Nickel(II)-oxid
| Kristallstruktur | |||||||||||||||||||
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| Struktur von Nickel(II)-oxid | |||||||||||||||||||
| Vorlage:Farbe Ni2+ Vorlage:Farbe O2− | |||||||||||||||||||
| Kristallsystem | |||||||||||||||||||
| Gitterparameter |
a = 416,8 pm<ref>R.W. Cairns, E. Ott: X-Ray Studies of the System Nickel-Oxygen-Water. I. Nickelous Oxide and Hydroxide. In: Journal of the American Chemical Society, 55, 1933, S. 527–533, doi:10.1021/ja01329a013.</ref> | ||||||||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Nickel(II)-oxid | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Verhältnisformel | NiO | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
geruchloses, dunkelgrünes bis schwarzes Pulver<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref> | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 74,69 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest<ref Name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Dichte |
6,72 g·cm−3<ref Name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
1984 °C<ref Name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
praktisch unlöslich in Wasser<ref Name="GESTIS" /> | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| MAK |
kein Wert vergeben, da krebserzeugend<ref Name="GESTIS"/> | ||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Nickel(II)-oxid ist eine chemische Verbindung des Metalls Nickel, die zur Gruppe der Oxide gehört.
Vorkommen
Natürlich kommt Nickel(II)-oxid als Mineral Bunsenit vor.
Gewinnung und Darstellung
Man erhält es durch starkes Kalzinieren des Nitrats (Ni(NO3)2) oder Carbonats (NiCO3) oder durch Oxidation von Rotnickelkies (NiAs) oder reinem Nickel an der Luft.
Eigenschaften
Nickel(II)-oxid ist ein basisches Oxid. Es ist antiferromagnetisch und ist isotyp mit Natriumchlorid. Reinstes NiO ist hellgelb. Ein höherer Sauerstoffgehalt verleiht dem NiO eine grüne bis graugrüne Färbung. Dunklere bis schwarze Produkte enthalten zunehmend Ni3+. Das bei hohen Temperaturen gewonnene Nickel(II)-oxid ist in Säuren und Alkalien fast unlöslich; je niedriger die Darstellungstemperatur, umso löslicher ist es, besonders in heißer Salpetersäure und Ammoniakwasser.<ref name="Brauer-3">Georg Brauer (Hrsg.) u. a.: Handbuch der Präparativen Anorganischen Chemie. 3., umgearbeitete Auflage. Band III, Ferdinand Enke, Stuttgart 1981, ISBN 3-432-87823-0, S. 1689.</ref>
Verwendung
Nickel(II)-oxid wird zur Herstellung von Emaille (als Haftmittel<ref>Mila Schrader: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gusseisenöfen und Küchenherde: Ein historischer Rückblick ( vom 17. März 2009 im Internet Archive)</ref>), Keramik, Gläsern (als Färbemittel) und Elektroden (beispielsweise für Lithium-Ionen-Akkumulatoren) verwendet. Weiterhin dient es als Anodenmaterial in Brennstoffzellen.<ref>Institut für Energieforschung Jülich: Die Jülicher planare anodengestützte Hochtemperatur-Brennstoffzelle (SOFC)</ref><ref>M. Pehnt: Ganzheitliche Bilanzierung von Brennstoffzellen in der Energie- und Verkehrstechnik (PDF; 4,7 MB)</ref> Außerdem wird es als Katalysator für die Hydrierung organischer Verbindungen genutzt. Weiterhin ist es ein Zwischenprodukt zur Herstellung von reinem Nickel (Reduktion mit Kohlenmonoxid).
Sicherheitshinweise
Wie auch viele andere Nickelverbindungen wird Nickel(II)-oxid als krebserzeugend eingestuft.
Einzelnachweise
<references/>
- Seiten mit Skriptfehlern
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- Gefährlicher Stoff mit harmonisierter Einstufung (CLP-Verordnung)
- Sensibilisierender Stoff
- Krebserzeugender Stoff
- Gesundheitsschädlicher Stoff (Organschäden)
- Umweltgefährlicher Stoff (chronisch wassergefährdend)
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Nickelverbindung
- Oxid
- Beschränkter Stoff nach REACH-Anhang XVII, Eintrag 27
- Beschränkter Stoff nach REACH-Anhang XVII, Eintrag 28