Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338
Nachum Admoni – Wikipedia Zum Inhalt springen

Nachum Admoni

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Nahum Admoni)
Datei:Nachum Admoni.jpg
Nachum Admoni 2015

Nachum Admoni ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 21. November 1929<ref>https://mayafiles.tase.co.il/RHtm/155001-156000/H155073.htm</ref> in Jerusalem) war von 1982 bis 1989 Direktor des israelischen Geheimdienstes Mossad.

Leben

Admoni wurde in einer polnischstämmige Familie geboren. Zunächst besuchte er das Rehavia Gymnasium. Er war Mitglied der Shai während des Unabhängigkeitskrieges im Jahr 1948. Er war danach bis 1949 in den Israelischen Streitkräften.<ref name="s426" />

Nach dem Krieg studierte Admoni bis 1954 an der Berkeley-Universität in den USA. Nach seiner Rückkehr nach Israel machte er Karriere im Mossad. Unter Jitzchak Chofi als Mossad-Direktor war er seit 1976 dessen Stellvertreter<ref name="s426" />.

Am 12. September 1982 trat Admoni die Nachfolge Chofis an.<ref name="s386" /> Eigentlich war Generalmajor Yekutiel Adam für den Posten vorgesehen, dieser fiel aber im Libanonkrieg.<ref>Kahana, Historical dictionary of Israeli intelligence, 2006, Abschnitt Chronologie, S. XXXIII</ref> In seine Amtszeit fielen die Affären um Mordechai Vanunu, der am 30. September 1986 vom Mossad in Italien nach Israel entführt wurde, und Jonathan Pollard, der als israelischer Spion in den USA enttarnt und festgenommen wurde. Ebenso war der Mossad in dieser Zeit in die Iran-Contra-Affäre verwickelt. Als 1989 verschiedene grobe Fehler während Operationen von Mossad-Agenten bekannt wurden, trat Admoni von seinem Amt zurück.<ref name="s489" />

Am 28. August 2006 wollte Ehud Olmert Admoni zum Vorsitzenden der später sogenannten Winograd-Kommission ernennen, die das Verhalten der israelischen Regierung während des Libanonkriegs 2006 untersuchen sollte. Am 17. September 2006 verkündete man jedoch, dass Admoni nicht Teil der Kommission werden sollte.<ref name="foreign" />

Literatur

  • Ian Black und Benny Morris: Israel’s Secret Wars: A History of Israel’s Intelligence Services. New York: Grove Press, 1991, ISBN 0-8021-1159-9

Einzelnachweise

<references> <ref name="s426"> Ian Black, Benny Morris: Israel's Secret Wars: A History of Israel's Intelligence Services. 1. Auflage. Grove Press, New York 1991, ISBN 0-8021-1159-9, S. 426. </ref> <ref name="s489"> Ian Black, Benny Morris: Israel's Secret Wars: A History of Israel's Intelligence Services. 1. Auflage. Grove Press, New York 1991, ISBN 0-8021-1159-9, S. 489. </ref> <ref name="s386"> Ian Black, Benny Morris: Israel's Secret Wars: A History of Israel's Intelligence Services. 1. Auflage. Grove Press, New York 1991, ISBN 0-8021-1159-9, S. 386. </ref> <ref name="foreign"> Establishment of the Winograd-Comitee. Israelisches Aussenministerium, 14. September 2006, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. Oktober 2013; abgerufen am 30. September 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> </references>

VorgängerAmtNachfolger

Jitzchak Chofi
Direktor des Mossad
1982–1989

Schabtai Schawit

Vorlage:Hinweisbaustein