Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338
Nikolaus Gromann – Wikipedia Zum Inhalt springen

Nikolaus Gromann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Nicol Gromann)
Datei:Anna amalia bib weimar.jpg
Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar

Nikolaus Gromann auch: Nickel Grohmann (* um 1500; † 29. November 1566 in Gotha) war ab 1543 wichtigster Hofarchitekt des ernestinischen Zweiges der Wettiner. Zuerst arbeitete er für den sächsischen Kurfürsten Johann Friedrich I. (der Großmütige). Er wurde ebenso für dessen Verwandte und Nachkommen tätig, die in Weimar, Gotha, Coburg und Altenburg residierten.

Leben

Datei:Fotothek df ps 0005942 Kapellen ^ Schloßkapellen.jpg
Schlosskapelle von 1543 im Schloss Hartenfels, Torgau
Datei:Heldburg, Veste 20161030-007.jpg
Hoffassade des Französischen Baus auf der Veste Heldburg (1560)

Als Gromanns Lehrmeister gilt vor allem Konrad Krebs (auch Kunz Krebs genannt; † 1540 in Torgau), aber auch Andreas Günter († 1542 in Torgau), deren Werk er weiterführte.<ref>Die Veste Heldburg – Fränkische Leuchte siehe: Norbert Klaus Fuchs: Das Heldburger Land – ein historischer Reiseführer; Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2013, ISBN 978-3-86777-349-2</ref> Ein 1536 von Gromann an Johann Friedrich I. gerichteter Brief ist die erste überlieferte schriftliche Nachricht von ihm, er unterschrieb ihn als stein metz. 1537 schrieb er in einem Bericht an den Kurfürsten: Nachdem mich i.f.g. (Ihre fürstlichen Gnaden) zu einem Baumeister angenommen, Weyda zu bauwen. 1543 wurde Gromann von Johann Friedrich I. zum kurfürstlichen Baumeister auf Lebenszeit bestallt.

Als erster Wohnsitz ist Weida bekannt. 1544 gab Gromann Gotha als Wohnsitz an. Um 1550 zog er nach Weimar, wo er sich ein eigenes Haus baute. Das verkaufte er 1563, um wieder nach Gotha zu ziehen. Dort hatte ihm schon 1553 der Kurfürst einige Stücke Acker zu Gotha verbrieft.

Größere Aufmerksamkeit wurde Gromann erstmals zuteil, als er 1543 bis 1544 die erste nach der Reformation errichtete protestantische Kirche entwarf und erbaute: die Schlosskapelle auf Schloss Hartenfels in Torgau. Die Emporensaalkirche fügte er gekonnt in die mittelalterliche Bausubstanz ein. Martin Luther hat nach Fertigstellung die Kirche 1544 persönlich geweiht. Am Modell der Torgauer Schlosskapelle orientierten sich die Entwürfe der späteren Schlosskapellen-Neubauten der protestantischen Fürsten in Dresden, Schwerin, Stettin, Heidelberg und Augustusburg. 1552 hat Gromann seinen Torgauer Entwurf ähnlich noch einmal für die Schlosskapelle des Schlosses Grimmenstein ausgeführt, die nicht erhalten blieb.

Gromann hat zahlreiche Baustellen in den ernestinischen Ländern betreut, neben Schlössern hat er auch Rathäuser, Kirchen, Befestigungsanlagen, Straßen, Brücken und Brunnen gebaut.

Ein Verdienst Nikolaus Gromanns ist die Weiterentwicklung der Renaissance-Bauweise in den ernestinischen Ländern durch die intensivere Rezeption antikisierender Baumotive wie Fensterverdachungen oder Konsolgesimse. Als Spätwerk errichtete er bedeutende Renaissance-Gebäude: das Rathaus in Altenburg und die sogenannten Neuen Bauten, in Weimar das Französische Schloss (heute: Herzogin Anna Amalia Bibliothek) und in Heldburg den Französischen Bau der Veste Heldburg (heute: Deutsches Burgenmuseum). Gromann hat seinen Entwurf für den Schönen Erker an den Wohngemächern des Kurfürsten am Nordflügel des Torgauer Schlosses in Heldburg erneut und in höchster Vollendung von 1560 bis 1564 am Französischen Bau der Veste Heldburg zweifach ausgeführt. Heute werden die beiden Erker Herren- und Frauenerker genannt. Zeitgleich entstand nach seinem Entwurf das prächtige Altenburger Rathaus. Seinen Entwurf des Geraer Rathauses konnte er nicht mehr selbst ausführen, das übernahm ab 1573 Nikolaus Theiner.

Gromann fand seine letzte Ruhestätte auf dem Gothaer Friedhof I (auch Alter Gottesacker genannt) zwischen Werderstraße (heute Bohnstedtstraße) und Eisenacher Straße. Bei der 1904 erfolgten Beräumung des Friedhofs für den Bau von Stadtbad und Arnoldischule verschwand sein Grabstein. Heute erinnert eine an der dort errichteten Turnhalle der Arnoldischule angebrachte Gedenktafel an Grabmäler auf dem Alten Gottesacker, darunter das von Nikolaus Gromann.

Sein Sohn war der Bildhauer Sebastian Gromann.

Bauten

Sonstiges

Weblinks

[{{canonicalurl:Commons:Category:{{#if:|{{{1}}}|Nikolaus Gromann}}|uselang=de}} Commons: {{#if:|{{{2}}}|{{#if:|{{{1}}}|{{#invoke:WLink|getArticleBase}}}}}}]{{#switch:1

|X|x= |0|-= |S|s= – Sammlung von Bildern |1|= – Sammlung von Bildern{{#if:

    | {{#switch: {{#invoke:TemplUtl|faculty|1}}/{{#invoke:TemplUtl|faculty|1}}
        |1/=  und Videos
        |1/1=, Videos und Audiodateien
        |/1=  und Audiodateien}}
    | , Videos und Audiodateien
  }}

|#default= – }}{{#if:

   | {{#ifeq: {{#invoke:Str|left||9}} 
       | category: 
| FEHLER: Ohne Category: angeben!}}}}

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Literatur

  • {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}{{#ifeq: 0 | 0
   | {{#if: 125
       |
       | Vorlage:NDB – bitte Seitenzahl(en) angeben
     }}{{#if: 123929288
         | {{#if: {{#invoke:URIutil|isDNBvalid|123929288}}
             | {{#if: 
                 | Vorlage:NDB – Wenn GND dann kein SFZ angeben
               }}
             | Vorlage:NDB – GND unzulässig
           }}
         | {{#if: 
             | {{#if: 
                 | {{#ifeq: 492587 | 4526413
                     |
                     | Vorlage:NDB7= ist obsolet, jetzt SFZ=
                   }}
               }}
             | {{#ifeq:  | 1
                 | 
                 | 
               }}
           }}
     }}{{#if: 
         | {{#ifeq: 492587 | 11376103
             |
             | Vorlage:NDBWerktitel= war ein Irrtum, jetzt Werkliste=
           }}
       }}

}}{{#if:

   | {{#if: 
       |
       | 
     }}

}}

  • {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}
  • Norbert Klaus Fuchs: Das Heldburger Land – ein historischer Reiseführer. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2013, ISBN 978-3-86777-349-2.

Einzelnachweise

<references />

{{#ifeq: p | p | | {{#if: 12392928823061552 | |

}} }}{{#ifeq:||{{#if: | [[Kategorie:Wikipedia:GND fehlt {{#invoke:Str|left|{{{GNDCheck}}}|7}}]] }}{{#if: | {{#if: | | }} }} }}{{#if: | {{#ifeq: 0 | 2 | | }} }}{{#if: | {{#ifeq: 0 | 2 | | }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: 123929288 | | {{#if: {{#statements:P227}} | | }} }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: 123929288 | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P227}} | | }} }} }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: | | {{#if: {{#statements:P244}} | | }} }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P244}} | | }} }} }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: 23061552 | | {{#if: {{#statements:P214}} | | }} }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: 23061552 | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P214}} | | }} }} }} }}Vorlage:Wikidata-Registrierung

{{#if: Gromann, Nikolaus | {{#if: | {{#if: Baumeister der Renaissance | {{#if: um 1500 | {{#if: | {{#if: 29. November 1566 | {{#if: Gotha |

Vorlage:Wikidata-Registrierung