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Niedersächsische Staatstheater Hannover

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Datei:Hannoveraner Opernhaus.jpg
Das Opernhaus auf dem Opernplatz

Die Niedersächsischen Staatstheater Hannover sind ein Mehrspartentheater in Hannover in der Trägerschaft des Landes Niedersachsen. Es besteht heute aus den Sparten Schauspiel Hannover, Staatsoper Hannover, Staatsballett Hannover, Niedersächsisches Staatsorchester Hannover und Theatermuseum Hannover.<ref>Staatstheater Hannover. Abgerufen am 3. Dezember 2020.</ref>

Geschichte

Das Opernhaus wurde 1852 als Königliches Hoftheater eröffnet. Es fanden hier Theater- und Opernaufführungen statt. Zu den ersten Intendanten des Hauses gehörte Julius von Platen.<ref>Staatsarchiv Hannover, Bestand Intendantur des Hoftheaters zu Hannover</ref> 1918 wurde es in Opern- und Schauspielhaus umbenannt und befand sich in der Hand des preußischen Staates. Zum 1. Januar 1921 wurde es in die Trägerschaft der Stadt Hannover übergeben.

Datei:Karl F. Wunder PC 1101 Hannover. Die Schauburg. Erbaut nach den Entwürfen und unter Bauanleitung der Architekten Leyn und Goedecke. Bildseite.jpg
Die 1925 von der Stadt Hannover übernommene Schauburg, um 1912

1925 übernahm die Stadt das bis dahin private Schauburg-Theater in der Hildesheimer Straße und verlegte das Schauspiel dorthin. Beide Häuser nannten sich nunmehr Städtische Bühnen Hannover. Von 1926 bis 1931 und von 1954 bis 1970 war Yvonne Georgi Ballettmeisterin der Städtischen Bühnen, zu ihren bevorzugten Partnern gehörte Harald Kreutzberg. Beide Spielstätten wurden durch die Luftangriffe auf Hannover im Zweiten Weltkrieg zerstört. 1947 begannen die Brüder Hanns Lothar und Günther Neutze ihre Karrieren bei den Städtischen Bühnen.

Das Opernhaus wurde 1950 wiedereröffnet. Das Land Niedersachsen beteiligte sich nunmehr an der Finanzierung, und die Städtischen Bühnen erhielten den neuen Namen Landestheater Hannover. Dieses wurde 1970 wiederum in Niedersächsische Staatstheater umbenannt. Die Finanzierung der Staatstheater durch das Land wurde schrittweise bis 1992 auf 100 Prozent erhöht.

Während Oper und Ballett wieder ein eigenes Haus hatten, musste sich das Schauspiel jahrzehntelang mit Provisorien begnügen. Es spielte im Ballhof, Opernhaus und im Theater am Aegi, bis 1992 in der Prinzenstraße das neue Schauspielhaus eröffnet wurde.

2007 wurde das Junge Schauspiel Hannover als Teil der Staatstheater gegründet.

Die Staatsoper Hannover gewann 2020 den internationalen Oper!-Preis als „Opernhaus des Jahres“.<ref>Die Staatsoper Hannover ist das „Opernhaus des Jahres“. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. November 2020; abgerufen am 3. Dezember 2020.</ref>

Sparten

  • Die Sparten Oper, Ballett und Orchester bespielen das Opernhaus sowie den „Ballhof Eins“ und „Ballhof Zwei“.
  • Die Sparte Schauspiel hat folgende Spielstätten: Schauspielhaus, „Ballhof Eins“, „Ballhof Zwei“ und Cumberlandsche Galerie und Bühne
  • Die Theaterwerkstätten für alle Häuser und Sparten befinden sich an der Bornumer Straße 152 im Nordwesten der Landeshauptstadt Hannover. Sie wurden zu Beginn der Spielzeit 2023/2023 neu eröffnet, gelten als die modernsten Theaterwerkstätten im deutschsprachigen Raum und haben 2023 den Architekturpreis der Architektenkammer Niedersachsen gewonnen. Im Schauspielhaus befindet sich das Theatermuseum Hannover.

Siehe auch

Literatur

  • Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.): Geschichte der Stadt Hannover, Band 2 Vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Schlütersche Verlagsgesellschaft, Hannover 1994, ISBN 3-87706-364-0

Weblinks

Commons: Niedersächsische Staatstheater Hannover – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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Koordinaten: 52° 22′ 24,1″ N, 9° 44′ 27,3″ O

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