Möschlitz
Möschlitz Stadt Schleiz
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(438)&title=M%C3%B6schlitz 50° 34′ N, 11° 45′ O
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dim=10000 | globe= | name=Möschlitz | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 414 (400–425) m ü. NN | |||||
| Fläche: | 8,37 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Möschlitz, Stadt Schleiz. In: GEOindex. Abgerufen im Januar 2026.</ref> | |||||
| Einwohner: | 438 (31. Dez. 2024)<ref name="OT">Ortsteil Möschlitz. In: Webauftritt. Stadt Schleiz, abgerufen im Januar 2026.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 52 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 29. Dezember 1995 | |||||
| Postleitzahl: | 07907 | |||||
| Vorwahl: | 03663 | |||||
Lage von Möschlitz in Thüringen
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Möschlitz ist ein Ortsteil der Stadt Schleiz im Saale-Orla-Kreis in Thüringen. Der Ortsteil hat eine Ortsteilverfassung nach der Thüringer Kommunalordnung und damit einen Ortsteilrat und Ortsteilbürgermeister.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 138 kB) § 3. In: Webauftritt. Stadt Schleiz, abgerufen im Januar 2026.</ref>
Geografie und Geologie
Unweit südwestlich von Schleiz liegen das Dorf und die Gemarkung von Möschlitz. Die Gemarkung wird durch die östlich hinter dem Dorf vorbeiführende Bundesautobahn 9 unterbrochen. Westlich bei dem Weiler Grochwitz begrenzt die Wisentatalsperre die ursprüngliche Landschaft. Auf gut ausgebauten Ortsverbindungsstraßen ist das Dorf zu erreichen.
Nachbarorte sind Grochwitz, Mönchgrün, und Oschitz, jetzt Stadtteil von Schleiz.
Geologisch befindet sich die Flur des Ortes im Südostthüringer Schiefergebirge. Diese Böden sind durch den hohen Feinerdeanteil und den hohen Humusgehalt sehr ertragreich und -sicher. Quellmulden und schmale Tallagen der Bäche sind typische Grünlandstandorte. Ackerbau betreibt man auf plateauartigen Geländerücken, welligen Ebenen und Flachhängen. Auf sonstigen Flächen steht Wald, so wie es hier der Fall ist.<ref>Manfred Graf: Organisation der kooperativen Pflanzenproduktion bei hohem Grünlandanteil im Südostthüringer Schiefergebirge. Dargestellt an der KOG „Lobenstein“. 1970, (Jena, Universität, Dissertation, 1970; maschinschriftlich).</ref>
Geschichte
Am 23. Juni 1333 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt.<ref name="Kahl2010">Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 185.</ref> 1621 richtete Fürst Heinrich II. Reuß im Ort eine Münzstätte ein. 1877 wurde die St.-Severus-Kirche nach Bränden in den Jahren 1820–1875 neu gebaut.
Am 29. Dezember 1995 wurde Möschlitz in die Stadt Schleiz eingegliedert.<ref>StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1995</ref>
Verkehr
Möschlitz liegt an der Bahnstrecke Schleiz–Saalburg. Diese ist inzwischen stillgelegt. Auf der einstigen Trasse wurde der Oberland-Radweg angelegt.<ref>Der Oberland-Radweg auf www.bahntrassenradwege.de</ref>
Persönlichkeiten
- Alwin Berger (1871–1931), Botaniker, Gärtner und Sukkulentenforscher
- Siegfried Wetzel (* 1949), Politiker (CDU) und Mitglied des Thüringer Landtags
- Friedrich Hofmann (Politiker, 1833) (1833–1893), deutscher Politiker und Abgeordneter im Greizer Landtag
Weblinks
- Der Ortsteil Möschlitz auf der Website der Stadt Schleiz. Abgerufen am 19. April 2020.
- Private Webseite zu Möschlitz. Abgerufen am 4. Juni 2011.
Einzelnachweise
<references />
Burgk | Burgkhammer | Crispendorf | Dörflas | Dröswein | Erkmannsdorf | Gräfenwarth | Grochwitz | Isabellengrün | Langenbuch | Lössau | Möschlitz | Oberböhmsdorf | Oschitz | Wüstendittersdorf