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Messier 39

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von NGC 7092)

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Offener Sternhaufen
Messier 39
Datei:M39.jpg
Vorlage:Sternkarte
Vorlage:AladinLite
Sternbild Schwan
Position
Äquinoktium: J2000.0
Rektaszension Vorlage:RektaszensionEasy <ref name="SIMBAD">SIMBAD</ref>
Deklination Vorlage:DeklinationEasy <ref name="SIMBAD">SIMBAD</ref>
Erscheinungsbild
Klassi­fikation III,2,p (Trumpler),
e (Shapley) <ref name="SEDS">Messier 39 bei SEDS</ref>
Helligkeit (visuell) 4,6 mag <ref name="SIMBAD" />
Helligkeit (B-Band) 4,66 mag <ref name="SIMBAD" />
Winkel­ausdehnung 32' <ref name="SEDS" />
Anzahl Sterne 30 <ref name="SEDS" />
Hellster Stern 6,83 mag <ref name="SEDS" />
Veränder­liche Sterne
Rötung (Farbexzess E(B-V))
Physikalische Daten
Zugehörigkeit {{{Zugehörigkeit}}}
Rotverschiebung Vorlage:ZahlExp <ref name="SIMBAD" />
Radial­geschwindigkeit −2,80 km/s <ref name="SIMBAD" />
Entfernung <ref name="SEDS" /> 825 Lj
(253 pc)
Absolute Helligkeit −2,5 mag
Masse M
Durchmesser 7 Lj <ref name="SEDS" />
Alter ≈ 350 Mio. Jahre <ref name="SEDS" />
Metallizität [Fe/H] {{{Metallizität}}}
Geschichte
Entdeckt von Aristoteles
Charles Messier
Entdeckungszeit ‍325 v. Chr.
24. Oktober 1764<ref>cseligman.com</ref>
Katalogbezeichnungen
 M 39 • NGC 7092 • C 2130+482 • OCl 211 • Mel 236 • Cr 438 • Lund 994 •

Messier 39 (auch als NGC 7092 bezeichnet) ist ein +4,6 mag heller, 80 Sterne umfassender offener Sternhaufen mit einer Winkelausdehnung von 32' im Sternbild Schwan. Er befindet sich in rund 1000 Lichtjahren Entfernung, sein Durchmesser beträgt etwa neun Lichtjahre.

Er gehört zur mittleren Altersgruppe (Schätzungen liegen zwischen 230 und 300 Millionen Jahre), was sich anhand der Spektraltypen der hellsten Haufensterne von A2 bis B9 ablesen lässt. Diese Sterne haben etwa die doppelte Masse der Sonne und sind bis zu 80-mal leuchtkräftiger. Dadurch verbrauchen sie ihren Wasserstoff wesentlich schneller. Mit Computersimulationen lässt sich so auf das Haufenalter schließen.<ref>Klaus-Peter Schröder in: Sterne und Weltraum; August 2013, S. 65.</ref>

Beobachtung

Datei:Messier39.P1022175.png
Lage des Sternhaufen Messier 39 östlich vom hellsten Stern des Sternbilds Schwan Deneb mit Kennzeichnung der hellsten Sterne in der Umgebung.
(Animation der Aufnahme)
(Aufnahme ohne Kennzeichnung)

M39 kann wegen seiner erheblichen Größe von 32 Bogenminuten schon mit kleinen Teleskopen oder einem Fernglas beobachtet werden. Unter guten bis sehr guten Bedingungen ist er sogar freiäugig sichtbar. Im Fernrohr erscheint er annähernd als Dreieck mit einem hellen Stern an jeder Ecke, dessen südliche Seite von Osten nach Westen ausgerichtet ist.

Literatur

  • König, Michael & Binnewies, Stefan (2023): Bildatlas der Sternhaufen & Nebel, Stuttgart: Kosmos, S. 298.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:BoxenVerschmelzen Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorgänger im Katalog: M 38Messier 39Nachfolger im Katalog: M 40

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