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John Naisbitt

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John und Doris Naisbitt, 2007

John Naisbitt (* 15. Januar 1929 in Salt Lake City, Utah, Vereinigte Staaten; † 8. April 2021 in Velden am Wörther See, Kärnten, Österreich<ref>Simone Hoepke: Zukunftsforscher John Naisbitt gestorben. In: Kurier, 9. April 2021. Abgerufen am 9. April 2021.</ref>) war ein US-amerikanischer Autor mit dem Themenschwerpunkt Trend- und Zukunftsforschung. Die bekannteste Publikation Naisbitts ist sein Erstlingswerk Megatrends, das nach seinem Erscheinen im Jahr 1982 monatelang die Bestsellerlisten dominierte und von dem 14 Millionen Exemplare in 57 Ländern abgesetzt wurden.<ref>Entertainment: John Naisbitt, author of bestseller 'Megatrends,' dies at 92. In: ctinsider.com. 9. April 2021, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 10. April 2021; abgerufen am 10. April 2021.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ctinsider.com</ref> Darin prophezeite er eine Transition von der Industrie- zur Informationsgesellschaft und erläuterte die Globalisierung.<ref>Anne Seith: "Megatrends"-Prophet Hellsehen für Anfänger. In: spiegel.de. 24. April 2007, abgerufen am 10. April 2021: „Damals sagte er als einer der ersten den Übergang von der Industrie- zur Informationsgesellschaft voraus, beschrieb die Grundzüge der Globalisierung.“</ref>

Leben

Naisbitt wuchs in Glenwood im US-Bundesstaat Utah auf.<ref>John Naisbitt, author of bestseller 'Megatrends,' dies at 92. In: ABC News. 9. April 2021, abgerufen am 10. April 2021.</ref> Er studierte Politikwissenschaften in Harvard, an der Cornell University und der University of Utah. Später war Naisbitt stellvertretender Bildungsminister unter John F. Kennedy und Special Assistant für Lyndon B. Johnson.<ref name="kurier 2016" /> Außerdem war er als Unternehmer bei IBM und Eastman Kodak tätig. Ab 1982 stand er als Redner im Rampenlicht internationaler Veranstaltungen. Neben seiner Vortragstätigkeit in aller Welt galt der überwiegende Teil seines Wirkens einer Analyse der wirtschaftlichen Entwicklung der Volksrepublik China.

John Naisbitt war Chairman des Naisbitt China Institute in Tianjin, Professor an der Nankai-Universität und der Tianjin University of Finances and Economics sowie Vorstandsmitglied der Asia Business School Tianjin. Er war Gastprofessor in Harvard und an der Staatlichen Universität Moskau sowie Fakultätsmitglied der Universität Nanjing in China. Er wurde als erster Nichtasiat als Distinguished International Fellow am Institute of Strategic and International Studies in Malaysia aufgenommen. Naisbitt war Berater von Spitzenpolitikern und Wirtschaftsbossen, unter anderem hielt er sich ein Jahr in Thailand als Berater der Königlich Thailändischen Regierung auf.

Die private Hochschule Univerzited Megatrend in Belgrad wurde 2015 nach ihm in John-Naisbitt-Universität umbenannt,<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Мегатренд променио име у Универзитет Џон Незбит.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 7. Dezember 2016.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> nachdem es Kontroversen um die Universität gegeben hatte.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Megatrend promenio ime u "Univerzitet Džon Nezbit".] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 7. Dezember 2016.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> 2017 wurde sie wieder in Univerzited Megatrend zurückbenannt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig "Megatrend" opet postaje Megatrend.] Danas, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 13. Mai 2019.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

John Naisbitt lebte zusammen mit seiner österreichischen Frau Doris, die er im Jahr 2000 geheiratet hatte, in Wien und Tianjin.<ref>W. Stock: John Naisbitt: China, China, China! STOCKPRESS.de, 30. Juli 2010, abgerufen am 14. Oktober 2015.</ref><ref name="kurier 2016">Hermann Sileitsch-Parzer: Zukunftsforscher Naisbitt: "Europa stirbt gerade". In: kurier.at. 10. Januar 2016, abgerufen am 10. April 2021.</ref>

Werke

  • Megatrends: Ten New Directions Transforming Our Lives. Warner Books, Inc., 1982, ISBN 0-446-51251-6.
  • mit Patricia Aburdene: Re-Inventing the Corporation: Transforming Your Job and Your Company for the New Information Society. Little Brown & Co, 1985, ISBN 0-446-51284-2.
  • Megatrends 2000: Ten New Directions for the 1990s. Avon, 1990, ISBN 0-380-70437-4.
  • Global Paradox – The Bigger the World Economy, the More Powerful Its Smallest Players. William Morrow & Company Inc., 1994, ISBN 0-380-72489-8.
  • Megatrends Asia: Eight Asian Megatrends That Are Reshaping Our World. Simon & Schuster, 1997, ISBN 0-684-82706-9.
  • mit Nana Naisbitt, Douglas Philips: High Tech, High Touch – Technology and our Accelerated Search for Meaning. Broadway, 1999, ISBN 0-7679-0383-8.

Auszeichnungen

  • Träger von 15 Ehrendoktoraten in Technik, Wissenschaft und Philosophie

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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