und Bühnenbildner
- Andris Bērziņš (* 1944), Politiker, lettischer Staatspräsident (2011–2015)
Literatur
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3412068896 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
- Astrīda Iltnere (Red.): Latvijas Pagasti, Enciklopēdija. Preses Nams, Riga 2002, ISBN 9984-00-436-8.
Einzelnachweise
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