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Măcin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Măcin
Datei:Führt kein Wappen.svg
Basisdaten
Staat: RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien
Historische Region: Dobrudscha
Kreis: Tulcea
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(7248) 45° 15′ N, 28° 8′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(7248) 45° 14′ 40″ N, 28° 8′ 4″ O
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  }}
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 20 m
Fläche: 55,39 km²
Einwohner: 7.248 (1. Dezember 2021<ref>Volkszählung 2021 in Rumänien bei citypopulation.de.</ref>)
Bevölkerungsdichte: 131 Einwohner je km²
Postleitzahl: 825300
Telefonvorwahl: (+40) 02 40
Kfz-Kennzeichen: TL
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024<ref>Autoritatea Electorală Permanentă: Primar. prezenta.roaep.ro, 9. Juni 2024, abgerufen am 21. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>)
Gemeindeart: Stadt
Bürgermeister : Mihai Duțu (PSD)
Postanschrift: Str. Florilor, nr. 1
loc. Măcin, jud. Tulcea, RO–825300
Website:

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Măcin ([<templatestyles src="IPA/styles.css" />mə'tʃin]; <phonos file="Ro-Măcin.ogg">Aussprache</phonos>/?) ist eine Kleinstadt im Kreis Tulcea in der rumänischen Dobrudscha.

Lage

Măcin liegt an einem Arm der Donau (Brațul Măcin oder Brațul Dunărea Veche), kurz vor dessen Einmündung in den Hauptarm. Östlich der Stadt beginnt das Hügelland der Dobrudscha. Die Kreishauptstadt Tulcea befindet sich etwa 55 km östlich. Näher liegen die Großstädte Brăila (15 km westlich) und Galați (20 km nordwestlich).

Geschichte

Im 3. Jahrhundert v. Chr. berichten Quellen über eine getische Siedlung. Diese war zur Zeit des Römischen Reiches unter dem Namen Arrubium Standort einer Reiterabteilung. Nach einer langen Zeit ohne dokumentarische Nachweise taucht Măcin seit dem 15. Jahrhundert – zur Zeit der Vorherrschaft des Osmanischen Reiches – wieder in Urkunden auf. Der Ort wurde erneut eine Garnisonsstätte und ein lokales Handels- und Verwaltungszentrum.<ref>Website der Stadt, abgerufen am 31. Oktober 2017.</ref> Im 18. und 19. Jahrhundert fanden in der Umgebung von Măcin häufig Kampfhandlungen zwischen russischen und türkischen Truppen statt, unter anderem die Schlacht von Măcin am 10. Juli 1791. Am 11. (23.) März 1854 wurde die Stadt von den russischen Truppen eingenommen.<ref>История на България, С., 1983, т. 5, S. 396, изд. на БАН</ref> Durch den Berliner Vertrag 1878 kam die Stadt an Rumänien.

Wirtschaft

Die wichtigsten Wirtschaftszweige von Măcin sind die Landwirtschaft, die Lebensmittelverarbeitung und die Textilindustrie. Am Ortsausgang Richtung Cerna befindet sich die Weinkelterei von Măcin.<ref>S.C. ALCOVIN S.R.L. Vinuri de Măcin, abgerufen am 1. Oktober 2018.</ref>

Bevölkerung

Bei der Volkszählung 2002 lebten in Măcin 10.625 Personen. 9776 bezeichneten sich als Rumänen, 439 als Roma, 337 als Türken, 53 als Russen oder Lipowaner und 10 als Italiener.<ref>Volkszählung 2002 (ungarisch).</ref>

Verkehr

Măcin hat keinen Eisenbahnanschluss. Es bestehen regelmäßige Busverbindungen nach Constanța. Durch die Stadt führt die Europastraße 87.

Sehenswürdigkeiten

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  }}).<ref>Angaben zur Burg Arrubium bei Repertoriul Arheologic Național (RAN)</ref>

Persönlichkeiten

  • Maurice Samuel (* 1895 in Măcin; † 1972 in New York City), rumänisch-US-amerikanischer Autor und Übersetzer

Weblinks

Commons: Măcin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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