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Möser

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Wappen Deutschlandkarte
Datei:DE-ST 15-0-86-145 Moeser 2010 COA.svg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 52° 13′ N, 11° 48′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|15086145}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 52° 13′ N, 11° 48′ O
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  }}
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Jerichower Land
Höhe: 65 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|15086145}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahlen: 39175 (Körbelitz),
39291 (Hohenwarthe, Lostau, Möser, Pietzpuhl, Schermen)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahlen: 03921, 039222
Kfz-Kennzeichen: JL, BRG, GNT
Gemeindeschlüssel: 15 0 86 145
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Brunnenbreite 7/8
39291 Möser
Website: www.gemeinde-moeser.de
Bürgermeister: Marko Simon (SPD)
Lage der Einheitsgemeinde Möser im Landkreis Jerichower Land
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Bild:Möser in JL.png|rahmenlos|300x375px|zentriert|Karte

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Möser ist eine Einheitsgemeinde im Landkreis Jerichower Land in Sachsen-Anhalt.

Geographie

Die Gemeinde Möser nordöstlich von Magdeburg liegt vier Kilometer von der Elbe entfernt. Durch das Gemeindegebiet verläuft die A2.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Möser besteht aus den folgenden Ortschaften:<ref>Hauptsatzung der Gemeinde Möser. (PDF; 188 KB) Gemeinde Möser, 1. Juli 2014, abgerufen am 24. Mai 2018.</ref>

Geschichte

Von 1952 bis 1994 lag Möser im Kreis Burg (1952 bis 1990 im DDR-Bezirk Magdeburg, dann im Land Sachsen-Anhalt). Seit der Kreisreform 1994 gehört die Gemeinde zum Landkreis Jerichower Land.

Bis zum 1. Januar 2005 waren die Gemeinden Hohenwarthe, Körbelitz, Lostau, Möser, Pietzpuhl und Schermen in der Verwaltungsgemeinschaft Möser. Ab dem 1. Januar 2005 gehörte die Gemeinde Möser zur Verwaltungsgemeinschaft Biederitz-Möser.

Am 1. Januar 2010 schlossen sich die Gemeinden Möser, Hohenwarthe, Körbelitz, Lostau, Pietzpuhl und Schermen zur neuen Gemeinde Möser zusammen.<ref>StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010</ref>

Bevölkerung

Jahr Einwohner
1990 1.611
2005 2.650
2010 8.188
2015 8.137
2020 8.383
Jahr Einwohner
2021 8.472
2022 8.445
2023 8.338
2024 8.386

Stand: 31. Dezember des jeweiligen Jahres (Angaben des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt)<ref>Bevölkerung der Gemeinden. In: statistik.sachsen-anhalt.de. Abgerufen am 24. August 2025.</ref>, ab 2011 auf Basis des Zensus 2011, ab 2022 auf Basis des Zensus 2022

Der starke Anstieg der Einwohnerzahl zwischen 2005 und 2010 ist auf Eingemeindungen zurückzuführen.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat von Möser besteht entsprechend der Einwohnerzahl der Gemeinde aus 20 Mitgliedern und dem Bürgermeister.<ref>Kommunalverfassungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt, § 37</ref> Die Kommunalwahl am 9. Juni 2024 führte bei einer Wahlbeteiligung von 71,4 % zu folgendem Ergebnis:<ref>Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024</ref>

Partei / Wählergruppe Stimmenanteil
2019<ref>Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019</ref>
Sitze
2019
Stimmenanteil
2024
Sitze
2024
CDU 30,0 % 6 30,8 % 6
Bürger für Bürger Möser 19,9 % 4
SPD 27,9 % 6 19,0 % 4
AfD 12,3 % 1 17,6 % 3
Die Linke 13,2 % 3 05,4 % 1
Bündnis 90/Die Grünen 02,9 % 1
Einzelbewerberin Nancy Wienke 03,0 % 1 02,2 %
Freie Wählergemeinschaft Schermen 02,2 % 02,1 %
FDP 09,5 % 2
Einzelbewerber Martin Schunke 01,9 %
Insgesamt 100 % 19 100 % 19

Bei der Wahl 2019 entfielen auf die AfD zwei Sitze, von denen einer unbesetzt blieb, weil die Partei nur einen Kandidaten nominiert hatte.

Bei der Wahl 2024 entfielen auf die AfD vier Sitze, von denen einer unbesetzt bleibt, weil die Partei nur drei Kandidaten nominiert hatte.

Bürgermeister

Köppen wurde in der Bürgermeisterwahl am 6. November 2016 mit 51,9 % der gültigen Stimmen wiedergewählt.<ref>Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 6. November 2016</ref>

Simon wurde am 15. Oktober 2023 mit 66,6 Prozent der gültigen Stimmen zu seinem Nachfolger gewählt.<ref>Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 15. Oktober 2023</ref> Er trat sein Amt am 24. Januar 2024 an.<ref>Marko Simon startet im Januar. In: Volksstimme. 7. Dezember 2023, abgerufen am 24. August 2025.</ref> Seine Amtszeit beträgt sieben Jahre.<ref>Kommunalverfassungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt, § 61</ref>

Wappen

Das Wappen wurde am 1. März 2010 durch den Landkreis genehmigt.

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Möser]] Blasonierung: „In Silber ein blaues Flechtkreuz mit leicht auseinander geschobenen Kreuzbalken, bewinkelt von oben je zwei diagonal versetzt im Winkel stehenden sechsstrahligen blauen Sternen und unten je einem sechsstrahligen blauen Stern.“<ref name="Wappen"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Amtsblatt des Landkreises. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 21. Juli 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.lkjl.de (PDF) Nr. 5/2010, S. 109</ref>
Wappenbegründung: Das Flechtkreuz hat eine doppelte Bedeutung: Zum einen nimmt es Bezug auf das Wasserstraßenkreuz, mit dem auch die Schleuse Hohenwarthe verbunden ist. Zum anderen symbolisiert das ineinander verwobene Flechtkreuz auch den Zusammenschluss der einzelnen Ortschaften, die sich nun auf eine gemeinsame Entwicklung ausrichten. Die sechs Ortschaften drücken sich in den sechs gleich großen Sternen aus.

Das von dem Magdeburger Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch gestaltete Wappen wurde auf der konstituierenden Sitzung am 26. Januar 2010 vom Rat der Gemeinde Möser beschlossen.<ref>Jörg Mantzsch: Das Wappen der Gemeinde Möser, Dokumentation zum Genehmigungsverfahren. Hinterlegt beim Landkreis Stendal 2010 (Gutachten: Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt)</ref>

Flagge

Die Flagge ist blau-weiß-blau (1:4:1) gestreift (Querform: Streifen waagerecht verlaufend, Längsform: Streifen senkrecht verlaufend) und mittig mit dem Wappen belegt.

Sehenswürdigkeiten

Die in der Gemeinde befindlichen Kulturdenkmale sind in der Liste der Kulturdenkmale in Möser eingetragen, die Bodendenkmale in der Liste der Bodendenkmale in Möser.

Wirtschaft und Infrastruktur

Unternehmen

Die Wirtschaft in der Gemeinde ist geprägt von kleineren Handwerksbetrieben wie Dachdeckern, Klempnern und vor allem Gärtnereien.

Nennenswerte größere Unternehmen sind die seit 1991 in Möser existierende SCHMIEDL Metall- & Fördertechnik. Dieses Unternehmen produziert Förderanlagen, Krananlagen und Hüttenwerksausrüstungen und beschäftigte per 30. Juni 2005 72 Mitarbeiter. Weiterhin erwähnenswert ist die Siebert Objektmöbel GmbH & Co KG, die im Bereich der Apothekenausstattung und dergleichen tätig ist.

Verkehr

Durch Möser führt die Bahnstrecke Berlin–Magdeburg. Im Ort gibt es einen Bahnhof.

Der Ort wird von der Bundesstraße 1 durchquert und dadurch auch an die 2 km entfernte Bundesautobahn 2 angeschlossen.

Auf dem Gebiet der Gemeinde Möser befindet sich auch ein wichtiges Wasserstraßen-Bauwerk, das Wasserstraßenkreuz Magdeburg. Hier überquert die Kanalbrücke Magdeburg des Mittellandkanals die Elbe.

Bildung

Eine Grundschule und eine Sekundarschule sind im Ort vorhanden.

Die Kindertagesstätte wurde geschlossen und zum September 2008 in einem Neubau mit der Einrichtung Schermen zusammengelegt.

Weblinks

Commons: Möser – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />

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