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Nicksmühle

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Nicksmühle Embken

Datei:Nideggen-Embken Denkmal-Nr. 003, Liebergstraße 1 (1269).jpg
Mühlengebäude

Mühlengebäude

Lage und Geschichte
Nicksmühle Embken (Nordrhein-Westfalen)
Nicksmühle Embken (Nordrhein-Westfalen)
Koordinaten 50° 40′ 53″ N, 6° 34′ 16″ OKoordinaten: 50° 40′ 53″ N, 6° 34′ 16″ O
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Standort Deutschland
Nordrhein-Westfalen
Kreis Düren
Nideggen
Ortsteil Embken
Gewässer Neffelbach
Erbaut 18. Jh.
Zustand Wohnhaus, Mühle
Technik
Nutzung Getreidemühle

Mahlwerk Mahlsteine, Walzenstuhl
Antrieb oberschlächtiges Wasserrad
Wasserrad 8 m Durchmesser

Die Nicksmühle Embken befindet sich im gleichnamigen Ortsteil Embken der Stadt Nideggen am Neffelbach im Kreis Düren (Nordrhein-Westfalen).

Die Mühle hat ein oberschlächtiges Wasserrad und verschiedene Mahlgänge. Sie hat mit 8 m Durchmesser das größte Wasserrad am Neffelbach und zählt damit zu den größten Wasserrädern des Rheinlands. Das Bauwerk wurde in den Jahren 2013 bis 2016 restauriert. Die Mühle und das Wasserrad sind funktionsfähig; das oberschlächtige Mühlrad dient u. a. der Stromerzeugung.<ref>Amelie Seck: Angetrieben von Wind und Wasser: Strom aus der Wassermühle. In: Monumente, Ausgabe 3/2020, S. 22</ref> Das Haus wird als Wohnhaus genutzt.

Denkmalbeschreibung

Nicksmühle, eine dreiseitige Hofanlage, liegt in der Niederung des Neffelbaches bei Embken und gehört zu einer Folge von Mühlenanlagen in dieser Region. Die ältesten Gebäude des Gehöftes sind zum einen das Mühlengebäude, zweigeschossig aus Bruchsteinmauerwerk, das Mahlwerk und der Wohnteil unter einem Dach vereinigt, zum anderen der Stall, ein Fachwerkgebäude auf Bruchsteinsockel, beide im 17. Jahrhundert erstellt. Die Scheune wurde später zugefügt. Die Mühlenanlage ist funktionstüchtig. Dem großen oberschlägigen Mühlrad wird das Wasser über einen Obergraben vom Neffelbach aus zugeführt. Die Mühle ist zur Verdeutlichung landwirtschaftlicher Produktionsprozesse sowie zur Veranschaulichung vergangener Arbeits- und Lebensweisen ein besonders eindrucksvolles Zeugnis.

Die Mühle ist unter Nr. 3 am 12. Januar 1983 in die Denkmalliste der Stadt Nideggen eingetragen worden. Der Mühlengraben ist unter den Nummern 125, 127 und 130 in die Denkmalliste eingetragen.

Quellen

  • Jahrbuch des Kreises Düren 1978, herausgegeben vom Eifelverein und Kreis Düren, Jochen Zang und Reinhard Zenz, JSSN 03425835, S. 52–60
  • Der Neffelbach, MD&V, Meinerzhagener Druck- und Verlagshaus, Juli 1987, ISBN 3-88913-402-5

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>

Vorlage:Klappleiste/Anfang Gödersheimer Mühle | Gödersheimer Ölmühle | Rentmühle | Küppersmühle | Embkener Mühle | Cremermühle | Nicksmühle | Juntersdorfer Mühle | Lösgesmühle | Biessenmühle | Geicher Mühle | Bessenicher Mühle | Bessenicher Ölmühle | Disternicher Mühle | Müddersheimer Ölmühle | Müddersheimer Mühle | Gladbacher Mühle (Gladbach) | Gladbacher Ölmühle | Rengershausener Mühle | Eggersheimer Mühle | Obere Mühle (Nörvenich) | Untere Mühle | Oberbolheimer Mühle | Obere Mühle (Blatzheim) | Petersmühle (Blatzheim) | Mühle von Burg Bergerhausen | Langenicher Mühle | Obermühle | Stiftsmühle | Bannmühle Vorlage:Klappleiste/Ende