Mömax
| Mömax GmbH
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| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Mömax Logo.svg | |
| Rechtsform | GmbH |
| ISIN | NO0010886369 |
| Gründung | 2002 |
| Sitz | Wels, Österreich |
| Leitung |
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| Mitarbeiterzahl | 3000 Mitarbeiter |
| Branche | Möbeleinzelhandel |
| Website | https://www.moemax.at/ |
| Stand: 2023 | |
Mömax ist eine Möbelhauskette, die zur XXXLutz-Gruppe gehört und ihren Ursprung in Österreich hat. Das Unternehmen betreibt mehr als 99 Standorte in verschiedenen europäischen Ländern und bietet Möbel und Wohnaccessoires an.<ref>Mömax: Gründung und Standorte des Möbelhauses. 29. November 2022, abgerufen am 19. April 2024.</ref>
Geschichte
Die Geschichte von Mömax begann im Oktober 2002 mit der Eröffnung des ersten Einrichtungsmarktes in Dornbirn, Vorarlberg, Österreich.<ref>Mömax: Gründung, Standorte, Öffnungszeiten – alle Infos zum Möbelhaus. In: Münchner Merkur. 8. Februar 2022, abgerufen am 19. April 2024.</ref> Der zweite Markt folgte 2003 in Innsbruck.<ref>Mömax will Ideengeber und Problemlöser sein. In: Tiroler Tageszeitung. Nr. 134, 12. Juni 2003.</ref> Im selben Jahr eröffnete Mömax die erste Filiale in Deutschland in Hirschaid bei Bamberg. Der zweite deutsche Standort folgte 2004 in Nürnberg.<ref name=":0">Tilmann Grewe: Der »Lutz«-Konzern eröffnet »Möbelix«und »Mömax«. Zwei neue Möbelgeschäfte locken. In: Nürnberger Zeitung. 13. November 2004.</ref>
Im Laufe des Jahres 2003 wurden bestehende Geschäfte der bisherigen Marke Möma ebenfalls in Mömax-Geschäfte umgewandelt.<ref>Lutz-Gruppe künftig unter einem Dach. In: Oberösterreichische Rundschau. Nr. 43. 22. Oktober 2003. S. 10.</ref><ref>Lutz möbelt Wels auf. In: Oberösterreichische Rundschau. Nr. 11. 11. März 2004. S. 22.</ref>
In den folgenden Jahren trat Mömax auch in den deutschen Markt ein.<ref>Elisabeth Dostert, Stefan Weber: "Das größte Vergnügen haben die Verbraucher". In: Süddeutsche Zeitung. 19. Mai 2010, abgerufen am 30. September 2025.</ref> Bis 2009 hatte Mömax 15 Geschäfte in Deutschland eröffnet, 2015 waren es bereits 28.<ref>Petra Kirchhoff: Killbill statt Billy. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 13. August 2009. Nr. 186, S. 44.</ref><ref>Thomas Baumann-Hartwig: Möbelmarkt an der Flügelwegbrücke – Investor will Dresdner Brachfläche wiederbeleben. In: Dresdner Neueste Nachrichten. 22. September 2025, abgerufen am 30. September 2025.</ref> 2012 entstanden die ersten Filialen in Slowenien<ref>Mömax: Eröffnet heute 4. Filiale in Slowenien. In: Möbelmarkt. 15. Juni 2016, abgerufen am 30. September 2025.</ref> und 2013 in Ungarn.<ref>Ostexpansion in der Krise. Mömax startet in Ungarn. In: Oberösterreichische Nachrichten. 8. September 2012. S. 4.</ref> 2013 hatte das Unternehmen 13 Filialen in Österreich.<ref>Heinz Bidner: Lutz lernt von den Schweden. In: Niederösterreichische Nachrichten. Nr. 04/2014. 20. Januar 2014. S. 16.</ref> 2018 erfolgte der Markteintritt in Rumänien.<ref>Herta Scheidinger: Wenn Wachstum Programm ist. In: Kurier. 25. Februar 2018. S. 6.</ref> 2020 eröffnete die erste Filiale in der Schweiz.<ref>Österreichische Firma «mömax» eröffnet erste Schweizer Filialen – auch im Aargau. In: Aargauer Zeitung. 30. Juli 2020 (archive.org [abgerufen am 30. September 2025]).</ref>
2012 startete in Slowenien die „Mömax-Expansion“ nach Osteuropa. Bis 2025 folgen weitere Eröffnungen unter anderem in Bulgarien, Kroatien, Polen und in Serbien.<ref>Die mömax Geschichte: Unsere Erfolgsstory & Meilensteine. Abgerufen am 19. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Unternehmensstruktur
Im Jahr 2024 betrieb Mömax mehr als 99 Standorte in 9 Ländern in Europa<ref name=":1">Jorid Behn: Leerstand im Ostseepark: Wie geht es mit Max Bahr und Real weiter? In: Kieler Nachrichten. 24. September 2025, abgerufen am 30. September 2025.</ref> und beschäftigte über 3.000 Mitarbeiter.
Die Möbelhäuser von Mömax haben eine grüne Fassade mit einem pinkfarbenen X.<ref>Grüne Fassade mit pinkfarbenem X. In: Mitteldeutsche Zeitung. 26. Juli 2025, S. 17.</ref><ref>Jutta Grätz: „Möbelhaus wird seinen Charakter bewahren“. In: Hannoversche Allgemeine Zeitung. 4. September 2024. S. 4.</ref><ref name=":1" />
Produkte
Die Möbel von Mömax wurden seit Beginn der Produktion als Baukastenmöbel konzipiert und im günstigeren Preissegment angesiedelt für jüngere Kunden.<ref name=":0" /> Dabei positioniert sich das Unternehmen als Alternative zu IKEA, da es eine ähnliche Zielgruppe anspricht und ein ähnliches Verkaufsflächenkonzept hat wie das schwedische Unternehmen, in dem Kunden einem vorgegebenen Weg folgend komplette Wohneinrichtungen betrachten können.<ref>Marie-Luise Joepgen: Die Mode im Mittelpunkt. In: Stuttgarter Nachrichten. 22. Juni 2005. S. 23.</ref> Dabei werden alle Bereiche der Wohnmöbel abgedeckt, sowie Dekoartikel und Heimtextilien. Dominique Bielmeier beschreibt in der Sächsischen Zeitung, dass sich das Sortiment des Unternehmens an aktuellen Trends orientiere.<ref>Dominique Bielmeier: „Wir wollen einen scharfen Preis bieten“. In: Sächsische Zeitung. 24. Mai 2023. S. 15.</ref> Die Produkte werden vom Unternehmen selbst entwickelt und dann in Großserien von Vertragspartnern hergestellt; bei den Möbeln sitzen die Hersteller zum Großteil in Europa, bei kleineren Artikeln in Asien.<ref name=":0" /><ref>Zara Zatti: Österreicher marschieren in Pratteln ein. In: Aargauer Zeitung. 18. November 2020. S. 23.</ref>
Vermarktung
Mömax fiel über die Jahre mehrmals mit Werbespots auf. Zur Eröffnung des Geschäfts in Vösendorf 2005 schaltete Mömax eine kurzzeitige Werbekampagne, in der auf humoristische Weise ein Vergleich mit dem Konkurrenten IKEA gezogen wurde. Das schwedische Möbelunternehmen ging positiv darauf ein.<ref>Evelyn Holley-Spiess: Mömax und Ikea liefern sich Werbe-Hickhack. Möbelhandel. In: WirtschaftsBlatt. 4. Januar 2005. Nr. 2275, S. 13.</ref>
2015 zeigte Mömax die Werbefigur „Mia Hausgeist“ – eine junge Frau, die als Hausgespenst die Einrichtung der bespukten Häuser kommentiert. Aufgrund der knappen Bekleidung der Figur erhielt die Kampagne Sexismusvorwürfe.<ref>Künstliche Sympathieträger. In: extradienst. Nr. 03-04. 7. Mai 2021. S. 188–192.</ref>
In einer Analyse des Branchenbeobachter Observer von 2020 wurde die Online-Präsenz verschiedener Möbelhäuser betrachtet. Mömax wurde hierbei ein Anteil an der österreichweiten Online-Präsenz von 2,7 % zugeschrieben.<ref>Ikea war online am präsentesten. In: Medianet. Nr. 2214. 29. Mai 2020. S. 43.</ref>
Weblinks
- Website von Mömax
Einzelnachweise
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