Shiretoko-Nationalpark
| Shiretoko-Nationalpark {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) | |
|---|---|
| UNESCO-Welterbe Datei:Welterbe.svg
| |
[[Datei:Datei:140829 Ichiko of Shiretoko Goko Lakes Hokkaido Japan01s5.jpg|300x300px|zentriert|alt=]] | |
| Einer der „fünf Seen“ der Shiretoko-Halbinsel | |
| Vertragsstaat(en): | Datei:Flag of Japan.svg Japan |
| Typ: | Natur |
| Kriterien: | (ix)(x)
|
| Fläche: | 71 100 ha |
| Referenz-Nr.: | 1193
|
| UNESCO-Region: | Asien und Pazifik |
| Geschichte der Einschreibung | |
| Einschreibung: | 2005 (Sitzung 29) |
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Der Shiretoko-Nationalpark (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Shiretoko Kokuritsu Kōen) bedeckt den größten Teil der Halbinsel Shiretoko an der Nordostspitze der Insel Hokkaidō in Japan. Dieser japanische Nationalpark wurde am 1. Juni 1964 gegründet und hat eine Fläche von 711,0 km². Als eine der abgelegensten Regionen Japans ist ein großer Teil der Halbinsel nur zu Fuß oder per Boot zugänglich. Der Park ist bekannt für die größte Bärenpopulation Japans und für die Aussicht auf die Insel Kunashiri, die von Russland besetzt ist, aber von Japan beansprucht wird. 2005 erklärte die UNESCO das Gebiet einschließlich des angrenzenden Meeresschutzgebietes zum Weltnaturerbe<ref name="unesco_shiretoko">UNESCO World Heritage Centre: Shiretoko. Abgerufen am 6. September 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und empfahl die grenzüberschreitende Entwicklung der Region zusammen mit den russischen Kurilen als „Welterbe-Friedenspark“.
Geographie
Die Shiretoko-Halbinsel ist etwa 70 Kilometer lang und an ihrer Basis 25 Kilometer breit. Der Schichtvulkan Rausu-dake ist mit 1660 m die höchste Erhebung der Halbinsel. Entlang der Westküste der Halbinsel erstrecken sich über 100 Meter hohe Klippen, an denen es auch eine Vielzahl Wasserfälle gibt. Die Ostküste ist dagegen flacher.<ref name="snp_chracteristics">Shiretoko National Park – Characteristics. Umweltministerium, abgerufen am 1. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Flora und Fauna
Die Vegetation variiert mit der Höhe. Insgesamt finden sich auf der Halbinsel über 870 verschiedene Gefäßpflanzen, darunter rund 230 alpine Arten wie zum Beispiel die Veilchenart Viola kitamiana. In den tieferen Regionen wachsen Mischwälder mit Bäumen wie der Sachalin-Tanne, der Mongolischen Eiche und der Ahornart Acer pictum subsp. mono. Daneben gibt es auch Wälder mit Ermans Birken.<ref name="snp_chracteristics" />
Auf der Shiretoko-Halbinsel gibt es mit mehreren hundert Tieren eine der dichtesten Braunbär-Populationen der Welt.<ref name="unesco_shiretoko" /> Braunbären sind die größten Landtiere Japans. Insgesamt sind innerhalb des Nationalparks 36 Arten von Säugetieren verbreitet, darunter 22 Meeressäugetiere. Zu letzteren zählen der Pottwal (gefährdet<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Pottwal (Physeter macrocephalus) – VU] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2019. Eingestellt von: B.L. Taylor, R. Baird, J. Barlow, S.M. Dawson, J. Ford, J.G. Mead, G. Notarbartolo di Sciara, P. Wade & R.L. Pitman, 2008. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>) und der Stellersche Seelöwe (potentiell gefährdet<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Stellerscher Seelöwe (Eumetopias jubatus) – NT] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN. Eingestellt von: T. Gelatt & K. Sweeney, 2016. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>). Darüber hinaus wurden über 280 Vogelarten verzeichnet. Für den Riesenseeadler ist die Halbinsel ein wichtiges Überwinterungsgebiet. Zu den gefährdeten Vogelarten im Nationalpark zählt der Riesenfischuhu (stark gefährdet<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Riesenfischuhu (Bubo blakistoni) – VU] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2016. Eingestellt von: BirdLife International, 2016. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>). Weitere nennenswerte Vogelarten sind der Seeadler und der Schwarzspecht. Die rauen Klippen an der Westküste bieten vor Mensch und Tier geschützte Brutplätze für Seevögel wie der Brillenteiste.<ref name="snp_chracteristics" />
Tourismus
Innerhalb eines Jahres haben zuletzt (Stand 2013) 1,74 Millionen Personen den Nationalpark besucht.<ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Japanisches Umweltministerium, 2016, abgerufen am 3. Oktober 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Vorlage:ChartDirekt
Galerie
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Rausu-dake im Sommer
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Steilküste mit Wasserfall
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Braunbär im Shiretoko-Nationalpark
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Ein Weg durch den Nationalpark
Weblinks
- Shiretoko National Park. Umweltministerium (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).
- Eintrag auf der Website des Welterbezentrums der UNESCO (englisch und französisch). (mit Video, 3 min)
- Shiretoko-Nationalpark in der World Database on Protected Areas (englisch)
Einzelnachweise
<references />
Kulturerbe: Buddhistische Heiligtümer von Hōryū-ji (1993) | Himeji-jō (1993) | Historisches Kyōto (Kyōto, Uji und Ōtsu) (1994) | Historische Dörfer von Shirakawa-gō und Gokayama (1995) | Friedensdenkmal in Hiroshima (1996) | Shinto-Schrein von Itsukushima (1996) | Baudenkmäler und Gärten der Kaiserstadt Nara (Gangō-ji, Heijō-kyō, Kasuga-Taisha, Kasugayama-Urwald, Kōfuku-ji, Tōdai-ji, Tōshōdai-ji, Yakushi-ji) (1998) | Schreine und Tempel von Nikkō (Futarasan-Schrein, Rinnō-ji, Tōshōgū) (1999) | Gusuku-Stätten und zugehörige Stätten des Königreichs von Ryukyu (2000) | Heilige Stätten und Pilgerstraßen in den Kii-Bergen (2004) | Iwami-Ginzan-Silbermine und Kulturlandschaft (2007) | Tempel, Gärten und archäologische Stätten von Hiraizumi (2011) | Fuji-san (2013) | Stätten der Seidenspinnerei in Tomioka (2014) | Stätten der industriellen Revolution in der Meiji-Zeit (2015) | Das architektonische Werk von Le Corbusier: Nationalmuseum für westliche Kunst (2016) | Heilige Insel Okinoshima und zugehörige Stätten in der Region Munakata (2017) | Verborgene christliche Stätten in der Region Nagasaki (2018) | Kofun-Gruppe von Mozu-Foruichi (2019) | Prähistorische Stätten der Jomon in Nordjapan (2021) | Goldbergwerke der Insel Sado (2024)
Naturerbe: Zedernwald von Yakushima (1993) | Buchenwald von Shirakami (1993) | Shiretoko (2005) | Ogasawara-Inseln (2011) | Die Inseln Amami-Oshima, Tokunoshima, Iriomote und nördlicher Teil der Insel Okinawa (2021)
Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Navigationsleiste Nationalparks in Japan
Koordinaten: 44° 9′ 43″ N, 145° 14′ 8″ O
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