Neucoschütz
Neucoschütz Große Kreisstadt Freital
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Neucosch%C3%BCtz 51° 1′ N, 13° 40′ O
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| Postleitzahl: | 01705 | |||||
| Vorwahl: | 0351 | |||||
Lage von Neucoschütz in Freital
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Neucoschütz war eine Siedlung im Stadtteil Potschappel der sächsischen Großen Kreisstadt Freital im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.
Geographie
Neucoschütz lag im Nordosten des Freitaler Stadtgebietes im Plauenschen Grund. Es grenzten Potschappel, Dölzschen, Birkigt, Coschütz und Gittersee an.
Geschichte
Neucoschütz entstand Mitte des 19. Jahrhunderts als Arbeitersiedlung an der Verbindungsstraße von Gittersee nach Potschappel. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort um 1850 und ist damit die jüngste Siedlung auf Freitaler Gebiet.<ref>Stadtchronik. In: freital.de. Abgerufen am 9. Februar 2018.</ref> Es gehörte ursprünglich zu dem späteren Dresdner Stadtteil Coschütz. In Neucoschütz befanden sich mehrere Industriebetriebe. So die König-Friedrich-August-Hütte, die Möbelfabrik Hermann & Söhne und die Maschinenfabrik der Gebrüder Hanko. Die Verwaltungszugehörigkeit des Ortes lag bei der Amtshauptmannschaft Dresden-Altstadt. Im Jahr 1882 werden in der Adressliste 78 Hausnummern mit 275 Einwohnern aufgeführt. In der Berufsstatistik werden 1246 Personen genannt. 1896 wurde Neucoschütz nach Potschappel eingemeindet.<ref>Neucoschütz im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum</ref> Ausgenommen davon war die König-Friedrich-August-Hütte. Der Betriebsteil nördlich der Tharandter Straße kam zu Dölzschen und der Betriebsteil südlich der Tharandter Straße zu Gittersee. Im Jahr 1921 schloss sich Potschappel mit Döhlen und Deuben zur Stadt Freital zusammen. Neucoschütz wurde kein eigener Stadtteil der neuen Stadt, sondern blieb Potschappel zugeordnet.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />